1 Ähnlichkeitswettbewerb
Menschen Tiere Werte e. V., Postfach 10 37 28, 40028 Düsseldorf
Wir suchen das ähnlichste Paar!
Kennen Sie das? Auf der Straße kommt Ihnen ein Mensch mit seinem Hund entgegen und der erste Gedanke, der Ihnen durch den Kopf schießt ist: Die beiden sehen sich irgendwie ähnlich.
Deshalb rufen wir zu einem Ähnlichkeitsfotowettbewerb auf.

Aus einer aktuellen Psychologie-Studie der Universität San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien geht hervor, dass Herr und Hund sich in vielen Fällen ähnlich sehen. Hundeinteressenten orientieren sich nämlich bei der Wahl des künftigen Hausgenossen bewusst oder unbewusst an Merkmalen, die sowohl einer äußeren Ähnlichkeit, wie auch einer charakterlichen Übereinstimmung entsprechen.
 
-
Tragen Sie eine Lockenpracht wie Ihr Pudel?
- Haben Sie die gleiche Augenfarbe wie Ihr Husky?
- Teilen Sie modische Accessoires mit Ihrem Terrier oder Dackel?
- Sind Sie so schlank wie Ihr Windhund oder so elegant wie Ihr Afghane?
- Sitzt der Schalk in Ihren Augen wie bei Ihrem Mischling?
 
Dann los! Schicken Sie uns ein Foto von sich und Ihrem Vierbeiner und machen Sie mit beim Ähnlichkeitsfotowettbewerb!
Die charmantesten und witzigsten Pärchen wird am 20. August auf dem DOG DAY prämiert. Alle Einsendungen werden auf dem DOG DAY im Südpark ausgestellt. Auf die Gewinner warten attraktive Preise!
Einsendungen (gerne auch von allen Nicht-Düsseldorfern) bitte mit Adresse und Telefonnummer  an: Menschen Tiere Werte e. V., Postfach 10 37 28, 40028 Düsseldorf oder per e-mail: info@menschen-tiere-werte.de                                             
Weitere Infos zum DOG DAY unter www.dog-day.de <http://www.dog-day.de/>  



************************************

2
Menschen Tiere Werte e. V., Postfach 10 37 28, 40028 Düsseldorf
4. DOG DAY am 20. August im Südpark
Am 20. August dreht sich im Südpark zum 4. Mal einen Tag lang wieder alles um den Hund.
 An zahlreichen Ständen können sich Zweibeiner über alles rund um den besten Freund des Menschen informieren. Hundeschulen, Tierphysiotherapeuten  und - psychologen  stellen sich ebenso vor, wie Tierschutzvereine, Hunderunden, Hundezeichner  und ein Tierarzt mit alternativen Methoden. Sie können Hundepralinen kaufen, Bello & Co frisch frisieren lassen  oder mit einem neuen Accessoire verwöhnen.  Wer mehr über Tellington-Touch, gesunde Ernährung oder Trick-dogging erfahren möchte, ist ebenfalls gut auf dem DOG DAY aufgehoben.
Beim Ähnlichkeitsfotowettbewerb wird das charmanteste und witzigste Hund/Mensch-Pärchen prämiert.
 
Für Unterhaltung sorgt auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm:
-       Trickdogs führen die neuesten Kunststücke vor
-       die Feuerwehr Düsseldorf zeigt mit ihrer Rettungshundestaffel eine Abseilaktion am Leiterwagen  
-       Handicaphunde beweisen, wie gut sie mit Ihrer Behinderung klar kommen.
-       Hunde zeigen eine SaccoCart Vorführung (Fahrsport mit Wagen)
-       Neufundländer und Landseer präsentieren sich als Wasserarbeitshunde
-       die witzigsten Kunststücke werden auf einem Mitmachwettbewerb prämiert
-       Hundeschulen präsentieren u.a. Welpengruppen, Gehorsamkeit und Spass,  Verhaltenstest, Dogfrisbee und Agility
-       die Hundeführer des OSD machen eine Vorführung  
-       und vieles mehr  
 
Wer hat Angst vorm großen Hund? Fragt der Verein “Hunde helfen Menschen e.V.” und bietet dazu kompetente Beratung an.
Der Pfötchenexpress kümmert sich um das Hundewohl, während Frauchen und Herrchen sich am Kuchenbüffet oder Imbissständen kulinarisch verwöhnen lassen können.
Damit es den kleinen Besuchern nicht zu langweilig wird, wenn Papa und Mama wieder mal endlos fachsimpeln, können sie sich schminken lassen,  ihren vierbeinigen Kumpel malen (die schönsten Bilder werden prämiert), bei den Schülern der Erich Kästner Schule an einem kleinen Quiz teilnehmen oder sich auf einer Rollenbahn mit Bob vergnügen.
Weitere Informationen zum DOG DAY gibt es unter www.dog-day.de <http://www.dog-day.de/>  
Menschen Tiere Werte e.V., Postfach 103728, 40028 Düsseldorf; Tel. 0174 5412542



************************************

3.
Was macht ein Hund ohne  Herrchen?

Vortrag:  Günther Bloch berichtet im Tierheim von einem  Rudel verwilderter Vierbeiner in der Toskana und  plädiert für einen natürlicheren Umgang mit  Haustieren – ohne  „Beschäftigungswahn“

 Sie  gebären ihre Welpen in Höhlen, jagen nur zum Hobby  und fressen lieber Spaghetti als Trockenfutter: So  beschrieb Günther Bloch am Montagabend im Tierheim  jene 14 Haushunde, die seit zwölf Jahren  verwildert in einem Tierpark in der Toskana leben  und seit gut einem Jahr von ihm beobachtet werden.  
Haupterkenntnis: „Diese ehemaligen Haushunde  beweisen, dass sie ohne Menschen prima  klarkommen.“  Das stimmt so nicht ganz, denn die Vierbeiner  werden einmal täglich von Menschen mit Fleisch  oder Essensresten gefüttert. Doch ansonsten sind  sie unter sich. Und der Wolfsforscher will bei dem  auf drei Jahre angelegten Beobachtungsprojekt  herausfinden, welche Strukturen und Strategien sie  dabei entwickeln.  
Wie bei dem von der Hunde-Akademie  veranstalteten Vortrag klar wurde, ist es ihm  dabei ein großes Bedürfnis, mit Vorurteilen  aufzuräumen.
Nummer eins: Hunde bilden keine  Rudel.
„Diese Hunde zeigen deutliche  Rudelstrukturen“, betonte Bloch.
Sie lebten im  Familienverband ständig miteinander, folgten einer  Rangordnung mit klaren Regeln, obwohl sie  gefüttert werden.
Bei der Vermehrung setze sich  stets das ranghohe Paar durch.  
Nummer zwei: Wild lebende Hunde vermehren sich  zügellos und müssen deshalb in menschliche Obhut.  
„Die Population ist rückläufig“, widersprach  Bloch.
Die Welpensterblichkeit beispielsweise  liege bei sechzig Prozent, auch führe die  „Reproduktionskonkurrenz“ teilweise zu tödlichen  Verletzungen.
Doch er vertrat den Standpunkt, dass  das natürlich sei und klagte über Tierfreunde, die  solche wild lebenden Hunde aus dem Süden mit nach  Hause nehmen.
„Ich sehe keine Notwendigkeit, diese  Hunde retten zu müssen.“  
Radikale Tierschützer bezeichnete er während  seines Vortrags mit Filmaufnahmen des Hunderudels  als „mental kranke Menschen“ und kritisierte auch  den vermenschlichten Umgang von Hundehaltern mit  ihren Tieren.
Zum Beispiel den „hiesigen  Beschäftigungswahn“: Die beobachteten Hunde seien  im Schnitt nur vier bis viereinhalb Stunden am Tag  aktiv. Auch Zeckenimpfungen hielt er für  fragwürdig: Alle Hunde hätten Zeckenkrankheiten  und Antikörper gebildet.  „Was machen Hunde ohne den Menschen, der ihnen  von morgens bis abends erzählt, was sie dürfen und  was nicht?“, fragte er und antwortete sogleich:  „Sie zeigen ein sehr reiches Sozialverhalten und  eine viel diffizilere Kommunikation als  Familienhunde.“ Drei Viertel der Interaktion seien  „soziopositive Kontakte“, zudem spielten Hunde  viel miteinander – und zwar stets zehn bis 15  Minuten nach ihren Mahlzeiten. „Einen Hund nach  dem Fressen nicht spielen zu lassen, weil sich  dann dessen Magen umdrehen würde, ist absoluter  Blödsinn.“
Lex 2.8.2006 http://www.echo-online.de/3/template_detail.php3?id=
390932&search_text=bloch
__._,_.___
 


************************************

4.
Ärzte gegen Tierversuche e.V. / Presseerklärung vom 1. August 2006
Neue Studie aus Amerika: Haltungsbedingen verfälschen Tierversuchsergebnisse

Die Standard-Haltungsbedingungen von Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren verursachen körperliche und psychische Schäden bei den Tieren. Deshalb muss die Verwendung von Tieren zu Versuchszwecken aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen generell in Frage gestellt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Juli 2006 im Wissenschaftsjournal "Laboratory Animals" erschienene Studie*. Ärzte gegen Tierversuche sehen sich in ihrer Kritik am tierexperimentellen System bestätigt.

Verhaltensforscher Dr. Jonathan Balcombe vom Ärztekomitee für verantwortliche Medizin** in Washington untersuchte 200 Publikationen bezüglich der Haltungsbedingungen von Versuchsnagern. Normalerweise leben die Tiere in kleinen Plastikschachteln mit Drahtdeckel, die wie Schubladen über- und nebeneinander in großen Regalen stecken. In den Kästen befindet sich üblicherweise außer den Tieren nur Einstreu und sonst nichts. Balcombes Ergebnisse: Ratten und Mäuse sind bereit, für gewisse Annehmlichkeiten Anstrengungen auf sich zu nehmen, z.B. Für eine interessantere Umgebung, die Möglichkeit Nester zu bauen und Sozialkontakt zu ihren Artgenossen zu pflegen. Ratten in steriler Haltung haben kleinere Gehirne als Tiere in einer abwechslungsreichen Umgebung. Einzeln gehaltene Ratten versuchen häufiger ihren Käfigen zu entkommen als in Gruppen lebende. Millionen Labormäuse in aller Welt kratzen, graben und drehen sich neurotisch jede Nacht im Kreis, während die Experimentatoren längst nach Hause gegangen sind.

"Diese Ergebnisse sind ein weiterer Beweis dafür, dass es keine harmlosen Tierversuche gibt", schließt Balcombe. "Die Qual der Tiere fängt schon bei der Haltung an", kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin bei Ärzte gegen Tierversuche.

Untersuchungen dieser Art gibt es bereits viele. Joseph Garner von der University of California in Davis fand heraus***, dass die reizarme Umgebung bei Nagetieren zu gestörten Verhaltensweisen, so genannten Stereotypien, führt. Ständiges Hin- und Herlaufen oder Im-Kreis-Drehen ist Ausdruck einer dauerhaften Hirnschädigung. "Experimente unterm standardisierten Bedingungen sagen noch nicht einmal viel über Mäuse im Allgemeinen aus, geschweige denn über Menschen, die bekanntlich in einer extrem abwechslungsreichen Umwelt leben", erklärt Garner.

In einer anderen Studie legte Verhaltensforscher Balcombe dar, dass schon der Umgang mit Versuchstieren erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse von Tierversuchen hat****. Bloßes Anfassen ruft bei Mäusen bereits starke Stresserscheinungen hervor, was die Übertragung der Versuchsergebnisse auf den Menschen noch problematischer macht: die Stresshormone im Blut steigen, der Puls rast, der Blutdruck geht in die Höhe. "Solche Studien sind wichtig, um den Experimentatoren einen Spiegel ihres verwerflichen Handelns vorzuhalten," unterstreicht Gericke, "Allerdings darf daraus nicht gefolgert werden, dass ein paar Papprollen als Beschäftigungsmaterial und ein freundlicherer Umgang mit den Tieren die Lösung wären. Tierversuche sind ethisch nicht zu rechtfertigen und wissenschaftlich unsinnig. Sie müssen daher abgeschafft werden," so die Tierärztin.

Quellen
* Laboratory Animals, July 2006, 40(3), 217-235
** Physicians Committee for Responsible Medicine (PCRM), www.pcrm.org
*** Der Spiegel 33/2003, S. 132-133
**** Contemporary Topics in Laboratory Animal Science 2004, 43, 42-51

---------------------------------------------------------------------
Ärzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert
Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen
und medizinischen Gründen ablehnen.
Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München,
Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127,
info@aerzte-gegen-tierversuche.de, www.aerzte-gegen-tierversuche.de



************************************
5.
Ein liebes Hallo an Alle!
Die HUTA- Ratingen (Hundetagesstätte) sucht zum Herbst/ Winter einen zuverlässigen Fahrer auf selbstständiger Basis für den Shuttleservice.
Das Einzugsgebiet umfasst die Städte Düsseldorf, Essen, Mülheim, Duisburg und den Kreis Mettmann.
Das Fahrzeug sollte mitgebracht werden und einen sicheren Transport von Hunden gewährleisten.
Darüber hinaus muss der Fahrer des Hundetaxis über die notwendige Sachkunde verfügen.   
Die Dienstleistung umfasst konkret die morgendliche Abholung und den Rücktransport der Hunde, sowie Sonderfahrten, falls gewünscht.
Ein gepflegtes Erscheinungsbild wird vorausgesetzt, kann jedoch sehr gerne schrill, schräg, oder einfach nur anders sein.

Bewerbungen und Angebote bitte an:
Jennifer Jung/ HUTA- Ratingen
Hummelsbeck 73
40885 Ratingen
Tel.: 02102- 94 24 944
Mob.: 0178- 41 46 411
jung.jennifer@web.de



************************************

6.
Dringend: WDR sucht Hundehalter mit Wohnungsproblemen
Der WDR sucht dringend für einen Beitrag von Tiere suchen ein Zuhause, Menschen, die durch Hundehaltung die Wohnungskündigung bekommen haben. Alternativ auch Leute, die aufgrund eines Hundes, bei der Wohnungsbewerbung, abgelehnt wurden.
Der Bericht soll noch im August abgedreht werden, daher bitte dringend bei Herrn Wolters melden.
e-mail: frank.wolters@frawo.info
Handy: 0177- 25 81 609


************************************
7.
Dominanzverhalten: Da wird der Mann dem Hunde ähnlich
Studie: Männer richten ihre Stimmlage danach aus, wie "mächtig" sie ihr Gegenüber wahrnehmen - bei "Schwächeren" wird die Stimme tiefer
Wien/Washington - Männer verhalten sich wie Hunde - zumindest, wenn es um Dominanz- und Unterwürfigkeitsgesten gegenüber ihren Geschlechtsgenossen geht. Wie eine in dem US-Magazin Journal "Evolution and Human Behavior" veröffentlichte Studie belegt, verändert sich die Stimmlage je nachdem, wie "mächtig" man sein Gegenüber wahrnimmt.
Männer reagieren bei als weniger dominant wahrgenommen Männern damit, dass ihre Stimme tiefer wird. Bei überlegenen Rivalen wird die Stimmelage hingegen höher, so das Ergebnis von Wissenschaftern rund um David Puts von der "University Of Pittsburg".

Grollen und Jaulen
Dieses Phänomen beobachten die Wissenschafter vor allem bei Hunden: Diese reagieren mit Grollen, wenn sie die Chance auf einen erfolgreichen Kampf wittern und jaulen unterwürfig, wenn sie fürchten, bei einer Auseinandersetzung den Kürzeren zu ziehen. "Wie das Jaulen eines Hundes ist das Heben der Stimmlage ein unbewusstes Signal, um dem dominanteren Mann, seine Unterwürfigkeit zu zeigen", sagte Puts.

Für die Studie mussten sich 111 männliche Studenten mit einem Rivalen um eine Verabredung mit einer Frau buhlen. Vor und nach dem Zusammentreffen mit dem "Mitbewerber" mussten sie eine Textpassage vorlesen, wobei ihre Stimmlage gemessen wurde. Danach wurden die Teilnehmer befragt, ob sie sich  hinsichtlich des sozialen Status oder der physischen Erscheinung ihres Konkurrenten unterlegen oder überlegen fühlten. (APA)
http://derstandard.at/?url=/?id=2538108



************************************

 

8.
Tierheim: Hundegebell ist zumutbar
Verwaltungsgericht Braunschweig lehnt Klage von Anwohnern gegen Baugenehmigung ab
Von Karl-Ernst Hueske
WOLFENBÜTTEL. Die zweite Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig ist zu der Überzeugung gelangt, dass das Gebell der Hunde im neuen Tierheim am Rehmanger den Klägern zuzumuten ist.

Dies ist die Kernaussage aus der Urteilsbegründung, die in diesen Tagen sowohl den Klägern, sprich Anwohnern des Tierheimes, als auch der Stadt Wolfenbüttel als Beklagten zugegangen ist.

Zwar gibt es noch drei weitere Verfahren gegen die Stadt wegen des Tierheimbaus, aber die Klageführenden wohnen noch weiter vom Tierheim entfernt als die Kläger, deren Klage jetzt vom Verwaltungsgericht Braunschweig abgewiesen wurde. Die Wohnung der Kläger befindet sich 270 Meter vom Freilauf der im Tierheim untergebrachten Hunde entfernt.

Das Tierheim und die Wohnung befinden sich in einer Sichtachse, so dass das Gericht durchaus Verständnis für die Sorgen der Kläger aufbrachte. Wörtlich heißt es in der auch der Redaktion vorliegenden Urteilsbegründung: "Die Kammer verkennt nicht, dass die Kläger sich durchaus durch Hundegebell gestört fühlen. Dies ist auch nicht abwegig und nachvollziehbar." Das Gericht fügt aber hinzu: "Das Hundegebell, das die Kläger stört, erreicht aber nicht die Intensität, die zur Rechtswidrigkeit der Baugenehmigung führen könnte. Dieses - störende- Hundegebell müssen die Kläger genauso hinnehmen wie die anderen Lärm-immissionen auf ihren Grundstücken, die durch das benachbarte Gewerbgebiet bedingt sind."

Die Stadt Wolfenbüttel als Eigentümerin des Tierheimes fühlt sich durch dieses Urteil in ihrer Position "voll bestätigt", erklärte Erster Stadtrat Ulrich Willems, der zudem daran erinnerte, dass auch das Oberverwaltungsgericht während der Bauphase erklärt habe, dass es keine Beeinträchtigung von Anwohnern gebe.

Eine Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig sei zwar grundsätzlich möglich, aber die Zulässigkeit der Berufung müsse erst beim Oberverwaltungsgericht beantragt werden. Um die Zulässigkeit zu erreichen, müssten erhebliche Bedenken gegen das Urteil vorgebracht werden, bemerkte Marion Buschfeld, die für die Stadt das Verfahren betrieben hat.

Auf ein Ende des Rechtsstreits um das Tierheim hofft auch Tierheimleiterin Ute Rump. "Wir halten uns an alle Auflagen. Selbst in den heißen Tagen haben wir die Hunde nicht zwischen 18 und 8 Uhr in den Freilauf gelassen. Dafür haben wir häufiger die Belüftungsanlage angestellt." Und auch am Wochenende würde das Tierheim, einem Wunsch der Stadt entsprechend, die Tiere morgens erst später rauslassen.
Samstag, 05.08.2006
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2164/artid/5740775


************************************
9.
Tierschützer trauern um «Bruno» - für Jagd-Abschaffung

Schliersee. DPA/baz. Etwa 500 Vertreter von Tier- und Naturschutzorganisationen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern haben in der Gemeinde Schliersee um den in Bayern abgeschossenen Braunbären "Bruno" getrauert. Bei ihrem Demonstrationszug forderten sie am Samstag zugleich eine völlige Abschaffung der Jagd. "Alle  Jäger sind "Bruno-Töter"", hiess es auf einem der Transparente.

"Bruno" sei zum Symbol für den Umgang des Menschen auch mit anderen Tieren - wie Rehen, Hasen und Wildschweinen - geworden, hiess es. "Alle diese Tiere sind "Bruno" - und sie werden millionenfach von Menschen getötet", kritisierte ein Vertreter einer Naturschutzorganisation.

Der aus Norditalien stammende "Bruno" war Ende Juni im Rotwandgebiet nahe der oberbayerischen Gemeinde Schliersee erschossen worden. Zuvor waren zweiwöchige Versuche gescheitert, den im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet umherstreunenden Jungbären lebend zu fangen.

http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=DEA0A78F-1422-
0CEF-7027C5B416A247A6



************************************
10
Vogelgrippe oder Pharma-Marketing?
Ist die Hysterie über die Vogelgrippe berechtigt oder wird sie von amerikanischen Pharma-Firmen gezielt geschürt?

An der "normalen" Grippe sterben laut Robert-Koch-Institut allein in Deutschland jährlich 8000 - 10000 Menschen, von den Medien eher unbeachtet. Aber kaum werden im Fernsehen Bilder zweier angeblich in Asien am Vogelgrippe-Virus verstorbener Menschen präsentiert, erzittert die Welt vor einer globalen Seuche. Noch seltsamer aber ist, dass alle diese "Opfer" der Vogelgrippe in Asien und der Türkei sofort nachdem die Diagnose feststand, eingeäschert wurden. Ein nachträgliches Überprüfen der tatsächlichen Todesursache ist also für unabhängige Institute nicht mehr möglich.

Begleitet von erheblichem Medienrummel erreichte die Vogelgrippe schließlich Deutschland: Auf Rügen fand man infizierte Höckerschwäne. Seltsam, denn die Höckerschwäne haben als standorttreue Tiere dort überwintert. Der Vogelflug hatte noch nicht eingesetzt und nicht ein einziger tatsächlicher Zugvogel wurde tot gefunden. Wie kam das "Virus" also nach Rügen? Und vor allem:
Nachdem einige hundert tote Vögel als angeblich infiziert bestätigt wurden, gab es keine weiteren toten infizierten Vögel mehr. Direkt auf der Nachbarinsel Riems hingegen befasst man sich sehr intensiv mit Impfstoffenfür Tierseuchen. Wurden hier etwa Enten und Schwäne "versehentlich" von Labormitarbeitern gefüttert?

US-Präsident George Bush machte im November 2005 die Vogelgrippe zur Chefsache und kündigte an, für 7,1 Milliarden(!)US-$ das Grippemittel Tamiflu zu kaufen. Eigenartig: der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist Mehrheitsaktionär und ehemaliger Vorstands-Vorsitzender der amerikanischen Firma Gilead Science, welche die Rechte an Tamiflu hält. Mittlerweile warten weltweit über 180 Pharmaunternehmen darauf, Tamiflu in Lizenz herstellen zu dürfen. Tamiflu - ein bekanntermaßen fast unwirksames Grippemittel mit erheblichen, zum Teil todbringenden Nebenwirkungen (allein in Japan gab es 12 Todesfälle und 32 Fälle von Halluzinationen, Verwirrtheit und Delirium).

Nachdem man uns mit der Vogelgrippe-Hysterie so richtig in Angst und Schrecken versetzt hat, hat die Bundesregierung bereits für 2,2 Millionen EURO Tamiflu eingekauft und unterstützt die Pharma-Industrie zur weiteren Entwicklung des Impfstoffes mit 20 Millionen. Noch einen weiteren Vorteil hat die Vogelgrippe: die millionenschweren Hühnerbarone in der EU reiben sich ebenfalls die Hände: Das ab 2007 geplante Verbot der Käfighaltung wird aufgehoben. Die Tiere dürfen weiter gequält werden. Die Freilandhaltung wird wohl generell verboten werden.

http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id1467.htm

http://www.aktionen.tierhuus.de/index.php?option=com_
content&task=view&id=17&Itemid=50



************************************
11.
Wildtiersymposium               
Erstes Föhrer Wildtiersympos
ium
13.10. - 15.10.2006
http://www.aktionen.tierhuus.de/index.php?option=com_
content&task=view&id=17&Itemid=50


************************************