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Wer sich über den Abschuss der Kanadagänse im Düsseldorfer Strandbad Unterbacher See informieren möchte:


Petition: Nein zur Gänsejagd!

Unterbacher See
Kanada-Gänse sind zum Abschuss frei gegeben
Düsseldorf, 15.07.2009, Katharina Hut,
Düsseldorf-Unterbach. Die Jagdbehörde kommt dem Zweckverband Unterbacher See entgegen: Ab sofort dürfen sechs Jäger auf den Liegewiesen der Strandbäder Nord und Süd auf Gänsejagd gehen. Die Schonzeit der ungeliebten Gäste wird ausgesetzt.
Die Schonzeit der Kanada-Gänse am Unterbacher See ist vorbei - zumindest vorübergehend. Die Jagdbehörde hat jetzt die Erlaubnis erteilt, die Schonzeit (16. Januar bis 31. Oktober) zu unterbrechen und die Tiere ab sofort und bis zum 30. September zu jagen. Den Antrag darauf hatte, wie berichtet, der Zweckverband Unterbacher See gestellt, nachdem geschätzte 200 Kanada-Gänse wieder jede Nacht die Liegewiesen der Strandbäder Nord und Süd anfliegen und dort geschätzte vier Schubkarren Kot hinterlassen.
Jagd am frühen Morgen
Bis zum Ende der Badesaison werden nun sechs Jäger regelmäßig die Flinte anlegen, berichtet Michael Zimmermann, kommissarischer Leiter des Ordnungsamtes. Geschossen werde zumeist in den frühen Morgenstunden, weit bevor die ersten Badegäste an den See kämen. Die Behörde habe Jäger angesprochen, so Zimmermann, „die mit dem Gelände bestens vertraut sind.” Sie haben den Auftrag eher die Jungtiere zu schießen, da die Altvögel eventuell noch Nachwuchs zu versorgen haben, der ohne elterliche Unterstützung eingehen würde.
Nach dem 30. September greift dann noch einmal einen Monat lang die Schonzeit der Kanada-Gänse, in der sie nicht geschossen werden dürfen.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2009/7/15/news-125844314/detail.html
Unterbacher See
Auf der Abschussliste
Düsseldorf, 06.07.2009, Andrea Krebs,
Kanada-Gänse bevölkern mal wieder Nord- und Südstrand: Zweckverband fordert die Flinte, Naturschützer intelligentere Lösungen.
Der Anlass war mehr als unappetitlich: Pusteln und starker Juckreiz vergrätzte im vergangenen Sommer Badegästen das Vergnügen am Unterbacher See. Auslöser waren winzige Saugwurm-Larven, die auch über den Kot der dort mehr als heimischen Kanadagänse ins Wasser gelangten. Abhilfe sollte eine radikale Lösung bringen: Die Gänse waren während der Schonzeit zum Abschuss frei gegeben. Nachhaltig beeindruckt hat das die großen Wasservögel offenbar nicht: Mehr als 200 Tiere sollen es jetzt wieder sein, die die Liegewiesen der Strandbäder Nord und Süd jede Nacht als ihren Heimathafen anfliegen. Und schon wieder will der Zweckverband Unterbacher See, dass Jäger die Flinte anlegen - ein entsprechender Antrag wurde am vergangenen Freitag eingereicht.
„Es ist nicht mehr zu schaffen”, versucht Klaus Schräpfer, Geschäftsführer des Zweckverbandes klar zu machen. Über zwei Stunden vor der Öffnungszeit um 9.30 Uhr sei das Aufsichtspersonal mit der Beseitigung der Hinterlassenschaften beschäftigt. Schräpfer: „Jeden Tag schleppen wir vier Schubkarren voll mit Gänsemist von Wiesen und Stränden.” Die Beschwerden der Badegäste seien „massiv” in die Höhe geschnellt, „erst am Wochenende kam eine Mutter auf mich zu, die Hände ihres Kindes waren Kotverschmiert, was soll ich da noch sagen”, ringt Schräpfer nach einer Erklärung, warum er keine Alternative zum Abschuss sieht. „Allerdings”, räumt er ein, „wir wollen hier kein Schlachtfest anrichten.”
Dass die Freigabe der Kanada-Gänse während ihrer Schonzeit (16. Januar bis 31. Oktober) nichts bringt, hält dagegen Günther Steinert, Vorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu) Düsseldorf, den Befürwortern vor: „Sobald die Gefahr vorbei ist, kommen die Tiere wieder.” Zudem sei auch vom Zweckverband erst Ende März in Zusammenarbeit mit dem Nabu ein Gutachten (Kosten: etwa 3000 Euro) in Auftrag gegeben worden, um die Tiere schonend und wirkungsvoll „auf Flächen zu vertreiben, auf denen sie nicht stören.” Ein Ergebnis soll im Oktober vorliegen, „wer jetzt schon Fakten schaffen will, versteht offenbar nichts davon”, sagt Steinert mit scharfem Unterton.
Der Naturschützer betont auch, „dass die Gänse natürlich nicht auf die Liegewiesen gehören”, aber statt gezielter Schüsse gebe es intelligentere Lösungen. Wie beispielsweise die Störung, bei der See-Mitarbeiter in unregelmäßigen Abständen mit Ketten über die Wiesen laufen.
Für diesen Sommer sei das schon zu spät, meint Klaus Schräpfer. Noch habe das Gesundheitsamt dem See eine „hervorragende Wasserqualität” bescheinigt. Das soll so bleiben, „wenn das Gutachten da ist, werden wir es umsetzen. Aber jetzt brauchen wir eine schnelle Lösung”, begründet Schräpfer und erwartet in den nächsten drei Wochen eine Antwort der Jagdbehörde.
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2009/7/6/news-124796681/detail.html
Hinweise zum Beringungsprogramm der Kanadagänse:

Gänsejäger in der Schusslinie
20.01.2005
NATUR / Pächter Winfried Driskes wehrt sich gegen die Politikerschelte im Beschwerdeausschuss.
LÖRICK. Seit einer Woche herrscht Ruhe im Gänserevier am Sporthafen. Die Schonzeit hat begonnen. Aber die gilt nicht für politische Debatten über die Schrotkugeln von Pächter Winfried Driskes. Weil sich Spaziergänger an einem sonnigen Herbstnachmittag durch den Jäger gestört fühlten, musste sich jüngst der Beschwerdeausschuss mit dem Thema befassen. Bei der NRZ meldete sich jetzt Jäger Driskes selbst zu Wort.
Schüsse nur in Richtung Rhein
"Wir bejagen die Gänse nur, wenn sie aus dem Hafen rausfliegen", erläutert er und will deutlich machen, dass dadurch niemand gefährdet würde: "Wenn wir schießen, fliegen die auf den Rhein raus und 25 Meter hoch. Ich kann mir keinen Spaziergänger vorstellen, der da oben herumgeht."
Die Schelte der Ausschusspolitiker - die Bewertung der nachmittäglichen Sonnenscheinjagd reichte von "unsensibel" bis "unmöglich" - hat Driskes sehr verärgert. Der "Schutz von Mensch, Natur und Erholung", den Günter Karen-Jungen (Grüne) einforderte sei gegeben, weil man eben immer nur Richtung Rhein schieße. Und eine passionierte Jägerin wie CDU-Ratsfrau Elke Homann müsse eigentlich "wissen, wann man Gänse jagt". Driskes: "Die fliegen morgens in den Hafen rein und pünktlich abends zwischen 17 und 17.30 Uhr wieder raus." Dann, wenn bei gutem Wetter auch Spaziergänger das Rheinufer bevölkern.
Rund zehnmal sei er im Herbst mit Bekannten auf Gänsejagd gewesen, meint Driskes. 18 Gänse aus dem gut 100 Tiere großen Schwarm hätten sie dabei geschossen - "ausschließlich zum eigenen Verzehr", betont der Jäger. Jetzt ist er skeptisch, ob er am Rheinufer jemals wieder eine Gans ins Visier nehmen darf. Denn grundsätzlich stehen Kanadagänse das ganze Jahr über unter Schutz. Bejagt wurden sie bislang nur, weil einem Antrag des Flughafens stattgegeben wurde, der die Zahl der für die Jets gefährlichen "Tiefflieger" kleinhalten will. Bleiben die Gänse unter Schutz, wirft Driskes seine Flinte dennoch nicht ins Korn: Dann jagt er in seiner 458-Hektar-Pacht auf beiden Rheinseiten Hasen, Kaninchen und Fasane, "aber nur abseits im Gelände und immer mit drei Jägern." Schließlich soll niemand in die Schusslinie kommen, in der sich Driskes gerade selber sieht.
THOMAS RÜNKER
http://www.nrz.de/nrz/nrz.archiv.frameset.php
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Beispiele der Tätigkeit des LEJ
Schonzeitaufhebungen zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden sowie zu wissenschaftlichen Lehr- und Forschungszwecken werden durch das LEJ vereinzelt für die unterschiedlichsten Wildarten genehmigt. Dies erfordert einen hohen Verwaltungsaufwand, weil die gesetzlichen Voraussetzungen - Erforderlichkeit zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden - in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden müssen. Abschussfreigaben von Ringeltauben und Wildgänsen erfolgen aufgrund des neuen Verfahrens mit am Tierschutz orientierten strengeren Kriterien nur eingeschränkt. Gelegentlich wird der Fang von Habichten genehmigt, die sich auf das Schlagen von Hausgeflügel und insbesondere Brieftauben spezialisiert haben. Diese Vögel sind an anderer Stelle wieder freizulassen.
http://www.lej.nrw.de/jagd/index.html
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Am 12.1.05 tagt der Anregungs-und Beschwerdeausschuss öffentlich um 15 Uhr
zu diesem Thema: Gänsejagd in Lörrick
Schreiben von Dietmar Beckmann an OB Erwin zur Gänsejagd in Lörrick:
Herrn
Oberbürgermeister Joachim Erwin
- persönlich -
Rathaus, Marktplatz 1
40200 Düsseldorf
Bejagung von Kanadagänsen in Düsseldorf
Ihr Schreiben an Frau Vandicken vom 29.11.2004
Sehr geehrter Herr Erwin,
mir liegt Ihr Schreiben an Frau Vandicken vor, in dem Sie die vom Landesamt für Ernährungswirtschaft und Jagd anerkannten Begründungen für die Aussetzung von Schonzeiten nach § 24 Abs 3b Landesjagdgesetz zitieren.
Diese Begründungen möchte ich zum Anlaß nehmen, einige grundsätzliche und weiterführende Anmerkungen zur Bejagung von Kanadagänsen aus ornithologischer Sicht abzugeben. Ich bin seit 40 Jahren in meiner Freizeit avifaunistisch tätig und beobachte insbesondere auch die Bestände der Kanadagans in Duisburg, Mülheim, Bottrop und Oberhausen. Als Hobbyornithologe stehe ich mit zahlreichen anderen Beobachtern und Zoologen, auch in Düsseldorf, in Verbindung.
So bin ich zunächst einmal erstaunt über die Anzahl von angeblich 500 Kanadagänsen, die im Bereich der Regenrückhaltebecken des Flugplatzes gezählt worden sein sollen.
Diese Behauptung kann nicht bestätigt werden:
Niemals sind irgendwo in Westdeutschland, also außerhalb des Winterverbreitungsgebietes der schwedischen Population, an irgendeinem Ort derart große Ansammlungen gesehen worden.
Die Herbstpopulation der Kanadagans in Nordrhein-Westfalen schätze ich auf 2.500 bis 3.000 Vögel. Hiervon leben lt. LEISTEN (Die Vogelwelt der Stadt Düsseldorf) 23 bis 33 Brutpaare und eine gewisse Zahl von Nichtbrütern in Düsseldorf.
Die größten Truppstärken werden nach Flüggewerden der Jungen im Herbst erreicht, wenn sich die Gänse familienweise zu Scharen zusammenschließen und umherstreifen. So wurden in Düsseldorf die höchsten je gezählten Truppstärken mit
100 Vögeln im Januar 1999 ohne nähere Ortsangabe (LEISTEN, a.a.O., S. 44)
208 Vögeln im August 2002 an der Stadtgrenze zu Duisburg (eig. Beob.)
270 Vögeln im September 2004 am Löricker See (W.HOEHNEN)
gezählt.
Speziell in der näheren Umgebung des Flugplatzes gab es solche Ansammlungen nicht. Hierüber liegen umfangreiche Aufzeichnungen vor. Innerhalb der Brut- und der Nachbrutzeit, wenn die Vögel wegen Mauser flugunfähig sind (Mai bis Anfang August)stellen die wenigen Brutvögel in der Nähe des Flughafens auch keine Gefahr dar.
Ich habe daher den starken Verdacht, daß die Ihnen genannte Zahl von 500 Vögeln eine gezielte Falschinformation darstellt, die den Abschuß legitimieren soll.
Aus verschiedenen Gründen erscheint auch die Begründung Sicherung des Flugverkehrs herbeiphantasiert zu sein.
Zum einen ist dieser Umstand gar nicht in den abschließend aufgezählten Gründen des § 24 Abs. 3b Landesjagdgesetz aufgeführt, mithin würden darauf gestützte Genehmigungen einer Rechtsgrundlage entbehren.
Zum andern wären Kanadagänse auf dem Flugfeld und im An- und Abflugsektor ein so schwer wiegendes Gefahrenpotential, daß man die Sicherung nicht einer kleinen Schar von zufällig jagenden Freizeitjägern überlassen kann. Dies wäre unverantwortlich.
Der Flugplatz Düsseldorf beschäftigt deswegen eigenes Personal sowie einen Falkner mit der Verhütung von Vogelschlag und beauftragt damit nicht irgendwelche Jagdausübungsberechtigten.
Da Kanadagänse ausgesprochene Tiefflieger sind, wurden Gefährdungen z.B. in Nordamerika auch nur am Flugfeld selbst und in dessen allerengster Umgebung festgestellt. Dies kann also für den Bereich des Sportboothafens Löricker See, der 3.300 m vom westlichen Ende der Start- und Landebahn gelegen ist, nicht zutreffen.
Es liegen weiter aus den USA und aus Kanada, den Heimatländern der Kanadagans mit einem geschätzten Bestand von mehr als 2 Millionen Vögeln, sehr umfangreiche Erfahrungen über Gefährdungen des Flugverkehrs durch diese Art vor. Dabei hat sich vor allem herausgestellt, daß die Bejagung zur Vergrämung der Gänse höchst ungeeignet ist.
Wirksam kann Schäden mittels Bejagung nämlich nur durch Ausrottung der Art vorgebeugt werden, was allerdings mit den Grundsätzen des Artenschutzes unvereinbar ist.
Dagegen wird von sehr guten Ergebnissen beim Einsatz speziell abgerichteter Hunde mit eindrucksvollem Beutegreiferhabitus berichtet, hier speziell Border-Collies.
Sollte an irgendeiner Stelle tatsächlich ein Problem durch Gänse verursacht werden, z.B. Verkotung von Stränden, Fraßschäden an Gemüsen, biete ich Ihnen an, professionellen Sachverstand durch Fachzoologen zu vermitteln, damit solche Probleme gelöst werden können, ohne daß es zu solchen umstrittenen Aktionen mit ihren unangenehmen Folgen, wie in Lörick kommen muß. Schließlich ist den meisten von uns eine arten- und individuenreiche Tierwelt lieb und wert.
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich als Oberbürgermeister dafür einsetzen würden, daß jedenfalls Dienststellen der Stadt Düsseldorf in Zukunft nicht mehr falsche Zahlen verbreiten würden, die dann zweifelhaften Abschußanträgen zugrunde gelegt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dietmar Beckmann
---------------------------------------
Dietmar Beckmann, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Stadtplaner + Architekt
Wörthstr. 175 H3, 47053 Duisburg
Tel 0203 5 18 72 36 Fax 5 18 72 37
e-Mail: arch.beckmann@t-online.de
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Antwortschreiben von OB Erwin an Menschen Tiere Werte zur Jagd in Lörrick :


Gänsejagd in Lörick / Düsseldorf
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Prachtmeile
Königsallee: oben hui- unten pfui! Marode und zu kurze Entenbretter
werden für Entenküken zur sicheren Todesfalle. Die Entenbretter
wurden nach unserer Pressemeldung innerhalb kürzester Zeit gegen
Neue ausgetauscht!
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DÜSSELDORF
Enten gefüttert: Angler war mit Latein
am Ende
Wer Enten füttert, vergrault Anglern die Fische. Kein Grund jedoch,
handgreiflich zu werden.
Wegen
dieses Vorwurfs steht ein Petri-Jünger seit gestern vor Gericht.
Düsseldorf. Dass Brot für Enten gut sein soll, ist eine
Ente. Wer`s noch nicht weiß, den macht immerhin am Benrather
Schlossteich ein Schild mit der Aufschrift "Enten- brot ist Ententod"
aufmerksam. Eine 63-jährige Kauffrau aus Benrath füttert
daher schon seit Jahren und sogar mit Erlaubnis der Gartenverwaltung
die Enten im Schlosspark mit Mais, Löwenzahnblättern und
Haferflocken.
Weil
jedoch ein 68-jähriger Rentner zur gleichen Zeit im Teich nach
Karpfen angelte, und sich angeblich in seiner Ruhe bedroht fühlte,
soll er die 63-Jährige übel beschimpft und mit der Angelrute
auf sie eingeprügelt haben. "Ich schlag dich nieder, du
kriegst einen auf den Schädel, wenn du näher an das Ufer
gehst", soll er sie unter anderem beschimpft haben. Gestern musste
sich der 68-Jährige wegen versuchter Nötigung und Körperverletzung
vor dem Amtsgericht verantworten. Die Mitangeklagte und 44-jährige
Bekannte des Anglers, die sich an jenem Juliabend vergangenen Jahres
ebenfalls am Teich aufhielt, erschien gestern erst gar nicht vor Gericht.
Sie soll, nachdem der Streit zwischen Angler und Entenfütterin
eskaliert war, der Geschädigten eine Holzpantolette an den Kopf
geworfen haben.
Der
Angeklagte stritt alle Vorwürfe ab und empörte sich vielmehr,
dass es im Schloss- park doch sowieso strengstens verboten sei, die
Enten zu füttern. "Das Futter versaut das Wasser und sogar
Ratten werden angelockt", polterte der 68-Jährige. "Wenn
sie sich hier schon so aufregen, kann es dann nicht auch sein, dass
sie an jenem Abend richtig sauer waren?" wollte der Richter wissen.
Nein, beteuerte dieser, das Ganze habe sich in drei Meter Entfernung
abgespielt. Die Benratherin widersprach und sagte aus, dass der Mann
sie sogar an der Schulter gepackt habe und die Gruppe am Schlossteich
ihr schon öfters stark betrunken aufgefallen sei. Der Prozess
wird fortgesetzt.
Donnerstag
- 20.05.2004
Von Ellen Schröder
Düsseldorf
http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=51709
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Botulismus
im Spee'schen Graben und Schwanenspiegel in Düsseldorf. Mitarbeiter
der Arche holten die teilweise gelähmten Enten aus dem Wasser,
damit sie versorgt werden konnten. Hier
Fotos der Aktion

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März
03 DÜSSELDORF,
15.3.03
Erpel-Alarm im Hofgarten
In der Landeshauptstadt
gibt es zu viele Erpel: Elf Männchen kommen auf ein einziges
Weibchen.Düsseldorf. "Wer noch einen Erpel sucht, bitte
dringend nach Düsseldorf kommen!" So oder ähnlich könnte
ein Hilferuf der hiesigen Enten lauten.
Die nämlich werden in den kommenden Tagen viel zu verkraften
haben. Einige werden sogar ihr Leben lassen. Denn in der Landeshauptstadt
gibt es zu viele Erpel: Elf Männchen kommen auf ein einziges
Weibchen. "Das ist wirklich nicht mehr normal", klagt Michael
Hornung, Gärtnermeister im Innenstadtbereich. "Normal wäre
ein Verhältnis von eins zu eins." Was verrückt klingt,
bedeutet für die Enten in den nächsten Wochen viel Stress.
Denn solch ein Missverhältnis führt zwangsläufig zu
Rivalität und Eifersucht unter den Männchen.
Geplagt von Frühlingsgefühlen, wird jedes von ihnen verbittert
versuchen, ein Weibchen zu erobern, die dafür einen hohen Preis
zu zahlen haben. Jedes Frühjahr werden viele Enten nicht nur
schwer verletzt, sondern "kommen durch die Paarungsversuche der
Erpel sogar ums Leben", sagt Hornung. "Das liegt daran,
dass die Begattung auf dem Wasser stattfindet, wobei die Ente kurzfristig
unter Wasser gedrückt wird", erklärt der Gärtnermeister
den Geschlechterkampf."Bei einem einzigen Bewerber ist das nicht
schlimm. Wenn sich aber gleich mehrere Männchen zur selben Zeit
oder kurz nacheinander auf das Weibchen stürzen, bekommt die
Ente einfach keine Luft mehr und wird regelrecht ertränkt."Um
solch tragische Liebesunfälle endlich zu stoppen, sucht die Stadt
nun nach einer Lösung.
Zwar gehören Enten zu den bejagbaren Vögeln, doch ihre Erschießung
in den viel genutzten Parkanlagen wäre für die Besucher
zu gefährlich. Momentan versucht man die Erpel in Entenkojen
einzufangen, wobei der Erfolg eher mäßig ist."Das
Problem ist die Brotfütterung der Wasservögel", erklärt
Hornung. "Natürlich ist es für Großeltern und
Eltern schön, mit ihren kleinen Kindern die Enten zu füttern,
doch Tierliebe ist das nicht." Und verboten obendrein, wie auf
vielen Schildern an den Teichen zu lesen ist.Unter den schnatternden
Federtieren scheint es sich über die Stadtgrenzen hinweg herumgesprochen
zu haben, dass es hier immer etwas zu futtern gibt. Anders lasse sich
laut Hornung die große Anzahl nicht erklären.
Allein 500 Enten bevölkern neben Schwänen, Wasserhühnern
und Möwen die Landskrone, das Gewässer des Hofgartens.Andererseits:
Das Füttern mit Brotkrümeln könnte das Problem auch
lösen. Denn Brot lockt wie alles Essbare Ratten an, für
die Enteneier ein ganz besonderer Leckerbissen sind. Ob das die alten
Damen wissen, die immer wieder mit Frühstücksresten zum
Teich gehen?Von Saskia Fetten
http://www.wz-newsline.de/seschat4/200/sro.php?redid=19653
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So
erkennt man die Stockente
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Stockenten:
Tierische Großstadtprobleme - Dichtestreß, Männerüberschuß,
Vergewaltigungen und Fehlfarben die Stockenten wurden zu Stadtenten
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Enten
schlafen nur mit einer Gehirnhälfte
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Empfehlung
in Bezug auf Pekingenten
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Botulismus
im Spee'schen Graben und Schwanenspiegel in Düsseldorf. Mitarbeiter
der Arche holten die teilweise gelähmten Enten aus dem Wasser,
damit
sie versorgt werden konnten. Hier
Fotos der Aktion
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Domestikation
der Stockente
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Lebensweise
der Stockenten
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Juli
01
Botulismus
im Schwanenspiegel, Düsseldorf
