1. Ausgesetzt mit Maulkorb- wer kennt diesen Hund?
2. Tierquälerei vor Gericht-Welpen im Autowrack
3. Gericht: Katzenbesitzer muss nicht für Lackkratzer zahlen  
4. Problemhund oder Kuscheltier  
5. E-PETITION gegen LUFTGESTÜTZTE WOLFSJAGD in ALASKA
6. Hundegesetz: Verein klagt vor dem Verfassungsgericht
7. Tierheim soll riesengroße Mauer bauen
8. Neue Legehennen-Verordnung löst Investitionen aus
9. Salzburg: Drehscheibe für die Hundemafia
10. Ernst Hoff. Einfuhr von Hunden aus dem Ausland !!!
11. Leiden für den Luxus


1. Ausgesetzt: Nicht zu fassen!
Buffy
Rasse: Stafford-Mix
Alter: geb. ca. 2003/2004
Farbe: hellbraun mit weiß
Geschlecht: weiblich
Bei uns seit: 21. Dezember 2006
Abgabegrund: Findling
Hierheim Köln Dellbrück
Bilder hier. http://presenter.comedius.de/design/bmt_standard_10001.php?f_mandant=bmt_
koeln_d620d9faeeb43f717c893b5c818f1287&f_bereich=Vermittlung++mittelgro%
DFe+Hunde+&f_seite_max_ds=10&f_aktuelle_seite=1&f_aktueller_ds=2854&f_
aktueller_ds_select=3&f_e_suche=&f_funktion=Detailansicht


2. Tierquälerei vor Gericht-Welpen im Autowrack
Mehr als 50 verwahrloste Hunde hat die Polizei im Mai vorigen Jahres auf
einem Bauernhof in der Rhön befreit. Seit Dienstag muss sich der Landwirt in
Fulda vor Gericht verantworten.
 
Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wirft die Staatsanwaltschaft dem
39-Jährigen vor. Mehr als 50 Hunde soll er auf seinem Anwesen in
Poppenhausen unter katastrophalen hygienischen Bedinungen gehalten haben.
Die meisten der Hunde lebten verwahrlost und im eigenen Kot im Haus, als
Polizei und Veterinäramt im Mai 2006 auf dem Hof nach dem Rechten sahen.
Andere verwilderten im nahe gelegenen Wald. Insgesamt 47 Hunde wurden
befreit und ins Tierheim gebracht.

Drei Monate später entdeckte ein Jäger sieben weitere Hunde, eine Hündin mit
ihren sechs Welpen. Sie waren in einem abgemeldeten Auto im Wald
eingesperrt.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&
key=standard_document_29048428


3. Gericht: Katzenbesitzer muss nicht für Lackkratzer zahlen (09.01.2007)
Aachen / Köln (aho) - Autobesitzer müssen Katzen auf frischer Tat
ertappen,  wenn sie Schadenersatz für Lackschäden bekommen wollen. Das
hat nach einem Bericht des "WDR" das Amtsgericht Aachen entschieden.
Es wies die Klage einer Autobesitzerin ab, die die Katze der Nachbarin
f ür ein zerkratztes Autodach verantwortlich machen wollte.
WWW: http://www.animal-health-online.de

4. Problemhund oder Kuscheltier  
Das Tierheim wehrt sich gegen die Anweisung der Region, den Rottweiler Uncas töten zu lassen. Der Hund,  der von seinem Halter gequält worden war, hatte diesen im Oktober totgebissen. Am Dienstag zeigte er sich  in Kuschellaune
http://www.haz.de/hannover/293994.html



5. E-PETITION gegen LUFTGESTÜTZTE WOLFSJAGD in ALASKA
 Seit der US-Bundesstaat Alaska wieder Genehmigungen für die luftgestützte Wolfsjagd ausstellt, sind 550 Wölfe getötet worden. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden!
Bitte E-Petition an US-Innenminister Dirk Kempthorne unterzeichnen!
http://www.thepetitionsite.com/takeaction/867854889?ltl=1168693360



6. Hundegesetz
Verein klagt vor dem Verfassungsgericht
Die Hamburger "Hunde Lobby" hat Verfassungsklage gegen das neue Hundegesetz
der Stadt eingereicht. Das Bundesverfassungsgericht werde zu entscheiden
haben, ob der landesweite Leinenzwang mit dem Grundrecht auf allgemeine
Handlungsfreiheit nach dem Grundgesetz vereinbar sei, wie der Verein
mitteilt.
Hamburg - "Es ist nicht nur der Leinenzwang, der jeden Hundehalter belastet,
sondern es sind auch die flankierende Maßnahmen, die in ihrer Summe
unangemessen erscheinen", so der Verein. Dazu zähle die Pflicht zur
Kennzeichnung eines Hundes durch einen Mikrochip, aber auch die Speicherung
personenbezogener Daten und die Ermächtigung zum Erlass von
Bußgeldbescheiden.
Man wolle mit der Klage eine Vorreiterrolle übernehmen. Denn wenn eine
allgemeine Anleinpflicht mit den Grundrechten der Hundehalter nicht
vereinbar sei, könnten "die Hunde bundesweit aufatmen". Andere Länder würden
von einem Gesetz wie in Hamburg Abstand nehmen.
http://www.welt.de/data/2007/01/23/1186008.html


7. Tierheim soll riesengroße Mauer bauen
VON ANDREAS HELFER, 16.01.07, 18:07h
Troisdorf - Zwischen acht und neun Metern hoch und mehr als 82 Meter lang
könnte eine Lärmschutzmauer werden, die möglicherweise quer durch das
Tierheim des Tierschutzvereins Rhein-Sieg in Troisdorf gebaut werden muss.
Der Hintergrund: Werner Schröder, ein Anwohner, hatte sich mehrfach über
Hundegebell beschwert. Vor einem Jahr noch versuchte der Ombudsmann des
"Rhein-Sieg-Anzeigers" Klaus Schmitz zu vermitteln. Das Tierheim stellte
daraufhin Container und Bauwagen um, damit sie den Lärm verschlucken. Auch
ein Bretterzaun wurde errichtet. "Wir haben alle Maßnahmen getroffen, um
eine friedliche Lösung zu finden", sagte die Vorstandssprecherin des Vereins
Christiane Thul-Steinheuer, doch vergeblich.

Messung des Lärmpegels
Schröder wandte sich an den Petitionsausschuss des Landtags. Der wiederum
schaltete das staatliche Umweltamt ein, das eine Messung durchführen ließ.
Das Ergebnis: Der Lärmpegel, den die Hunde verursachen, liege um sechs
Dezibel zu hoch. Die Bezirksregierung forderte daraufhin eine Stellungnahme
an, auf die die Tierschützer bis Ende dieses Monats reagieren müssen. Ein
vom Heim eingeschalteter Gutachter kam zu dem Resultat, dass nur eine
entsprechend groß dimensionierte Mauer Abhilfe schaffen kann.
"Selbst die Berliner Mauer war nur sechs Meter hoch", so Thul-Steinheuer.
"Mit solchen Ausmaßen hatten wir überhaupt nicht gerechnet." 450 000 Euro,
so fürchtet die Vorsitzende, könnte das Bauwerk verschlingen. Dringend
müssten auch die Hundezwinger umgebaut werden, so dass Thul-Steinheuer mit
Investitionen von insgesamt 650 000 Euro rechnet. In Sachen Schallschutz
lässt der Verein derzeit noch rechtliche Schritte prüfen.
In jedem Fall aber sollen eine Reihe von Benefiz-Veranstaltungen die Kassen
füllen:
am 3. März ein Rockkonzert in Sankt Augustin,
am 31. März eineÜ-30-Party in der Mehrzweckhalle in Troisdorf-Friedrich-Wilhelms-Hütte und
am 6. Oktober ein Ball im Bürgerhaus Troisdorf.
http://www.ksta.de/html/artikel/1162473275134.shtml



8. Neue Legehennen-Verordnung löst Investitionen aus
(BFL). Die neuen Vorgaben für die Haltung von Legehennen in der geänderten
Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sind von den nordrhein-westfälischen
Geflügelhaltern dankbar aufgenommen worden. Darauf hat
Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg heute auf der Internationalen
Grünen Woche in Berlin hingewiesen. Über 90 Prozent der Betriebe in NRW mit
mehr als 500 Legehennen wollen in den nächsten beiden Jahren ihre
herkömmliche, in Zukunft nicht mehr zulässige Käfighaltung auf die
tierschutzgerechte Boden- oder Kleingruppenhaltung umstellen.
"Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die von der NRW-Landesregierung
gemeinsam mit Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern initiierte Änderung
der nicht praxisgerechten rot-grünen Haltungsvorgaben für Legehennen
dringend notwendig war", erklärte Uhlenberg. Mit der Neuregelung konnte
verhindert werden, dass die Eierproduktion aus Nordrhein-Westfalen und aus
Deutschland abwandert. In den nächsten Jahren werden allein in NRW mehr als
500 Legehennenhalter kräftig in die Zukunft investieren. Insgesamt werden
Stallanlagen für fast 3 Millionen Legehennen umgerüstet oder neu geschaffen.
Uhlenberg erwartet ein Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen Euro.
"Der Einsatz für die Verzahnung von Tierschutz und Wettbewerbsfähigkeit hat
sich gelohnt", sagte der Minister.
Nach einem Besuch der Aussteller aus Nordrhein-Westfalen in Berlin kündigte
Uhlenberg an, den kooperativen Politikansatz der Landesregierung in der
Agrarpolitik fortzusetzen. "Soviel Ordnungsrecht wie nötig, soviel
Kooperation wie möglich. Uns geht es darum, die berechtigten Belange von
Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz mit den wirtschaftlichen Interessen der
Landnutzer in Einklang zu bringen. Dies ist uns in den vergangenen
anderthalb Jahren gut gelungen", erläuterte der Minister. "Die Novellierung
der Düngeverordnung, die Änderung des Landschaftsgesetzes und die von
Nordrhein-Westfalen angestoßene Änderung des Gesetzes über die die
Umweltverträglichkeitsprüfung, mit der die Genehmigung von
Tierhaltungsanlagen erleichtert werden soll, sind dafür gute Beispiele."
In den kommenden Monaten werde die EU-Agrarpolitik wieder stark im
Vordergrund stehen. Die Debatte über Änderungen an der EU-Agrarreform von
2003 im Rahmen des für 2008 vorgesehenen sogenannten "Gesundheitschecks" ist
bereits angelaufen. Die EU habe für die Direktzahlungen ein extrem
bürokratisches System geschaffen, das dringend vereinfacht werden müsse. Für
den NRW-Landwirtschaftsminister sind folgende sechs Punkte von zentraler
Bedeutung:

1. Ersatzlose Streichung der Flächenstilllegung.
2. Abschaffung der Sonderregelung für die Ausgleichszahlungen von Flächen,
die mit Obst, Gemüse und Kartoffeln bestellt sind.
3. Ersetzen des 10-Monats-Zeitraums, den ein Landwirt für den Erhalt der
Flächenprämie nachweisen muss, durch eine Stichtagsregelung
4. Drastische Vereinfachung der Prämienregelungen für den Anbau
nachwachsender Rohstoffe und Energiepflanzen.
5. Einführung einer Mindestantragsfläche als Bagatellgrenze für die
Gewährung der Direktzahlungen.
6. Vereinfachungen beim Kontrollsystem Cross Compliance.

Darüber hinaus müssen die Weichen für das endgültige Auslaufen der
Milchquotenregelung möglichst kurzfristig gestellt werden, damit die
Landwirte dies bei ihren Investitionsplänen berücksichtigen können. Mit der
Quotenregelung ist es nach Auffassung von Uhlenberg nicht gelungen, die
Mengen effektiv zu begrenzen und die Preise zu stabilisieren. Sie müsse
deshalb 2014/15 abgeschafft werden.
http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30203586


9. Salzburg: Drehscheibe für die Hundemafia
SF: Wie der Welpenhandel funktioniert - Spitzengeschäft vor Weihnachten -
Hunde-Elend im Zuchtlager
Radikale Tierschützer aus Salzburg werden demnächst inkognito ein
Welpen-Zuchtlager in Ungarn besuchen. Sie sagen: Polizei und Behörden gehen
nicht scharf genug gegen das skrupellose Netz der Hundehändler vor.
Jedes Wochenende fischen Tierschützer Tiertransporte von der Autobahn bei
Salzburg. In solchen Boxen werden Katzen und Welpen transportiert. Die
Fahrer führen inzwischen jedoch auch Baseballschläger im Auto mit. / Foto:
privat
Seit gut einem Monat haben die Hundehändler aus dem Osten damit zu rechnen,
dass ihnen auf ihren Fahrten nach Salzburg wild entschlossene Tierschützer,
die Polizei, der Tiertransportbeauftragte und der Amtstierarzt begegnen.
Doch die skrupellosen Geschäftemacher bringen jede Woche aufs Neue
Kofferräume voll zitternder Hundebabys nach Salzburg. "Die machen ungeniert
weiter, obwohl wir jedes Wochenende einen Transport von der Autobahn
fischen", meint Manfred Ehgartner von der Österreichischen Tierrettung.
Einzige Veränderung: In den Kleintransportern aus Tschechien, die nie im
geschlossenen Konvoi fahren, werden mittlerweile auch Baseballschläger
mitgeführt.

Polizeischutz nötig
Ehgartners Tierrettung will sich nun eine Weile zurückziehen, nachdem die
Begegnungen zwischen den Tierschützern und den Transporteuren immer
brenzliger werden und Polizeischutz nötig ist. Ehgartner: "Uns wurde schon
ein Auto kaputt geschlagen, uns wird das zu heiß." Nun würden "andere
Organisationen" die Sache übernehmen.

In das illegale Netz eingeschleust
Salzburger Tierschützer haben sich seit geraumer Zeit in das Netz der
Hundehändler eingeschleust, haben Informanten aufgebaut, die Adressen der
Hundezuchtlager geortet, die Vertriebswege ausgekundschaftet. Sie - und
nicht die Behörden - waren es, die die ersten Welpentransporte nach Salzburg
aufgehalten und aufgedeckt haben, ihnen ist die Gangart der zuständigen
Beamten und Politiker zu lax und zu langsam.
"Bei diesen Transporten werden die Hunde meistens nicht einmal
beschlagnahmt, weil angeblich ausreichende rechtliche Gründe fehlen", wird
dem SF erzählt (seit Jänner gilt eine neue EU-Verordnung zum Schutz bei
Tiertransporten, die Österreich noch nicht ratifiziert hat und die für
Verunsicherung sorgt).
Jetzt wollen die Tierschützer einem Züchter in Ungarn einen Besuch
abstatten, dort fotografieren und mit einer Knopflochkamera filmen. Ein
Beteiligter zum SF: "Wir geben uns als Händler aus und haben zum Schein
eigens einen Verein gegründet. Wir wollen die Leute bei uns aufklären, was
sie mit diesen anonymen Hundebestellungen mitverschulden", sagt der Mann
(die agierenden Personen werden aus Schutzgründen nicht namentlich genannt).
Mit im Gepäck: ein Gasspray.
Ein mutmaßliches Hundezuchtlager in Tschechien (rot umrandet):
Zuchthündinnen werfen am laufenden Band, die Welpen werden ihnen oft unter
der 8-Wochenschutzfrist entrissen. / Luftaufnahme: Google Earth

Handy, Mailadresse und 30 Euro vorab
Die Züchter, die Salzburg beliefern, sitzen in Tschechien, Ungarn, Serbien,
der Slowakei. "Die haben dort riesige Lagerhallen, dort werden die Hunde wie
in einer Fabrik produziert", weiß eine Tierschützerin. Die Muttertiere sind
Zuchtmaschinen, die bei jeder Läufigkeit gedeckt werden und Junge werfen
müssen, so lange sie können. "Wenn sie alt und krank sind, sind sie
Todeskandidaten", schildert der Amtstierarzt der Stadt Salzburg, Josef
Breuer. Die Welpen werden der Mutter so schnell wie möglich entrissen - wenn
möglich noch unter der Acht-Wochen-Schutzfrist, vor der Hundebabys nicht
ohne Muttertier transportiert werden dürfen. Hunde, die ein Dreivierteljahr
alt sind, gelten als Ladenhüter. Jedes Tier ist ein Kalkulations- und
Kostenfaktor. Vor Weihnachten seien 100 Hunde innerhalb kürzester Zeit nach
Salzburg gekommen, Umsatz für die Züchter: gut 30.000 Euro.
Das Internet zeigt indes nur süße Hundefotos. Auf einschlägigen Seiten
(www.willhaben.at, www.tiere.at, www.vivastreet.at) kann man sich die
putzigen Rassewelpen bestellen wie das Wunschauto oder den Flachfernseher -
rasch, billig und mit "Rückgaberecht" in eines der hiesigen überfüllten
Tierheime (laut neuem Österreichischen Tierschutzgesetz müssen die Behörden
herrenlose Tiere neuerdings in ihre Obhut nehmen). "Die Kunden müssen
Mailadresse und Handynummer hinterlassen und 30 oder 60 Euro vorab
überweisen, damit ein Transport überhaupt einen Parkplatz anfährt",
schildert die Insiderin.

Schnelle Übergabe auf dem Parkplatz
In nächtelanger Recherche hat die Frau über den Internetdienst
"Google-Earth" ein Luftbild von einem besonders großen tschechischen Züchter
angefertigt, der viel nach Salzburg liefert: Vier Autos fahren regelmäßig
über Wien und Linz nach Salzburg, wo Kunden sogar von München zur Übergabe
herkommen, der zweite Transport geht nach Graz. Die Welpen werden in engen
Boxen hunderte Kilometer chauffiert, oft ohne Wasser und Nahrung.
Treffpunkte sind Tankstellen und Rastplätze beim Airportcenter oder bei
Salzburg Nord. "Gegen 200 bis 400 Euro drückt einem der Fahrer das Tier in
die Hand, der Käufer muss einen Vertrag unterschreiben, alles muss sehr
schnell gehen", so die verdeckte Tierschützerin. Die mitgebrachten Papiere
und Impfnachweise seien schlampig oder überhaupt gefälscht. Die Fahrer
erhielten pro Hund 20 Euro, so die Insiderin. "Das sind oft Arbeitslose vor
Ort, die von den Züchtern rekrutiert werden." Sie sagen, sie müssten ihre
Familie ernähren. Mitleid mit der Kreatur kennt man nicht.

Es fehlen geeignete Sanktionsmittel
Vergangenes Wochenende schlugen die Polizei und das Amt für öffentliche
Ordnung der Stadt in einer aufsehenerregenden Aktion vor einer Salzburger
Wohnsiedlung zu: Vier Polizisten umstellten das Auto einer Salzburgerin und
beschlagnahmten neun Hunde aus Ungarn. Darunter "ausgemergelte alte
Muttertiere in einem erbärmlichen Zustand" (Breuer) sowie ältere Jungtiere.
"Die Frau hat mit mehreren Anzeigen zu rechnen, bei ihr ist es wohl eine
Mischform aus Tierschutz und Geschäft", meint Amtsleiter Michael Haybäck.
Wann aber schlägt man ähnlich hart gegen die mafiösen Osthändler zu?
Chefinspektor Johann Tonis vom Landeskriminalamt sagt vorerst "nichts".
Tiertransportinspektor Alexander Geyrhofer verweist darauf, dass er jeden
Transport anzeige, dass aber noch geeignete Sanktionsformen fehlten. "Dieses
Elend wäre sofort beendet, wenn keiner mehr Hunde wie Konsumartikel
bestellt."
Sonja Wenger
http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/0107/salzburg-drehscheibe-fu
er-die-hundemafia_4744.html



10. Ernst Hoff. Einfuhr von Hunden aus dem Ausland !!!
Von    : Ernst Hoff <ernst@therapie-for-dogs.de>
Datum  : Dienstag, 23. Januar 2007, 09:29


guten Tag liebe sog. Tierschützer,
Sorry,ich weiß dass ich mit meiner Einstellung viele von Euch verärgere,
jedoch bin ich der Meinung, dass einige von Euch (nicht
Alle) dieser Hilfsmaßnahmen völlig neben der "sinnvollen  Sache"
Tieren, besonders Hunden mit Verstand zu retten liegen.

Wir von Therapie for Dogs e.V., besonders Nathali und ich betreiben hier in
Schleswig-Holstein und auch bundesweit Tierschutzarbeit.
Wir haben soviel Elend hier im eigenen Land, die Tierheime und
Tierschutzorganisationen haben Pflegestellen und laufen teilweise über mit
Nothunden.
Warum ???  Weil die "Billigware", dass ist nun mal die blanke Wahrheit,  für
den Ersterwerber günstiger erscheint aber dass ist in sehr vielen Fällen
völlig falsch und ein großer Fehler!!!

Fakten die meines Erachtens nichts mit Tierschutz zu tun haben:
1. Hunde werden aus sog. "Tötungsstationen" aus dem Ausland befreit 2. Diese
Hunde werden nachweislich nicht ordentlich und medizinisch
   voruntersucht und kommen zum großen Teil mit versteckten
   Krankheiten hier nach Deutschland und richten dadurch zum Teil
   erheblichen Schaden durch "Seuchenverschleppung" an.
3. Dann sind die sog. Rettungstransporte sehr oft mangelhaft
   vorbereitet, ja sogar tierschutzwidrig durchgeführt worden.
   Mir sind inzwischen (seit den letzten 3 Jahren)alleine 4 Fälle
   bekannt gemacht worden bei dem in Transportbussen mehr als 30 Hunde
   in Flugboxen (sogar mehrere Welpen ohne Muttertier in einer
   Box)eingepfercht werden.
4. Dann werden diese armen Hunde während mehrerer Transportstunden ohne
   Wasserversorgung (ähnlich wie beim Viehtransport) hier in
   Deutschland zu sog. Verteilerstellen gebracht.
5. Einige dieser Hunde kommen dadurch nicht einmal mehr lebend an,
   oder laufen unterwegs über die Autobahn fluchtartig davon, wenn
   dann doch unterwegs der Versuch des Tränkens durchgeführt wird.
6. Dann liebe Tierfreunde werden diese
   Hunde nicht ordnungsgemäß veterinärisch untersucht und auch nicht
   geimpft.
7. Kranke, verletzte und schwer behinderte Hunde werden sogar
   eingeführt,das erweckt ja schließlich Barmherzigkeit und großes
   Mitleid und Mitgefühl.
8. Dann noch die zum großen Teil schlechte und unkompetente Auswahl
   der sog. "Pflegestellen" die zum Teil selbst völlig überfordert
   sind und gar keine Fachkenntnisse haben, wie man mit solchen Tieren
   umzugehen hat.
   In solchen schweren Fällen werden wir und andere qualifizierte und
   fachkundige Hundeexperten um dringende Mithilfe gebeten.
   Wir sind dann auch wenn es dann möglich ist so "blöd" und helfen
   auch, denn die armen Hunde können ja nichts dafür.
9. Bitte ich weiß, dass jetzt sehr viele böse Briefe an uns gerichtet
   werden, aber betreibt doch Tierschutzarbeit mit etwas mehr
   vernünftig realisierbaren Vertand!!!
10. Und jetzt wirklich ganz mit offenen Augen und auch tierschützend
    für alle die armen Hundeseelen die hier im eigenen Land in
    unseren Hilfseinrichtungen und Tierheimen auch auf Hilfe und ein
    neues zu Hause warten, wie wollt Ihr denn hier mit gutem Gewissen
    und reinem Herzen diesen Tieren, ganz besonders Hunden helfen ???

Anmerkungen:  Wir kennen das Elend im Ausland , aber wir haben doch
              die EU; schon mal daran gedacht ???
              Wir oder Ihr die Euch dazu berufen fühlt, betreibt doch
              diesen Tierschutz dort wo er gebraucht wird und
              verlagert doch nicht die Probleme nach Deutschland, denn
              ihr behandelt durch Eure sog. "Hilfsaktionen" unsere
              eigenen Notfälle nicht mehr tierschützend, wenn diese
              Einfuhr weiter so übertrieben wird.
              Unsere Tiere haben hier dadurch
              sehr viel weniger Vermittlungschancen, dass kann doch
              nicht richtig sein, oder ????????????????????????????

Wenn also Tierschutz EU - weit und im anderen Land, dann bitte dort, wo die
Hilfe auch benötigt wird.
Mit sinnvollen Geld- und Sachspenden (die wir im eigenen Land auch
brauchen) könnte man vor Ort sinnvoller und vernünftiger Tierschutz
betreiben.
Wir haben für Menschen großes Verständnis, die die Einstellung haben im
Nachbarland helfen zu müssen, aber bitte verlagert doch nicht die Probleme,
denn dadurch schadet ihr der Sache mehr als sie von Nutzen ist!!!

Selbst wir von Therapie for Dogs e.V. haben,dass sieht man ja auf unseren
Hunde in Not Seiten, solchen Hunden sofort und ohne Zweifel geholfen, aber
wir haben dadurch auch erlebt wie unkompetent einige sog. Tierschützer dabei
vorgehen und mehr der Rettung schaden als nutzen.
Folge: dadurch sind die gesammelten Spendengelder in fantastischer Höhe für
Tierarztrechnungen (durch seuchenerkrankte, eingeführte
Hunde) regelrecht sinnlos verschwendet worden, denn in vielen mir bekannten
Vorfällen schaffen die meisten Tiere / Hunde es nicht und müssen hier trotz
tierärztlicher Hilfe elendig verenden und diese Krankheitsviren auch noch
zusätzlich in unserer Umgebung verbreiten.

Liebe Tierschützer, die ich jetzt hierdurch anspreche, seid ihr wirklich der
Meinung, dass so etwas sinnvolle Tierschutzarbeit ist?

Wenn ja dann macht weiter so, dann seid ihr nicht besser als die Menschen
die qualvolle Tiertransporte billigen und einfach mit "Schwund" rechnen.

Meine aufgeführten Zeilen sind aus Sammlungen von Erfahrungen, Erlebnissen
mit sog. und völlig unkompetenten und "kurzsichtigen"
Tierschützern leider Fakt und Wahrheitserlebnisse und ich finde da dürfen
wir unter dem Deckmantel des "Tierschutzes" nicht weg schauen.

Erkenntnis:
Wir werden auch in Zukunft sehr gerne helfen, jedoch wird unsere Haupthilfe
den Tieren / Hunden in unseren Regionen an erster Stelle stehen, damit die
von uns betreuten und therapierten Hunde eine vernünftige Chance haben in
geeignete Hände vermittelt zu werden.
Tierschutzarbeit sollte mit Herz, Sachverstand und hilfreich durchgeführt
werden, denn nur so kann sie auch in Zukunft von sinnvollem Nutzen sein.
Zu fernmündlichen Kommentaren bin ich gerne unter 04322 9618 bereit!"

Mit freundlichen Grüssen
Ernst Hoff, Geschäftsführer v. Therapie for Dogs e.V.
und behördlich anerkannter Sachverständiger nach § 8 Abs. 2 des GefHG des
Landes Schleswig-Holstein mailto:ernst@therapie-for-dogs.de



11. Leiden für den Luxus
Wieso in Deutschland weiter Pelztiere gequält werden dürfen
!!!    Man kann auf dieser Seite den Beitrag als Video ansehn / ca 7 Minuten      !!!
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=
1801324/1oie4qf/index.html