"Zoos
- Durchgangslager für Todeskandidaten "
Tierschutzbund
ruft zum Zoo-Boykott auf
Berlin
- Der Deutsche Tierschutzbund hat zum Boykott des Berliner Zoologischen
Gartens aufgerufen. Zur Begründung hieß es am Dienstag
in einer Pressemitteilung, dass der Ausbruch des Brillenbären
"Juan" auf "zu lasche Sicherheitsbestimmungen"
schließen lasse. Tierfreunde sollten deshalb aus Sicherheitsgründen
den Zoo bis zur endgültigen Aufklärung des Vorfalls nicht
besuchen. Bei dem Zwischenfall am Sonntag hatte das Tier mit Hilfe
eines Baumstammes die Mauer des Bärengeheges überwunden,
sich dann rund 20 Minuten im Zuschauerbereich aufgehalten und dort
versucht, mit einem Fahrrad zu fahren. Der Bär wurde von einem
Tierarzt betäubt. http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/titel/story700719.html
Zirkustiere/Bundesrat
PRESSEERKLÄRUNG , Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
, Berliner
Abgeordnetenhaus, Telefon: 030-2325 2450/51 , www.gruene-fraktion-berlin.de,
pressestelle@gruene-fraktion-berlin.de - Datum: 29.09.2003
Claudia
Hämmerling, tierschutzpolitische Sprecherin, erklärt: Bundesrat
für Zirkus ohne Wildtiere! Der
Agrarausschuss des Bundesrates hat sich soeben auf den Bayerischen
Antrag zum Haltungsverbot von Wildtieren
in Zirkussen geeinigt. Außerdem soll ein Zirkuszentralregister
erstellt werden, damit die Schwarzen
Schafen unter den Zirkusbetreibern schneller ausfindig gemacht
werden können.Die
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt diese
Entscheidung des Bundesrates. Damit ersetzt der Bundesrat
die Untätigkeit des Berliner Gesundheitssenats in dieser Angelegenheit.
Auch das Abgeordnetenhaus hatte
den Senat aufgefordert, eine Bundesratsinitiative für ein Zirkuszentralregister
zu initiieren. Der
Beschluss ging zurück auf einen Antrag der Fraktion Bündnis
90/Die Grünen. Der Senat hatte sich allerdings
verweigert und diesen Antrag wegen des damit verbundenen Arbeitsaufwandes
abgelehnt. Quelle/n:
1) info@animal-public.de 2) claudia.haemmerling@gruene-fraktion-berlin.de
Erfolg
für Tierschutz Agrarausschuss
des Bundesrates spricht sich für Verbot der Wildtierhaltung im
Zirkus aus!
Bonn,
den 29.09.2003 Heute hat sich der Agrarausschuss des Bundesrates
für ein Verbot der Haltung von Wildtieren
im Zirkus und die Einrichtung eines Zirkuszentralregisters ausgesprochen.
animal public fordert ein solches
Verbot schon lange, da eine artgerechte Haltung von Wildtieren unter
den Bedingungen eines reisenden Unternehmens
nicht möglich ist. Elefanten an Vorder- und Hinterbein festgekettet,
Bären in kleinen Gitterkäfigen,
Löwen und Tiger die verhaltensgestört den immer gleichen
Kreis beschreiten so sieht die Realität hinter bunten
Zirkuskulissen aus. Schon lange kritisiert animal public die Haltung
von Wildtieren in Zirkusunternehmen als nicht
artgerecht. Laura Zimprich, Sprecherin von animal public: Die
Tiere sind Enge, Monotonie und Stress schutzlos ausgeliefert.
Viele von ihnen zeigen Verhaltensstörungen oder sterben jung.
Das ist Tierquälerei und muss verboten
werden."
Anders
als domestizierte Tiere, haben Wildtiere keine entwicklungsgeschichtliche
Anpassung an ein Leben in der Nähe
des Menschen durchlaufen. Die Ansprüche an Unterbringung, Ernährung
und Pflege sind daher bei ihnen besonders
hoch. Nach Ansicht von renommierten Wissenschaftlern können sie
unter den Bedingungen eines reisenden Zirkusunternehmens
nicht befriedigt werden.
Am
26.09.2003 brachte daher das Land Hessen einen Entschließungsantrag
zum Verbot der Haltung von Elefanten, Bären
und Affen im Zirkus und zur Einrichtung eines Zirkuszentralregisters
in den Bundesrat ein. Am 29.09.2003
nahm der Agrarausschuss den Antrag an. In der Regel folgt das Plenum
des Bundesrates den Empfehlungen der Ausschüsse.
animal public begrüßt diesen Vorstoß. Gerade
nach der Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz war dieser
Schritt längst überfällig", so Laura Zimprich,
Wir erwarten jetzt vom Bundesverbraucherschutzministerium
eine schnellst mögliche Umsetzung dieses Entschließungsantrags."
animal
public e.V.
Postfach 110 121
40501 Düsseldorf
fon 0211- 569 497 30
fax 0211- 569 497 32
email info@animal-public.de
internet www.animal-public.de
November
01
Presseartikel
zu Tötung von Bärenbabys
Die
Lüge von der Arche Noah Zoo, Tigerbabys werden umgebracht