MTW e.V.

 


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Neues Hundegesetz: Halter-Prüfung statt Rasseliste

In Schleswig-Holstein müssen Hundehalter künftig einen Hundeführerschein machen, wenn ihr Vierbeiner einen Menschen oder ein anderes Tier bedroht oder beißt.
Im Gegenzug soll die umstrittene Rasseliste zum Jahresende abgeschafft werden.
Das sieht das neue Hundegesetz vor, das SPD, Grüne und SSW gemeinsam mit der FDP beschlossen haben. ++ hier ++


Das Gesetz:

https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/3000/drucksache-18-3057.pdf


 

 

Angst beim Hund (3 Artikel) von Sophie Strodtbeck und Dr. Udo Ganslosser

http://hundemagazin.ch/angst-beim-hund-teil-13/

http://hundemagazin.ch/angst-beim-hund-teil-23/

http://hundemagazin.ch/angst-beim-hund-teil-33/

 

 


Zu vermittelnde Hunde hier:

 

und hier:



 


Statements zum Thema Pit, Staff & Co und Rasselisten von:
Günther Bloch, Dr. Udo Ganslosser, Dr. Dorit Feddersen Petersen, Nadin Matthews, Kate Kitchenham, Perdita Lübbe, Sami El Ayachi, Sophie Strodtbeck,



 

 


 


Taubenschlag in Benrath:

Betreut durch den Verein Stadttiere e.V.

Infos ++ hier ++


Fotos vom Taubenschlag in Benrath - Nistplätze auf Kotbergen (Foto vom 3.4.2013)

 


REISEWARNUNG - DÄNEMARK 2013

Hier eine Zusammenstellung der letzten Hundetötungen, Konfiszierungen und Auswirkungen auf die menschen, deren Hunde ohne Grund getötet wurden. ++ hier ++

Boykottiert Dänemark!
seit 1.7.2010 wurden in Dänemark 1.400 Hunde ihren Familien weggenommen und getötet, weil sie äußerliche Merkmale eines Hundes der gelisteten Rassen haben.

Da die Polizei die Rasse der Mischlinge festlegt- sollte man keine Papiere haben - betrifft es auch Mischlinge, deren Rassen nicht gelistet sind (zB Staff -Bullterrier, Old engl. Bulldogs etc)
Wir bitten die Regierung Dänemarks eindringlich, das Gesetz von 2010 im Hinblick auf eine tierschutz­verträgliche und wissenschaftlich gestützte Basis zu ändern und solange es die Rasselisten gibt, zumindest ab sofort die Tötungen auszusetzen und den Hunden eine reale Chance einzuräumen, ihre Ungefährlichkeit zu beweisen.

Sollte der Hund - egal welcher Rasse -in eine beisserei geraten und der andere Hund muss genäht werden wird derjenige, der gebissen hat eingezogen und eingeschläfert. Dabei kommt es nicht auf die schwere der Verletzung an, sondern nur darauf, dass gebäht werden musste.

Das betrifft natürlich auch Hunde, die dort ihren Urlaub verbringen

 

Tötung des Schwans Christoph aus dem Hofgarten in Düsseldorf - März 2013
Schwan Christoph: eingeschläfert im Tierheim Düsseldorf am Mittwoch, dem 13.03.2013

alle Infos ++ hier ++



Foto des Schwans Christoph ein paar Tage bevor er getötet wurde (28.2.2013)

 
 




 
 



 
 
 



 

Wie das Trainieren von Mitgefühl uns verändert
von Olga Klimecki, Doktorandin Abt. Soziale Neurowissenschaft

 

Hunde haben Gehirnfunktion wie Menschen-Babys

 
 



* Hier der Plan mit den 7 neuen Hundefreilaufflächen in Düsseldorf*

 

AKTUELLE INFOS FÜR DÜSSELDORFER HUNDEHALTER   02.06.2012

Freilauf für Hunde in Düsseldorf

Seit nunmehr über 10 Jahren - seit Herbst 2001 - engagiert sich unser Verein Menschen Tiere Werte e.V. u.a. gegen den generellen Leinenzwang und für die Schaffung beschilderter Freilaufgebiete, die für jeden Hundehalter ohne unzumutbaren Aufwand erreichbar sein sollten.
 
Gäbe es nicht den § 8 der Düsseldorfer Straßenordnung, der durch die Aufzählung aller für Spaziergänge in Frage kommenden Örtlichkeiten faktisch dem generellen Leinenzwang in Düsseldorf für alle Hunde entspricht, hätten wir mit höherrangigen Ländergesetzen (Landeshundegesetz NRW und Landesforstgesetz NRW) und deren Anleinvorschriften und Freilaufmöglichkeiten eine für alle akzeptable und gesetzliche Lösung  ...
 
Der Verein Menschen Tiere Werte e.V. hat bekanntlich sogar über 10.000 Unterschriften für Hunde-Freilaufgebiete gesammelt, die seit Jahren im Düsseldorfer Rathaus vorliegen, hat das Thema auch in Fernsehsendungen und Zeitungen zur Diskussion gestellt und hat (auch Dank der politischen Aktivitäten der SPD-Fraktion im Düsseldorfer Rathaus) erreicht, dass 25 von Düsseldorfer Bürgern Freilaufgebiete vorgeschlagen wurden, um im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen behandelt und zur amtlichen Überprüfung gelangten. Der Großteil der Vorschläge wurde mit teilweise nicht nachvollziehbaren Begründungen recht schnell behördlich abgelehnt.

Uns von Menschen Tiere Werte ging es immer um ausreichende Möglichkeiten, mit Hund spazieren zu gehen (Freilaufgebiete) und nicht um Areale oder Flächen, die allein schon durch ihre Größe nicht für Spaziergänge geeignet sind. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass Hunde, die weder Menschen noch andere Tiere belästigen oder gefährden und unter der Kontrolle ihrer Halter stehen, auch auf Waldwegen (sofern sie nicht in  Naturschutzgebieten liegen) sowie anderen geeigneten und unbebauten Gebieten unangeleint laufen dürfen !
 
Jetzt - nach über 10 Jahren - hat die Verwaltung neben den wenigen "rechtlich tolerierten" Stellen am Rheinufer von den vorgeschlagenen 25 Flächen und Gebieten insgesamt nur 7 Hundefreilaufflächen in Größen von 4.000 bis 30.000 qm freigegeben.  
Die Flächen werden nicht umzäunt, sondern mit Hinweisschildern gekennzeichnet.  

Bei den neuen Freilaufflächen handelt es sich um:
- Wiesenfläche nördlich  Theodorstraße, ca. 30.000 m2
- Brachfläche an der Grünewaldstraße, ca. 20.000 m2
- Festplatz  Flingern Nord, ca. 20.000 m2
- Brachfläche zwischen Vennhauser  Allee und Bahnstrecke, ca. 5.000 m2
- Wiesenfläche am Brücker Bach in Fließrichtung rechtes Ufer zwischen der Brücke am Mendelweg
und der Himmelgeister Landstraße, ca.15.000 m2
- Brachfläche  zwischen  Koblenzer Str. und Bezirkssportanlage, ca.10.000 m2
- Ehemalige Sportfläche Tannenhof, ca. 4.000 m2

 
Leider konnte und durfte sich die Verwaltung nicht dazu durchringen, dem höherrangigen Landesforstgesetz und dem Landeshundegesetz NRW zu folgen und den Freilauf z.B. auch auf Waldwegen zu erlauben, weil die kommunale Straßenordnung weiterhin den Leinenzwang auch pauschal für Wälder vorschreibt.
Damit verstösst §  8 der Straßensatzung u.E. gegen höherrangiges Landesrecht und ist  somit rechtswidrig (§ 28  Ordnungsbehördengesetz).
Mit der Freigabe von 7 Freilaufflächen, deren Nutzungsmöglichkeiten abzuwarten bleiben, ist also für uns das Thema "Hundefreilauf" keineswegs erledigt.

Wir begrüßen die neuen 7 Freilaufflächen und danken allen, die aktiv an diesem Erfolg mitgewirkt haben, sei es durch ihre Unterschriften für Freilaufgebiete, ihre Beteiligung an Demonstrationen, Teilnahmen an Sitzungen im Rathaus oder konstruktive Vorschläge.
 
Für UNS ist dies aber nur ein erfreulicher und lange überfälliger Etappen-Erfolg und nicht die für das Land NRW allgemein gültige Rechtslage und erwünschte Gleichbehandlung der Düsseldorfer Hundehalter mit anderen Kommunen in NRW, ausreichend Freilaufgebiete zu haben!

Beisp. Gerichtsverfahren:
Freilaufgebiete für Hunde können nicht nur auf dem politischen oder verwaltungstechnischen Weg entstehen, sondern  auch  durch Gerichtsverfahren. So wurde schon vor Jahren fur mehrere Kommunen der generelle Leinenzwang von Oberverwaltungsgerichten für rechtswidrig erklärt. Offensichtlich folgt Düsseldorf nun den Minimalvoraussetzungen, vergisst aber, dass es um ca. 20.000 Hunde und ihre Halter in einer relativ grünen Großstadt mit großzügigen Randbezirken geht.

Seit Februar 2012 gibt es vom Amtsgericht Düsseldorf ein rechtskräftiges Urteil,  über das uns Rechtsanwalt Ph. Martin Runge, 40239 Düsseldorf (Tel. 0211/66  40 42), informierte.
Rechtsanwalt Runge, selbst auch Hundehalter, hat für einen Mandanten den Freispruch in einem Bußgeldverfahren der Stadt Düsseldorf erreicht (Amtsgericht Düsseldorf Az.: 302  OWI 100 Js 7647/11), weil die Stadt nicht berechtigt war, dort das Bußgeld zu verhängen.
Dem Bußgeld durch das Ordnungsamt der Stadt Düsseldorf lag der auf einem Waldweg im Aaper Wald freilaufende Hund seines Mandanten zu Grunde.

Wir gratulieren Rechtsanwalt Runge und danken ihm fur seine uns vorliegende Erklärung und seine Zustimmung, diese wie folgt veröffentlichen zu dürfen:

„Wälder sind alle diejenigen Geländebereiche, in denen sehr viele Bäume stehen und die als Wald bezeichnet werden, z.B. der  Aaper Wald, der Grafenberger Wald, aber auch der Kalkumer Forst, denn der  Forst ist nichts weiter als ein Wald.
Hier ist zum Einen festzustellen,  dass nach §§  51,61  Landesforstgesetz NRW die Stadt fur den Forstschutz NICHT ZUSTÄNDIG ist. Für den Forst zuständig ist alleine der Landesbetrieb Holz und Wald und nur er darf auch Bußgelder verhängen (§ 2 Satzung des Landesbetriebes Holz und Wald).

Alle Bußgelder, die durch die Stadt verhängt worden sind,  sind somit unrechtmäßig und außerhalb der Zuständigkeit verhängt worden. Es verwundert, dass die Rechts- und Fachaufsicht durch den Landesbetrieb Holz und Wald dem Treiben scheinbar kein Ende setzte und die von der Stadt eingenommenen Gelder nicht in den eigenen Etat überführte. Versagen des Systems ?

Gemäß § 2 Abs. 3 S 2 Landesforstgesetz NRW dürfen Hunde außerhalb von Wegen angeleint mitgeführt werden, d.h., dass Hunde auf den Waldwegen unangeleint geführt werden dürfen. Damit verstösst §  8 der Straßensatzung  gegen das höherrangige Landesrecht und ist somit rechtswidrig (§ 28 Ordnungsbehördengesetz).
Wenn also § 8 der Düsseldorfer Straßensatzung rechtswidrig ist, kann nach § 39 Ordnungsbehörden-gesetz Schadensersatz verlangt werden, sofern in den letzten drei Jahren (nicht verjährte) Bußgelder wegen unangeleinten Führens von Hunden auf Waldwegen bezahlt wurden.
Dieses Vorgehen „lohnt“ sich nur, wenn man mehrfach und insgesamt ca. 300 € an Bußgeldern bezahlt hat. Da ich bereits einen Freispruch auf Kosten der Staatskasse in der Angelegenheit eines Hundeführers, der seinen Hund  frei auf den Waldwegen herumlaufen ließ, erwirkt habe, empfehle ich auch anderen Hundehaltern, sich gegen einen erhaltenen Bußgeldbescheid mit vergleichbarem Sachverhalt fristgerecht mit Einspruch zu wehren, damit es hoffentlich nicht bei dieser Einzelfallentscheidung bleibt.
gez. Ph. Martin Runge,  Rechtsanwalt“

Wir vermuten, dass die große  Mehrheit der Düsseldorfer Hundehalter ziemlich unkritisch mit den Bußgeldbescheiden umgeht, diese „der Einfachheit halber“ lieber bezahlt und sich still ärgert, weil man sich vom Ordnungsamt doch eigentlich ungerecht behandelt fühlt – erst Recht, wenn Hunde
tatsächlich brav auf und nicht abseits von Waldwegen liefen.

Wir empfehlen, sich zunächst einmal rechtlich beraten zu lassen, wie die Erfolgsaussichten sind, wenn man sich zur Wehr setzt. Vielleicht führen sogar mehrere solcher Gerihtsurteile dazu, dass sich die Stadt Düsseldorf um eine Änderung ihrer Straßensatzung in § 8 in Bezug auf Wälder und Waldwege bemüht und diese den Ländergesetzen anpasst   ?

Wir würden uns freuen, wenn uns betroffene Hundehalter aus Düsseldorf auch weiterhin über ihre Erfahrungen mit dem Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Düsseldorf oder eigene Gerichtsverfahren informieren würden – bitte  möglichst per E-Mail an: info@menschen-tiere-werte.de

Hundefreundliche Grüße

MENSCHEN  TIERE WERTE e.V.
www.menschen-tiere-werte.de  /  www.dog-day.de


 

Liebe Hundefreunde,
 
nach nunmehr ELF (!!!) Jahren und quasi passend zum "Tag des Hundes", den viele (VDH-) Vereine gestern gefeiert haben, gibt es in Düsseldorf - der Landeshauptstadt von NRW -keinen generellen Leinenzwang mehr für Hunde.
 
Hier ein Bericht der Rheinischen Post von heute: 
http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/neue-freilaufplaetze-fuer-hunde-1.2857417 
  
Begonnen hatte das Thema und unser Engagement bereits 2001 - kurz nach der längst unwirksamen Landeshundeverordnung - indem die Stadt Düsseldorf mittels Kommunalordnung (Straßenordnung) das i-Tüpfelchen auf die Anleinpflichten des Länderrechts setzte und den generellen Leinenzwang auch beibehielt, als das Landeshundegesetz NRW in Kraft trat, in dem zwar Rasselisten und einiges mehr inakzeptabel sind und bleiben, aber durchaus auch Freilaufmöglichkeiten und akzeptable Anleinpflichten gültig sind.
 
Wir sehen die neuen sieben Freilaufflächen in Düsseldorf als sehr erfreulichen Etappen-Sieg und möchten uns bei all denen bedanken, die uns durch Unterschriftensammlung, Teilnahmen an Demos und Rathaus-Sitzungen, Leserbriefe an Zeitungen etc. in der Sache "Freilaufgebiete" unterstützt haben.
 
Ein erster Meilenstein ist da, aber natürlich reicht es noch nicht für ca. 20.000 Düsseldorfer Hunde und deren Halter, nur am nördlichen Rheinufer (Lörrick) und nun auf sieben über die Stadt verteilten Freilaufflächen ohne Leine laufen und spielen und spazieren gehen zu dürfen.
 
Nach wie vor ist unser Ziel Freilaufgebiete ... und dazu gehören für gut erzogene Hunde und rücksichtsvolle Halter auch noch die Waldwege, wenn Landeshundegesetz und Landesforstgesetz das Anleinen nur abseits von Waldwegen vorschreiben. Es dürfte für jeden selbstverständlich sein, dass Hunde, die unangeleint nicht unter Kontrolle stehen und daher abseits von Waldwegen unterwegs sind und andere Lebewesen belästigen oder gefährden, nicht toleriert werden können, nicht von verantwortungsvollen Hundehaltern und auch in den Ländergesetzen nicht. 
 
Wir hoffen auch weiterhin auf Eure Unterstützung "pro Hund".
 
Hundefreundliche Grüße
Menschen Tiere Werte e.V.
 
Marita Vandicken

 

 

Stellungnahme der Verwaltung Düsseldorf zu den Freilaufflächen für Hunde - Juni 2012


 


Fair Dog Award 2012

Auszeichnung für Ulla Bergob von Menschen-Tiere-Werte e.V.



Der FAIR DOG AWARD 2012, verliehen von GASSI TV, geht an Ulla Bergob. Damit wird sie für ihr langjähriges, intensives Engagement gegen die Benachteiligung von Hunden bestimmter Rassen ausgezeichnet.
 
Ulla Bergob, Mitglied des Vorstands unseres Vereins Menschen-Tiere-Werte, setzt sich mit persönlicher Hingabe seit mehr als 12 Jahren für eine gerechte und faire Behandlung von Hunden ein, die medial gerne als “Kampfhunde“ verunglimpft werden. Ihr Einsatz um die Rechte von Listenhunden  und deren Haltern wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt durch den seit 2003 in Düsseldorf veranstalteten Dog Day. Als Hauptinitiatorin dieser erfolgreichen und inzwischen vielfach kopierten Hundeveranstaltung hat sie wesentlich dazu beigetragen, dem breiten Publikum und der interessierten Öffentlichkeit ein positives Bild vom Hund generell näher zu bringen. Dabei liegen ihr die bundesweit in Landeshundegesetzen stigmatisierten Hunde bestimmter Rassen besonders am Herzen.
“Ich freue mich über diesen Preis, der aber auch all denen gebührt, die sich mit mir seit Jahren um die Rechte der Hunde bemühen, die alleine aufgrund ihres Aussehens in eine oft leidvolle Benachteiligung hinein geboren wurden“, sagt Ulla Bergob.
" Für das kommende Jahr suchen wir für den 10. Dog Day noch einen neuen Veranstaltungsort“, macht sie gleichzeitig klar, dass mit diesem Preis die Arbeit für sie noch nicht beendet ist.
 
Die Mitglieder und die anderen Vorstandsmitglieder von Menschen Tiere Werte e.V. gratulieren Ulla Bergob sehr herzlich und freuen sich gemeinsam mit ihr über diese besondere Auszeichnung von GASSI TV, die nicht als Schlusspunkt, sondern als Ansporn verstanden wird. Denn es gibt weiterhin unzählige Gründe dafür, dass Menschen sich für einen gerechten Umgang mit ihren Mitgeschöpfen stark machen müssen.  


Menschen Tiere Werte e.V.

 

Fair Dog Award 2012: Deutschlands erste Auszeichnung für besondere Verdienste beim Listenhund!
Jetzt auch für Hunde und ihre Halter für besondere Verdienste am Hund und der Gesellschaft.
Dieses Jahr wird GASSI TV den FAIR DOG AWARD zum dritten Mal auf der Hund & Heimtier in Dortmund vergeben.
Samstag 12.Mai: Halle 4, im Showring um 11:20Uhr.
Dieses Jahr erhält Ulla Bergob den FAIR DOG AWARD für ihr Engagement im Bereich der Listenhunde. Sie war mit eine der ersten, die sich gegen die Diskriminierung von Hunderassen eingesetzt hat. 2003 rief sie den DOG DAY ins Leben, der alljährlich eine Open Air Veranstaltung zum Wohle diskriminierter Hunderassen war.
Die zweiten Preisträger sind Irena Wild und ihr Hund Berry“. Als Neuigkeit in diesem Jahr wird der FAIR DOG AWARD an einen Vierbeiner vergeben. Der Rottweiler Berry“ wird für seine besonderen Verdienste an der Gesellschaft geehrt. In winterlicher Kälte hat er in einem Wald in der Nähe von Leverkusen eine ältere, offenbare verwirrte Frau vor dem Kältetod gerettet. Als Frauchen Irena Wild mit ihm auf alltäglicher Spazierrunde war, fand er sie abseits des Weges. Halterin und Krankenschwester Irena konnte durch schnelles Handeln den Tod der Frau verhindern.




 

Polizei beschlagnahmt 92 Rassewelpen

Hamburg/Nürnberg – Die Polizei Nürnberg hat 92 verwahrloste Rassewelpen in einem Lastwagen entdeckt und beschlagnahmt. Die Tiere waren in winzige Transportboxen gepfercht.

Die Hunde waren in Käfige gepfercht.
Ohne Futter und Wasser waren die jungen Hunde in winzige Transportboxen gepfercht worden. Die aus Osteuropa eingeschmuggelten Tiere sollten mit zum Teil gefälschten Papieren in die Niederlande transportiert und verkauft werden.
weiter ++ hier ++

unser offener Brief ans Veterinäramt Nürnberg dazu:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein Tierrechtsverein (kein Tierheim/Tiervermittlung) in Düsseldorf und verfolgen die Informationen zum beschlagnahmten Welpentransport im TH
Nürnberg.

Mit ca. 90 Welpen, davon einige krank, andere "nur" erschöpft und mit Sicherheit alle aus miesen Aufzuchtbedingungen stammend, ist u.E. selbst das
beste Tierheim in Deutschland völlig überfordert.
Die auf den Fotos zu sehende (und übliche) Art der Tierheimaufbewahrung in kleinen Käfigen kann bei einer solchen Menge an Welpen nicht dazu führen,
dass diese ein erträgliches Stresslevel haben, zur Ruhe kommen und sich erholen. Gerade in dieser wichtigen Zeit der Entwicklung geht es u.E. nicht, dass die (zu Recht auferlegte) Quarantäne in "Massentierhaltung" abgewickelt wird. Vielmehr sollten die Welpen möglichst umgehend auf mehrere Tierheime oder noch besser Pflege-/Pensionsstellen aufgeteilt werden, die - unter amtliche Quarantäne gestellt - für eine bessere Unterbringung und gute Aufzucht sorgen.
Welpen, die einen so miesen Start ins Leben hatten, sind sonst die Problemhunde von morgen bei damit völlig überforderten Haltern, so dass ihnen später wiederum Tierheime drohen.

Wir zweifeln nicht daran, dass sich das Tierheim Nürnberg alle Mühe gibt, aber eine optimale Aufzucht kann nicht in Massenaufbewahrung geleistet werden.

Wir sind gerne bereit zu helfen, indem wir passende Pflegestellen oder andere Tierheime mit räumlichen und personellen Möglichkeiten suchen, damit die Welpen in artgerechten Kleingruppen (z.B. mit ihren Wurfgeschwistern) wenigstens jetzt optimal und bei welpenerfahrenen Helfern in Welpenzimmern (statt Kleinkäfigen) aufgezogen werden können. Bitte geben Sie uns Bescheid, ob und wie wir Sie unterstützen können.

Freundl. Grüße
Menschen Tiere Werte e.V.
Marita Vandicken (2.Vors.)
www.menschen-tiere-werte.de


 


hier unsere aktuelle Mitteilung zum Thema "(Verbotener) Freilauf für Hunde in Düsseldorf"


 

 


ausführlich - PDF DATEI
:

Liebe Hundefreunde

Die Entscheidung ist gefallen!

Im Jahr 2012 wird es keinen DOG DAY auf der Rennbahn geben.

Für 2012 und die Folgejahre verlangt die Pferderennbahn neue und utopische Mietpreise und dazu auch noch gleich mehrjährige Verträge zwecks "Planungssicherheit", scheinbar verwöhnt von den Werbeetats der aggressiven Futter-/Zubehörwirtschaft, die den DOG DAY schlicht kopierten und mittlerweile bundesweit „Hundeevents“ aus dem Boden stampfen.

Mehrjährige Verpflichtungen in dieser finanziellen Größenordnung können wir als Verein nicht eingehen.

Somit hat die Rennbahn im Dezember die weitere Zusammenarbeit abgelehnt, nachdem der DOG DAY
5 Jahre dort stattfand und obwohl wir in der Resonanz der Besucher bislang unerreicht blieben.

Wir nutzen die Zeit für eine Rückbesinnung, fragen uns ernsthaft:
welchen WERT haben solche Events für die eigentlichen Hauptdarsteller - die Hunde? - und nehmen bewusst Abstand von der Kommerzialisierungsspirale, bevor sie auch uns endgültig ein Würgehalsband angelegt hat.

Wir haben uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge entschieden, unseren Werten und Idealen treu zu bleiben und wollen uns in unserer Freizeit nicht weiter umfassen lassen von Erscheinungen wie Gewinnsucht, auf Kosten der ursprünglichen Idee.

Eigentlich hatten wir vor, unsere Jubiläumsveranstaltung wieder etwas anders zu gestalten.

Doch wann und ob der 10. DOG DAY nun irgendwann stattfindet, ist derzeit noch unklar.

Abschließend möchten wir uns in aller Verbundenheit herzlich bei all den unzähligen Hundefreunden bedanken, die in den Jahren unsere Idee durch vielfältiges Dazutun unterstützt haben und dadurch den DOG DAY erst möglich gemacht haben.

Menschen Tiere Werte e.V.



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Film dazu von Gassi TV


 
 
 



 


Tierversuche an Hunden Uniklinik Düsseldorf


 

Viel Rasse, wenig Klasse – Das Geschäft mit der Hundezucht
++ Film ++

 


DEMO der Hundefreunde
für Freilaufgebiete und gegen Behördenwillkür


Montag, 12.9.2011 von 16 - 18 Uhr Rathaus Düsseldorf Altstadt


Hundehalter: Kritik an Auslaufplätzen für Hunde
VON MICHAEL BROCKERHOFF
Düsseldorf (RPO). Hundehalter in Düsseldorf sind unzufrieden. Ihre Vierbeiner haben in Düsseldorf kaum Gelegenheit, sich auszutoben und herumzutollen. Denn die 32 Auslaufplätze für Hunde in der Stadt sind zu öde und sehr oft zu klein.
„200 Quadratmeter Fläche sind zu wenig“, sagte CDU-Ratsherr Rolf Schulte im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen. Wenn auf den Plätzen eine läufige Hündin und einige Rüden zusammenkämen, käme das einer Katastrophe gleich. ......... weiter: rp-online


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Pressereaktionen

WDR Lokalzeit Düsseldorf vom 12.09.2011 http://www.wdr.de/mediathek

GASSI TV - FILM:
http://gassi-tv.de/News

NRZ: Protest -Mehr Auslauf für Vierbeiner

Express: VIERBEINER-FANS GEGEN TRETMINEN-OPFER - Der Düsseldorfer Hundekrieg


Express - Mitdiskutieren auf facebook

WZ: Demo vor dem Rathaus: Mehr Freiheit für die Hunde

Rheinische Post:
Mehr Freilaufflächen für Hunde


 




wer eine druckbare Version oder ein A3 Plakat möchte, schreibt uns bitte an unter:
info@menschen-tiere-werte.de


 


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Rückblick DOG DAY 2011

 




 
 

Hundepolitischer Abend mit Günther Bloch und Dr. Udo Ganslosser

Am 14 April 2010 veranstaltete Animal Info einen hundepolitischen Abend statt mit den beiden Referenten:
Günther Bloch und Dr. Udo Ganslosser -

1. Dr. Ganslosser zum Sinn und Unsinn von Verhaltenstests

2. Günther Bloch "ohne Maulkorb" zur derzeitigen Hundepolitik in Deutschland

Das Protokoll Hundepolitischer Abends ++ hier ++

 

 


"Hundepolitischer Abend" Wiesbaden

Ende August fand in Wiesbaden der "Hundepolitische Abend" statt. Die Kynologen Dr. Udo Gansloßer und Günther Bloch äußerten sich zur Sinnhaftigkeit der Landesverordnungen, die Rasselisten und Wesenstests für "gefährliche" Hunde festlegen. ++ hier ++

Das Protokoll aus Wiesbaden++ hier ++

 

 


MDR1 Gendefekt:


Jeder, der erwägt, sich einen brit. Hütehund beim Züchter zu kaufen, sollte sich über den Gendefekt informieren. Auf der MDR Plattform sind Hunde gelistet, die keinen Defekt haben ++ HIER ++MDR1 FLYER ++ HIER ++

ausführliche Info zum MDR 1 Gendefektauf der Seite der UNI GIESSEN ++ HIER ++


 

Verschärfte Kontrollen - Hundehalter wehren sich
VON SONJA SCHMITZ 15.05.2010
Düsseldorf (RP) Durch die verschärften Kontrollen des Ordnungs- und Sicherheitsdiensts fühlen sich manche Hundehalter diskriminiert. Sie fordern große Flächen, auf denen sie ihre Hunde ohne Leine laufen lassen können.
Wer in Düsseldorf lebt und einen Hund hält, hat ein Problem. Es gibt kaum größere Flächen, auf denen Hunde ohne Leinenzwang frei laufen können. Darauf machen Hundehalter aufmerksam, nachdem die Stadt verschärfte Kontrollen des Ordnungs- und Sicherheitsdiensts (OSD) angekündigt hatte. Die Mitarbeiter überprüfen, ob Hunde in Parks angeleint sind und die Besitzer Kot beseitigen.

Nachbarstädte haben Laufflächen
Die von der Stadt eingerichteten 32 Hundeauslauf-Plätze sehen Hundehalter als ungeeignet an. "Die Flächen sind viel zu klein und unsauber", sagt Maria Vandicken vom Verein "Menschen Tiere Werte". Im Südpark beispielsweise sei diese Fläche mit Fixernadeln und kaputten Bierflaschen verunreinigt. "Das ist unzumutbar", sagt Vandicken. Zusammen mit ihren Vereinskollegen fordert sie, dass die Stadt richtige Auslauf-Flächen für Hunde einrichtet. "In jedem Park gibt es eine einsame Ecke, wo weder Jogger unterwegs sind noch Kinder spielen. Da wäre es kein Problem, eine eigene Fläche für Hunde auszuschildern", sagt Vandicken. Für dieses Anliegen hat der Verein nach eigenen Angaben 10 000 Unterschriften gesammelt und dem Oberbürgermeister geschickt.
"In Köln, Essen oder Ratingen gibt es solche weitläufigen Flächen........
++ weiter ++

Ordnungsamt will Beschwerden vorbeugen
Stadt verschärft Hundekontrollen

VON CHRISTIAN HERRENDORF - zuletzt aktualisiert: 13.05.2010 - 09:43
Düsseldorf (RP) (RP). In den kommenden zwei Wochen wird der Düsseldorfer Ordnungs- und Servicedienst in einer Schwerpunkt-Aktion überwachen, ob Hunde in Parks angeleint sind und die Besitzer den Hundekot beseitigen. Tierschützer kritisieren die Kontrollen.
Hundebesitzer müssen in Düsseldorf verstärkt Bußgelder in Höhe von 50 bis 100 Euro fürchten, wenn sie ihren Hund in Parks, Wäldern oder auf Spielplätzen nicht anleinen. Zahlreiche Teams des Ordnungs- und Servicediensts (OSD) werden bis zum 26. Mai überprüfen, ob die Tiere richtig gesichert sind und die Besitzer deren Hinterlassenschaften beseitigen. Diese Kontrollen gehören zum täglichen Geschäft des OSD, werden in den nächsten zwei Wochen aber den Schwerpunkt bilden. ......
++ weiter ++


 

Kann man verhindern, dass Hunde Menschen beissen?
In unserer Rubrik "Zuru?Nckgeschrieben" reagiert die Verhaltenswissenschaftlerin und Hunde-Expertin Dorit Feddersen-Petersen auf einen Brief unseres Lesers Dirk Hilberg zur to?Ndlichen Beissattacke in Cottbus.

26.4.2010 Tagesspiegel +++ hier +++

 

Oekonomische Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland
Prof. Dr. Renate Ohr und Dr. Goetz Zeddies, Goettingen - - - -++ PDF hier ++

 



Film von Gassi TV:
Auf dem 6. DOG DAY 2008 haben Vertreter/innen des Vereins Menschen Tiere Werte e.V. die letzten 5.000 von
insgesamt 10.000 Unterschriften für Freilaufgebiete in Düsseldorf der OB Kandidatin Karin Kortmann ueberreicht.
Wir erwarten von der Stadt Duesseldorf, dass sie die Forderung von 10.000 Hundehaltern ihren Hunden ein
artgerechtes Leben mit dem dazu nötigen Auslauf ermöglicht.

 

Auswertung der Berichte über die in Nordrhein-Westfalen behördlich erfassten Hunde

Danach ergibt sich für NRW im Jahr 2006 folgendes Bild: ++ PDF hier ++
Danach ergibt sich für NRW im Jahr 2005 folgendes Bild: ++ PDF hier ++
2005
Auswertung der Berichte über die im Jahr 2005 in Nordrhein-Westfalen behördlich erfassten Hunde (Beißstatistik 2005)
Autoren: Nordrhein-Westfalen / Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
an: AUNLV
Vorlage 14/525 01.05.2006 8 S.

Zahlenmäßige Entwicklung großer Hunde nach § 11 Abs. 1 des Landeshundegesetzes, amtlich gemeldete Beißvorfälle, positive und negative Entscheidungen über die Befreiung von der Anlein- und Maulkorbpflicht, straf- und bußgeldrechtliche Verstöße

VI-7 - 78.01.33.03.02
Düsseldorf, 26. Mai 2006
Auswertung der Berichte über die im Jahr 2005 in Nordrhein-Westfalen behördlich erfassten Hunde
Seit dem 1. Januar 2003 ist das Hundegesetz für das Land NRW (LHundG NRW) in Kraft.
Das Gesetz legt für die Haltung gefährlicher, näher bestimmter und großer Hunde besondere Pflichten und für den Umgang mit diesen Hunden Verhaltungsanforderungen fest. Das LHundG NRW soll zu einem Rückgang der Beißvorfälle in NRW führen und die Hundehalterinnen und Hundehalter zu einem sachkundigen und verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Hunden motivieren.
Da sich die Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von Hunden und bestimmten Hunderassen verändern, hat der Gesetzgeber angeordnet, die Auswirkungen des Landeshundegesetzes NRW nach einem Erfahrungszeitraum von fünf Jahren zu überprüfen. Auch das Bundesverfassungsgericht hat in seiner „Kampfhunde-Entscheidung“ vom 16. März 2004 den an Rassekataloge anknüpfenden Bundesgesetzgeber verpflichtet, die weitere Entwicklung und insbesondere das Beißverhalten von Hunden zu beobachten, zu über- prüfen und zu bewerten. Um eine entsprechende Überprüfung und Bewertung des LHundG NRW vorzubereiten, wurden die für den Vollzug zuständigen Kommunen gebeten, kalenderjährlich bestimmte Informationen im Zusammenhang mit dem Vollzug des LHundG NRW zu erfassen und zu berichten. Die Berichte wurden von den Bezirksregierungen zusammengefasst und dem MUNLV übermittelt.
Das Datenmaterial erstreckt sich auf die behördlich erfasste im LHundG NRW geregelten Hunde differenziert nach deren Gefährdungspotential. Erfasst wurden amtlich gemeldete Beißvorfälle, positive und negative Entscheidungen über die Befreiung von der Anlein- und Maulkorbpflicht sowie straf- und bußgeldrechtliche Verstöße.


Beißvorfälle, positive und negative Entscheidungen über die Befreiung von der Anlein- und Maulkorbpflicht sowie straf- und bußgeldrechtliche Verstöße bei behördlich erfassten, im Landeshundegesetz geregelten gefährlichen und großen Hunden
Auswertung der Berichte über in NRW behördlich erfasste Hunde im Jahr 2004 ++ hier ++


Auswertung der Berichte über in NRW behördlich erfasste Hunde im Jahr 2003 ++ hier ++
Autoren: Nordrhein-Westfalen / Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Vorlage 14/4 20.06.2005 8 S.
Angaben zur Gesamtzahl der registrierten Hunde, untergliedert nach gesetzlichen Kategorien (Hunde gem. § 3 Abs. 2, § 10 Abs. 1, § 3 Abs. 3 und § 11 Abs. 1 LHundG NRW) und Rassen; Beißvorfälle, gerichtet gegen Menschen und gerichtet gegen Tiere; sonstige Vorfälle; Strafverfahren und Ordnungswidrigkeitenverfahren; Befreiungen von der Anlein- und Maulkorbpflicht (positiv und negativ); Auffälligkeiten bei den Rassen Rottweiler, Dobermann und Schäferhund lesen Sie ++ hier ++ 2004
Auswertung der Berichte über in NRW behördlich erfasste Hunde im Jahr 2004
Autoren: Nordrhein-Westfalen / Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Vorlage 14/18 14.07.2005 7 S.

 

 

Einfuhrbestimmungen für Heimtiere
Hunde, Katzen und Frettchen
Wenn Sie in die Niederlande reisen, sind seit Oktober 2004 folgende Dokumente für Hunde, Katzen und Frettchen erforderlich:


http://bln.niederlandeweb.de/de/content/community/Ausweis/heimtiere/start_html


 

Antwort auf die Pressemitteilung der Deutsche Kinderhilfe:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin bestürzt, über diese unsachliche, populistische, aufhetzende Mitteilung.
Wer bei Ihnen im Hause hat eigentlich einer solchen Kampagne zugestimmt?

Es würde hier sicher den Rahmen sprengen, Ihnen nahe zu bringen, wie verfehlt die von Ihnen glorifizierten "Rasselisten", am Problem vorbei, großes Leid für Mensch und Tier verursacht haben.
Alle echten! Experten haben den Ländern bei den Anhörungen zu den Gesetzesentwürfen und danach immer wieder mitgeteilt, dass "Rasselisten" völlig ungeeignet sind, die Problemstellung, dass sich tatsächlich hin und wieder Unfälle mit unseren mehr als 18 Millionen Hunden ereignen, anzugehen.Es steht fest, dass der überwiegende Großteil aller Unfälle im Zusammenhang mit Hunden im familiären Bereich geschieht, weil Erziehungsberechtigte ihre Aufsicht nicht verantwortlich genug ausgelebt haben.Genau so steht fest, dass die Bundesländer mit ihrer unverhältnismäßigen Gesetzgebung lediglich auf eine Medienhysterie reagiert haben, anstatt wirkungsvolle Regelungen zu treffen.

Wussten Sie, dass bereits der normale Hundehalter wegen geringfügiger Verstöße mit umfassenderen Ahndungen und Grundrechtseinschränkungen zu rechnen hat, als der betrunkene Straftäter, dem ein Verfahren wegen des Kriegswaffen-Kontrollgesetzes angelastet wird?
Dem "Hund", seit mehr als 15.000 Jahren Begleiter und Beschützer der Menschheit, hier rassistisch zu begegnen, ist blanker Unsinn.
Ich frage mich, woher Sie sachliche Informationen beziehen, die Sie berechtigen würden, hier zum Generalangriff auf die Hundehalter aufzurufen?

Sie suggerieren, dass mehr Strenge und eine staatlich angeordnete "Generalhaftung" Schaden begrenzen könnte.
Mit Ihnen einer Meinung bin ich, dass das Recht auf Hundehaltung für Menschen mit krimineller Vita oder anderen (charakterlich) einschränkenden Faktoren überprüft werden muss.
Aber, hier die zu weiten Teilen völlig verfehlten Hundegesetze anderer Bundesländer als Vorbild darzustellen, ist völlig unkonstruktiv.
Ich selbst bin übrigens nicht Halter eines so genannten Kampfhundes. Ich bin seit 28 Jahren Polizeibeamter in NRW und habe mir lediglich den Blick auf Realitäten nicht verstellen lassen.
Für undifferenzierte Pressemitteilungen mit diesem Jargon und Stil sollte sich ein "Kinderschutzbund" schämen.
Ich freue mich bereits auf eine Ihrer nächsten Pressemitteilungen, bei denen Sie "drastischere Strafen" für Autofahrten ohne Kindersitz, oder einen gesetzliche "Sonderregelung" für 18 bis 24-jährige Fahrer von VW-Golf und BMW 3er fordern...damit kommen Sie dem tatsächlichen Gefahrenpotential für Achtjährige objektiv ein wenig näher...
Ralf Meurer, Düren

"Ein 8-Jähriges Mädchen wird Opfer des liberalsten Hundegesetzes Deutschlands
Pressemitteilung von: Deutsche Kinderhilfe e.V.
http://www.kinderhilfe.de/presse/2009/03/1093.php