1. Kampfhunde
Halter zahlt mehr Steuern für „gefährlichen“ Dackel
Für die Dackel "Quick" und "Emma" wird Herrchen zur Kasse gebeten.
Foto: Brock
Neustadt. Weil die Dackel „Quick“ und „Emma“ im Jahr 2003 mehrere Hühner gejagt und getötet haben sollen, wurde einer von ihnen als „gefährlicher Hund“ eingestuft.
von unseren Redakteuren
In diese Klasse fallen die so genannten Kampfhunde. Hundehalter Ludwig Kirchner ließ seinen mittlerweile elfjährigen und herzkranken Rüden einen Wesenstest ablegen und zahlt seit 2004 pro Jahr mit 255 Euro eine erhöhte Hundesteuer. Die übliche Hundesteuer beträgt nur 46 Euro jährlich.
Kirchner hatte Klage eingereicht und den Prozess vor dem Gießener Verwaltungsgericht verloren. In der Satzung der Stadt Neustadt zur Hundesteuer ist festgelegt, dass als gefährliche Hunde diejenigen gelten, „die andere Tiere hetzen oder beißen“.
Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.
http://www.op-marburg.de/op/home.news/
article.op.jsp?id=20060421.575058
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AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
2. Hagen: 4 Kinder, 7 Hunde, 1 Katze und 2 Schildkröten aus Kleinbus befreit (18.04.2006)
Hagen (aho) - In den Mittagsstunden des 17.04.2006 wurde die Polizei Hagen (NRW) zu einer Tankstelle im Bahnhofsbereich gerufen. Anlass war ein Tankbetrug von einem 47-jährigen Deutschen aus Ostwestfalen. Im Rahmen der Überprüfung stellte sich heraus, dass dieser Mann offensichtlich bereits mehrfach an Betrügereien beteiligt war. Bei einer Durchsuchung des Chrysler-Vans wurden 4 Kinder im Alter von 8 bis 16 Jahre, 7 Hunde, 1 Katze und 2 Wasserschildkröten, sowie diverse Utensilien aufgefunden.
Sowohl die Tiere als auch die Kinder befanden sich in einem hygienisch und menschlich nicht akzeptablen Zustand. Angaben zufolge haben die Kinder in Deutschland bis jetzt noch keine Schule besucht.
Neben der Festnahme des Vaters, der mit seinen Kindern und den Tieren offensichtlich ohne festen Wohnsitz in dem Van lebte, wurden die Kinder in die Obhut des Jugendamtes und die Tiere in die Obhut des Tierheimes gegeben. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Bleibt die Hoffnung, dass die Kinder und die Tiere bald ein adäquates Zuhause finden, heißt es im Polizeibericht.
(c) Copyright AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE
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E-Mail: drms@animal-health-online.de
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Betreff: Tödlicher Jagdunfall(?)
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/
index&pageid=1006361736967&rubrik=269&artikelid=1143448069401
23.04.2006 | 17:23
3. Tödlicher Jagdunfall
16-Jähriger stirbt bei Schuss
Oer-Erkenschwick – Schreckliches Drama in Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen). Dort ist am Samstagnachmittag ein 16- jähriger Jugendlicher getötet worden.
Wie die Polizei mitteilte, war der Junge zusammen mit seinem Vater und einem weiteren Mann auf der Jagd.
Als der Vater noch etwas aus dem Auto holen wollte und den 16-Jährigen vorübergehend zurückließ, löste sich aus bislang ungeklärter Ursache ein Schuss aus dem Jagdgewehr des Jungen.
Der 16-Jährige wurde im Kopf getroffen und tödlich verletzt, er starb noch am Unfallort.
Die Polizei geht nach jetzigem Stand von einem Unfall aus. Der Vater hatte den Zwischenfall nicht beobachtet, weil er seinem Sohn schon den Rücken zugekehrt hatte. Den Angaben zufolge war der Jugendliche im Besitz eines Jagdscheins.
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4. Vorsicht, Falle!
Hauskatze Lara hat ihren Schwanz und ein Hinterbein verloren
Röhrenfurth. Lara war weg, zum Frühstück tauchte sie nicht auf. Also machte sich Günter Seyfert auf die Suche, bis er klägliche Katzenlaute hörte: Lara war verletzt, lag maunzend im Gras, eine Hinterpfote war ganz ab, eine verletzt, und ihr Schwanz fehlte. Günter Seyfert war schockiert, brachte seine Katze in die Tierklinik nach Kassel. Dort diagnostizierten die Ärzte: Lara wurde möglicherweise von einer Falle verletzt.
Seyfert war überrascht. Der Katzenbesitzer wollte wissen, ob das Aufstellen von Fallen, die Katzen verletzen können, überhaupt erlaubt ist. Und er rief bei der Polizei an, um eine Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. "Die haben mir gesagt, ich solle mich an die Untere Jagdbehörde wenden, ob Fallen zulässig sind", sagt Günter Seyfert.
Dort sagte man ihm, dass Fallen, wenn sie geprüft und ordnungsgemäß aufgestellt sind, und der Besitzer eine entsprechende Ausbildung hat, durchaus erlaubt sind (siehe Hintergrund). "Aber den Tieren dürfen keine vermeidbaren Schmerzen oder Leiden zugefügt werden", erklärt Arno Staub von der Jagdbehörde in Homberg. Deshalb passten die Verletzungen der Katze Lara nicht auf eine solche Jagdfalle. Denn diese seien entweder Lebendfallen, die Tiere in einem Käfig oder Kasten fangen. Oder es seien Schnappfallen, die Tiere sofort töten würden. "Der Köder liegt so in der Falle, dass der Kopf ab wäre", meint Arno Staub. Ohne die Falle, in der sich das Tier verletzt hat, könne man aber nur wenig sagen.
Dieses Problem hat auch die Polizei. "Die haben mir gesagt, die Gemeinde müsste eigentlich rausfinden, wer Fallen aufgestellt hat", sagt der Besitzer von Lara. Bis jetzt kann er ja nicht einmal definitiv sagen, dass es auch wirklich eine Falle war.
Trotzdem reiche der Anfangsverdacht, um Ermittlungen aufzunehmen, meint Helmut Padalsky von der Polizei in Homberg, der auf Tierschutz spezialisiert ist. Fallen im Jagdrecht seien zwar eine Grauzone, aber verfolgen würde das die Polizei in jedem Fall. "Für mich deuten die Verletzungen aber eher auf alte Klappfallen hin, die noch jemand Zuhause im Keller hatte", sagt der Polizist. Diese seien aber verboten, ohne eine Ausbildung dürfe niemand privat Fallen stellen. (TIS)
E Hintergrund
21.04.2006
http://www.hna.de/fritzlarticker2/00Vorsicht_Falle.html
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5. Touristenattraktion in Kalifornien - Ein surfender Jack Russel
Im Bundesstaat Kalifornien ist der Hund Buddy zu einer Touristenattraktion
geworden. Weil es dem Tier am Strand zu langweilig wurde, schnappte es sich
das Surfbrett seines Herrchen und reitet nun selbst auf den Wellen.
Im letzten Jahr wurde dem Jack Russel "Buddy" der "Animal Surf Rodeo"
verliehen. Bei einem Wettbewerb war er dem einzigen Mitstreiter, einem
Labrador, völlig überlegen.
Aus seiner Karriere als Hollywood-Darsteller wird es dagegen nichts werden,
denn Buddy ging auf die Superstar-Schimpansen Angel und Apollo los.
Quelle: www.20min.ch
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=619642&u_id=330694
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POL-DN: 06042506 Doppeltes Unglück
25.04.2006 - 12:49 Uhr, Polizei Düren [Pressemappe]
6. Düren (ots) - Ein eher ungewöhnlicher Verkehrsunfall, an dem zwei
Hundehalterinnen beteiligt waren, ereignete sich am Montagnachmittag
im Stadtteil Merken.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr gegen 14.35 Uhr
eine 59 Jahre alte Radfahrerin zunächst die Reginastraße in Richtung
Peterstraße. Dabei führte sie einen größeren Mischlingshund an der
linken Fahrradseite angeleint mit. Zur gleichen Zeit befand sich eine
45-jährige Fußgängerin mit ihrem ebenfalls angeleinten Kleinhund auf
dem, aus Sicht der Radfahrerin, rechten Gehweg der Reginastraße.
Als die 59-Jährige dann an der anderen Hundehalterin vorbei fahren
wollte, lief ihr Hund plötzlich in Richtung des Gehwegs, so dass die
Fahrerin stürzte. Anschließend biss ihr Hund den Kleinhund der
Fußgängerin.
Die zu Fall gekommene Radfahrerin zog sich schwere Verletzungen zu
und musste zur weitergehenden stationären Behandlung durch einen RTW
in ein Krankenhaus transportiert werden. Der von ihrem Hund gebissene
kleinere Hund erlag später den Bissverletzungen.
ots Originaltext: Polizei Düren
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=8
Rückfragen bitte an:
Polizei Düren, Pressestelle
Telefon: 02421-949345
Fax: 02421-949349
http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=814704
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7. und so geht’s in Hamburg zu:
Liebe Hunde-Lobbyisten und Hundefreunde,
nach der beunruhigenden Nachricht von Conny, die gestern am Bramfelder See dabei war, als ein Boxer-Labrador-Mix von der Polizei einkassiert wurde, habe ich mich inzwischen mit dem Halter in Verbindung gesetzt. Daniel (19) war mit dem 2-jhrigen, angeleinten Dino auf dem Weg zum Bramfelder See als ihm ein Rentner mit Westi an der Flexileine begegnete. Die Hunde beschnffelten sich und der Westi wurde ziemlich kiebig, worauf Dino mit einem kurzen Grummeln reagierte, Bei dieser Abwehrgeste muss Dino den Westi leicht an der Lippe verletzt haben. Der Rentner rief daraufhin sofort die Polizei. Daniel, sich keiner Schuld bewusst, machte den Fehler und wartete mit dem Rentner auf das Eintreffen der Polizei und war mehr als erstaunt, dass gleich drei Peterwagen kamen. Die Beamten sprachen sofort von Kampfhund und verlangten die Papier, die Daniel nicht dabei hatte. Schlielich kam auch noch das Ordnungsamt dazu und der vllig ruhige und artige Dino wurde abgefhrt und ins Tierheim gebracht. Daniel hat heute alle Papiere gefaxt und auf telefonische Nachfrage erfahren, dass der Hund einem Wesenstest unterzogen werden soll. Wann der gemacht wird, konnte man ihm nicht sagen. Auch wurde es ihm verweigert, Dino, der offiziell seiner Mutter gehrt, im HTV zu besuchen.
Daniel hat mir versprochen, uns auf dem Laufenden zu halten. Fr einen Anwalt hat die Familie leider kein Geld, was uns mal wieder zeigt, wie wichtig die Einrichtung eines Hilfsfonds wird.
Hundefreundliche Grüße Jule, <jthumser@t-online.de>
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8.
Hallo,
ich biete Tier- und Haussitting in Raum Ratingen, Düsseldorf, Mettmann, Mülheim, Erkrath und Essen an. Andere Orte auf Anfrage!
Haus: Blumen gießen, Briefkasten leeren, Rasen mähen, Mülltonnen rausstellen, Lüften.
Tiere: Hunde, Katzen, Nager, Vögel
Biete Sitting bei Ihnen Zuhause Gassi gehen, Fahrten zum Tierarzt/Hundesalon. Füttern/Medikamentengabe während Sie arbeiten oder nicht zu Hause sind usw. nach Absprache.
Falls Sie mal keine Zeit für Ihr Tier haben, ich kümmer mich gerne um Ihren Liebling.
Viele Grüße
Heike Weniger
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9. Hundegebell macht auf verwahrloste Fünfjährige aufmerksam
Freitag 14. April 2006, 10:54 Uhr
Mannheim (ddp). Durch tagelanges Hundegebell ist die Polizei in Mannheim auf
ein fünfjähriges in chaotischen Wohnverhältnissen lebendes Mädchen
aufmerksam geworden. Nachdem Anwohner wegen des andauernden Krachs die
Polizei alarmierten, öffnete das Kind am Mittwochabend den Beamten die
Wohnungstür. Zusammen mit einem Schäferhund und einem auf dem Balkon
ausgesperrten Dackel war das Mädchen allein in der verwahrlosten und durch
Hundekot verunreinigten Wohnung, wie ein Polizeisprecher am Freitag
mitteilte.
Für die beiden verletzten und offensichtlich verhaltensgestörten Tiere wurde
laut Polizei offensichtlich keine Hundesteuer bezahlt. Das Kind dürfte den
Angaben zufolge in der Wohnung auch nicht sicher gelebt haben, denn der
Schäferhund zeigte sich bissig und war deshalb an einer kurzen Leine
festgebunden.
Die 29 Jahre alte Mutter interessierte dies alles offenbar nicht. Sie sei
später hinzugekommen, sagte der Polizeisprecher. Die Beamten stellten fest,
dass die Staatsanwaltschaft die Frau mit Haftbefehl suchte. Der Grund wurde
nicht mitgeteilt.
(ddp)
http://de.news.yahoo.com/14042006/336/hundegebell-verwahrloste-fuenfjaehrige
-aufmerksam.html
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10. Schnapp! Wels fraß Hund
Für ihren "Goldi" wird's Frauerl kein Chappi mehr zu kaufen brauchen - er
wurde Opfer eines Raubfisches! Hungrige Welse dezimieren auch den
Entenbestand dramatisch.
Ein erholsamer Spaziergang in der schönen Oststeiermark hätte es für eine
Wiener Sommerfrischlerin und ihr Schoßhunderl werden sollen - "Sie hat
Steckerl geworfen und der Hund hat's wieder zurückgebracht, bis eben eines
im Fischteich landete, der Hund hinterher sprang und nie mehr gesichtet
wurde - für einen Wels ist so ein Viecherl ja überhaupt kein Problem",
erzählt Claudia Rechberger vom Carp Center in Kaindorf (Steirerteich)
garantiert kein "Fischerlatein": "Die Welse setzen aber auch den Enten
mächtig zu - die sind bei uns schon ziemlich rar geworden ." Kein Wunder,
immerhin bringt es so ein Raubfisch auf bis zu zweieinhalb Meter und hundert
Kilo. Hubert Rechberger gibt jedoch Entwarnung: "Für einen Menschen wird ein
Wels nämlich nicht gefährlich."
Kontakt zum Autor: joe@grazer.at
http://www.grazer.at/linkart.asp?artikelid=18199&KatID=4
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11. Unfassbar dumm oder unendlich herzlos
Hund bei Umzug vergessen
Drei Wochen lang saß das Tier ohne Nahrung in einer Charlottenburger Wohnung
Abgemagert kam Judy im Tierheim an. (Foto: Tierheim)
Berlin - Stumpfes Fell, unter dem sich jede Rippe abhebt. Eingefallene
Flanken, spitze Hüftknochen. Halb verhungert wurde Schäfer-Mix Judy in einer
verlassenen Wohnung entdeckt. Ihr Besitzer (den Ehrentitel Herrchen verdient
er nicht!) hatte sie nach seinem Auszug einfach im Stich gelassen. Nur ein
Zufall rettete Judys Leben.
Für den Gerichtsvollzieher war es ein Auftrag wie viele andere: Räumung
einer verlassenen Wohnung in Charlottenburg. Doch als er die Tür öffnete,
bot sich ihm ein Bild des Jammers. Mühsam schleppte sich ihm Judy auf
spindeldürren Pfoten entgegen.
Im Tierheim stürzt sich Judy (11) heißhungrig aufs Hundefutter, verputzt
eine ganze Dose in Sekunden. Mindestens drei Wochen hat sie ohne Futter
aushalten müssen, in ihrer Not vermutlich das Wasser aus der Toilette
getrunken, glauben die Tierheim-Experten. Nur knapp 13 Kilo, mehr bringt die
ausgehungerte Hündin nicht auf die Waage. "Zehn Kilo Untergewicht!
Eigentlich hätte sie etwa 23 Kilo wiegen müssen", sagt Tierpfleger Jörn
Leonhardt (29).
Mit Spezial-Aufbaunahrung wird Judy aufgepäppelt. Dann der Rückschlag, eine
Infektion. Sie frisst nicht mehr, muss tagelang an den Tropf. Doch Judy will
leben, übersteht die Krise. Heute wiegt sie schon 19 Kilo. Immer noch vier
zu wenig. Aber sie ist munter, spielt und schmust gern mit den Pflegern. Und
sie sucht ein neues, liebevolles Zuhause. Ein Herrchen oder Frauchen, das
sie nie wieder im Stich lässt.
Gegen Judys früheren Besitzer wird wegen Tierquälerei ermittelt.
Höchststrafe: drei Jahre Haft. "Der sollte nie wieder ein Tier halten
dürfen", sagt Pfleger Leonhardt. .SK
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/117627.html
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12. Türkei erklärt freilaufenden Hunden den Krieg
Im Auftrag der Regierung werden Streuner gefangen, erschossen und auf den Müll geworfen. PETA-Tierschützer schlagen Alarm
ANKARA - Kurz bevor die Touristen-Saison beginnt, ist es besonders schlimm. Dann müssen sie weg, egal wie. Die herrenlosen Hunde der Türkei. Im Auftrag der Regierung werden sie gefangen, erschossen und auf Müllhalden entsorgt. Wenn sie weniger Glück haben, werden sie langsam zu Tode gequält. Die Tierschutzorganisation PETA schlägt jetzt Alarm. "Männer stecken Welpen in Säcke und schießen wahllos darauf oder sie lassen sie ersticken. Sie binden Hunden die Beine zusammen und knüppeln sie zu Tode", so die Tierschützer. "Hunderte von Hunden werden lebendig begraben."
"Die unglaublichen Qualen müssen ein Ende haben"
"Die unglaublichen Qualen müssen ein Ende haben", so PETA. "Wenn die brutalen Entsorgungsmethoden von heimatlosen Hunden und Katzen den tierliebenden Türkeiurlaubern erst mal bekannt sind, werden sie ihren Urlaub dort nicht mehr unbeschwert genießen können", so Tierschützerin Carola Schmitt. Der Krieg gegen die Hunde - er dürfte eigentlich gar nicht stattfinden. Denn die Türkei verabschiedete 2004 ein Tierschutzgesetz mit dem Ziel, Tiere vor Mißbrauch zu schützen. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert: Fangen, Kastrieren und Freilassen der streunenden Hunde.
Letzte Änderung: Donnerstag, 6. April. 2006, 08:58 Uhr
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/060406/hunde.html
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13. China: Tierschützer gegen Hunde-Steak
Über 30 chinesische Tierschutzgruppen haben am zum Jahr des Hundes in der
südchinesischen Provinz Guangdong beschlossen, ein Verbot des Verzehrs von
Hunden und Katzen zu fordern.
Die einstimmig angenommene Resolution wurde auf dem ersten chinesischen
Symposium für Begleittiere in Guangzhou verabschiedet - der Hochburg des
Verzehrs von Hunden und Katzen in China.
Die Gründerin und Vorsitzende von AAF, Jill Robinson, erklärte dieses
Treffen als das erste seiner Art und Meilenstein, der dem Jahr des Hundes
angemessen sei. Millionen von Katzen und Hunden werden jährlich in China
geschlachtet, oft lässt man sie dabei vorsätzlich leiden. Dieser
entsetzliche Missbrauch sei aus dem falschen Glauben entstanden, dass Qualen
den Geschmack verbessern. Eine klaffende Gesetzeslücke lässt die Tiere ohne
jeden Schutz.
Quelle: SDA/ATS
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/11381446
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14. Abgeordnete spendieren sich ein Plus
Die 614 Bundestagsabgeordneten bekommen nach drei Nullrunden ab Mai 91 Euro
mehr im Monat. Auch die Pensionen ehemaliger Politiker sollen leicht
steigen.
Statt 7009 Euro erhalten die Abgeordneten aller Fraktionen ab Mai 7100 Euro
brutto im Monat - zwölfmal im Jahr. Die Erhöhung um 1,3 Prozent orientiere
sich an der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung, sagte
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), der nach dem Gesetz einen
Vorschlag für die Entwicklung der Abgeordnetenbezüge bis 2009 vorlegen muss.
Endgültig entscheiden werden die Abgeordneten selbst. Eine Mehrheit gilt als
sicher.
Aus den beiden größten Fraktionen (CDU/CSU und SPD) hat Lammert schon vorab
Rückendeckung erhalten. Auch in den nächsten drei Jahren sollen die Diäten
an die Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst werden. Eigentlich, so machte
Lammert vor Journalisten deutlich, hätten die Abgeordneten sogar einen
Anspruch auf noch höhere Bezüge.
Diäten orientieren sich an Richter-Gehältern
Tatsächlich sollen sich die Parlamentariereinkommen an den Gehältern der
Richter am Bundesgerichtshof und dem Einkommen eines Oberbürgermeisters
einer mittleren Kreisstadt mit 150 000 Einwohnern orientieren. So steht es
im Abgeordnetengesetz, das die Parlamentarier selbst formuliert haben. Das
müssen sie allerdings auch. Das Bundesverfassungsgericht hatte in einem
Grundsatzurteil verlangt, dass die Abgeordneten jede Erhöhung öffentlich
rechtfertigen müssen. Die Auflage hatte offenbar disziplinierende Wirkung:
Denn nach wie vor erhalten Bundesrichter - je nach Familienstand - zwischen
zwölf und 15 Prozent mehr im Jahr als die Parlamentarier.
Nullrunde für Rentner - Plus für ehemalige Abgeordnete
Auch die Pensionen früherer Abgeordneter und damit zugleich die
Ruhegeld-Ansprüche heutiger Parlamentarier sollen erstmals seit 2003 wieder
steigen. Das Plus fällt mit 0,8 Prozent in diesem Jahr etwas bescheidener
aus als der Zuschlag bei den aktiven Politikern, kommt aber überraschend.
Schließlich müssen die Rentner - politisch gewollt - mehrere Jahre lang
Nullrunden hinnehmen. Und für die Mindestpension eines MdB, der etwa von
1998 bis 2005 im Bundestag saß, muss ein durchschnittlicher Arbeitnehmer 65
Jahre lang arbeiten und Beiträge zahlen.
Mit Abstrichen an der üppigen Selbstversorgung ist nach den Worten von
Lammert frühestens nach der nächsten Bundestagswahl zu rechnen. Vorantreiben
wollen eine solche Reform im Parlament bislang nur wenige. "Sollte sie vom
Bundestag gewollt sein, sind die Entscheidungen hierzu bereits in dieser
Wahlperiode zu treffen", schreibt Lammert in einem Brief an die
Fraktionschefs. Die Bereitschaft, die Pensionsansprüche zu verringern, ist
vor allen im Unions-Lager gering.
Steuerfreie Kostenpauschale bleibt erhalten
Auch ein weiteres Privileg der Abgeordneten bleibt erhalten: die steuerfreie
Kostenpauschale. Aktuell sind das 3647 Euro, die jeden Monat automatisch
dazukommen. Die meisten Abgeordneten geben das Geld aber tatsächlich auch
aus - für Mitarbeiter und Büromieten im Wahlkreis. Belegen müssen sie
allerdings - anders als gewöhnliche Steuerzahler - nichts. Wer kaum Kosten
hat oder aufwendet, kann den Betrag auch anstandslos einstreichen.
So viel Nachsicht hat der Fiskus aufgrund der strengen Steuergesetze mit
Otto Normalverbraucher nicht: Für den gleichen Steuervorteil der
Kostenpauschale müsste der beim Fiskus schon jährliche Kosten von 80 000
Euro geltend machen. Ein pfiffiger Finanzrichter aus Niedersachsen hat
deshalb gegen die steuerfreie Kostenpauschale, die es auch in vielen
Landtagen gibt, Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Das Urteil
steht noch aus.
http://focus.msn.de/politik/deutschland/diaeten_nid_27160.html
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