News August 2007
1. Auswertung der Berichte über die im Jahr 2006 in Nordrhein-Westfalen behördlich erfassten Hunde
2. Die Rangliste der aggressivsten Hunde
3. Mit dem Hund nach Dänemark
4. Rollwagen - Orthesen - Schienen - Prothesen für Hunde, Katzen und andere Tiere
5. Bundestierärztekammer widerspricht Öffentlicher Petition: Kein Tier muss aus finanziellen Gründen leiden
6. TAZ: Kreaturen, die die Welt nicht braucht - Der Scheißer und Beißer
7. Hund mit dem Besenstil verteidigt
8. BMELV legt Gesetzentwurf zum "Tierschutz-TÜV" vor
9. Tierschutz nur vorgetäuscht
10. Nur das Beste für den Hund - Erster Hunde-Imbiss in Köln eröffnet
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Hier noch ein Link für “Hobbykynologen”, da ja sehr häufig Hunde mit breitem Kopf als Pitbulls deklariert werden:
Nur einer der Hunde ist ein Pitbull, die anderen sind alle reinrassige Hunde, deren Abstammung feststeht, also keine Mischlinge.
http://www.pitbullsontheweb.com/petbull/findpit.html
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1. Landestierschutzverband NRW e.V. /
Auswertung der Berichte über die im Jahr 2006 in Nordrhein-Westfalen behördlich erfassten Hunde
http://www.munlv.nrw.de/verbraucherschutz/pdf/auswert_hundebericht_2006.pdf
Dies ist eine E-Mail von 'Landestierschutzverband NRW e.V.'
Nachricht:
Auswertung der Berichte über die im Jahr 2006 in Nordrhein-Westfalen behördlich erfassten Hunde
Seit dem 1. Januar 2003 ist dass Hundesgesetz für das Land NRW (LHundG NRW) in Kraft. Das Gesetz legt für die Haltung gefährlicher, näher bestimmter und großer Hunde besondere Pflichten und für den Umgang mit diesen Hunden Verhaltungsanforderungen fest.
Das LHundG NRW soll zu einem Rückgang der Beißvorfälle in NRW führen und die Hundehalterinnen und Hundehalter zu einem sachkundigen und verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Hunden motivieren. Da sich die Erkenntnisse über die Gefährlichkeit von Hunden und bestimmten Hunderassen verändern, hat der Gesetzesgeber angeordnet, die Auswirkungen des Landeshundegesetzes NRW nach einem Erfahrungszeitraum von fünf Jahren zu überprüfen.
Auch das Bundesverfassungsgericht hat in seiner „Kampfhunde-Entscheidung“ vom 16. März 2004 den an Rassekataloge anknüpfenden Bundesgesetzgeber verpflichtet, die weitere Entwicklung und insbesondere das Beißverhalten von Hunden zu beobachten, zu überprüfen und zu bewerten. Um eine entsprechende Überprüfung und Bewertung des LHundG NRW vorzubereiten, wurden die für den Vollzug zuständigen Kommunen gebeten, kalenderjährlich bestimmte Informationen im Zusammenhang mit dem Vollzug des LHundG NRW zu erfassen und zu berichten. Die Berichte wurden von den Bezirksregierungen zusammengefasst und dem MUNLV übermittelt.
Das Datenmaterial erstreckt sich auf die behördlich erfassten, im LHundG NRW geregelten Hunde, differenziert nach deren Gefährdungspotenzial.
Erfasst wurden amtlich gemeldete Beißvorfälle, positive und negative Entscheidungen über die Befreiung von der Anlein- und Maulkorbpflicht sowie straf- und bußgeldrechtliche Verstöße.
Mehr Informationen auf www.ltv-nrw.de >>> ___________________________________________________
Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen e. V. Vinckestraße 91 - 44623 Herne Telefon / Telefax 02323 / 91 14 17 www.ltv-nrw.de | post@ltv-nrw.de Eingetragen im Vereinsregister Amtsgericht Herne VR 480
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2. Die Rangliste der aggressivsten Hunde
Die Landesregierung hat aus Anlass des Gefahrhundegesetzes einen "Bericht zur Statistik über gefährliche Hunde" erstellt. Dabei zählten auch Fälle, in
den etwa Schafe gehetzt oder andere Tiere angegriffen wurden. Berücksichtigt wurden Vorfälle zwischen dem 1.Mai 2005 und 30.April 2006. Bezogen auf die
polizeilich gemeldeten Vorfälle in Schleswig-Holstein ergibt sich folgende Reihenfolge:
1. Deutscher Schäferhund:
53 Vorfälle, 19 Menschen gebissen und verletzt, davon drei Kinder.
2. Mischling ohne Rassezuordnung: 37 Vorfälle, 10 Menschen gebissen und
verletzt, davon ein Kind.
3. Deutscher Schäferhund Mischling: 35 Vorfälle, 15 Menschen gebissen und
verletzt, davon zwei Kinder
4. Rottweiler: 29 Vorfälle, 11 Menschen gebissen und verletzt, davon drei
Kinder
5. American Staffordshire Terrier: 26 Vorfälle, keine Menschen gebissen.
Diese Reihenfolge sagt jedoch nichts über die Gefährlichkeit aus - denn: Hunderassen werden umso gefährlicher beurteilt, je höher die Zahl der
Beißattacken im Verhältnis zur Hunde-Population sind, je schlimmer die Verletzungen sind und je mehr sich ein Hund als aggressiv erwiesen hat. Als
besonders gefährlich und auf Platz 1 findet sich daher der Jack Russel Terrier (26 Tiere in Schleswig-Holstein) und auf Platz2 American
Staffordshire Terrier (203 Tiere). Der Deutsche Schäferhund (mehr als 21 000 Tiere) nimmt hingegen bei der Gefährlichkeit nur Platz 25 ein. (blu)
http://www.shz.de/index.php?MID=30&TEMPLATEID=
60&LIVETICKER=1&RUBRIKID=890&R
EDID=1395130&LIVETICKER=1
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TASSO-Newsletter
3. Mit dem Hund nach Dänemark
Dänemark gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer Europas.
Nicht ohne Grund: lange, oft einsame Strände bieten Entspannung pur, weitläufige Wälder, idyllische Heidegebiete und Wiesen laden zum stundenlangen Spazierengehen ein. Ideale Voraussetzungen für den Urlaub mit Hund.
Diese Idylle kann sich ganz schnell in einen Albtraum verwandeln. Dann nämlich, wenn der Vierbeiner entlaufen sollte und nicht binnen 3 Tagen wieder bei seinem Besitzer ist. Denn genau nach diesen drei Tagen kann der Hund von den Behörden ˆ meist der Polizei - ohne weiteres eingeschläfert werden. So sieht es das dänische Hundegesetz vor.
„Drei Tage sind keine Zeit! Im Durchschnitt dauert es fünf Tage, bis wir einen Hund zurückvermitteln.”, erklärt Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO.
„In Dänemark kennt man ein Tierheimsystem wie in Deutschland nicht. Dazu kommt, dass der entlaufene Hund sich in einer für ihn ganz unbekannten Gegend befindet. Faktoren, die die Suche zusätzlich erschweren.” warnt Thümmel vor der oft unterschätzen Gefahr.
TASSO empfiehlt allen Dänemark-Urlaubern mit Hund, ihr Tier vor Reiseantritt registrieren zu lassen und den Hund nicht ohne Plakette am Halsband laufen zu lassen. Denn die dänischen Behörden sind sehr wohl bemüht, ein Fundtier zurückzuvermitteln. Dafür werden in der lokalen Presse Anzeigen geschalten und gegebenenfalls die ausländischen Polizeibehörden informiert. Wenn ersichtlich ist, dass es sich um ein Tier aus dem Ausland handelt. Aber ohne Kennzeichnung durch Chip, ohne Registrierungsplakette oder wenigstens einer Telefonnummer des Besitzers können auch die dänischen Behörden nichts unternehmen.
„Die kostenlose Registrierung sollte für jeden Tierliebhaber eine Selbstverständlichkeit sein.‰, ermutigt Andrea Thümmel.
TASSO e.V. Frankfurter Str. 20 œ 65795 Hattersheim œ Germany Telefon: +49 (0) 6190.937300 œ Telefax: +49 (0) 6190.937400 eMail: newsletter@tasso.net œ HomePage: www.tasso.net <http://www.tasso.net>
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4. Rollwagen - Orthesen - Schienen - Prothesen für Hunde, Katzen und andere Tiere
Orthopädietechnikermeister Pfaff ist mittlerweile bekannt aus mehreren Fernsehberichten.
http://www.hunderolli-tierorthopaedie.de
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5. From: Kerstin Becker-Schmidt <mailto:kerstin.becker-schmidt@ltk-hessen.de>
BTK zu Petition GOT
Die Landestierärztekammer Hessen informiert:
Pressemitteilung der Bundestierärztekammer vom 10.08.2007
Bundestierärztekammer widerspricht Öffentlicher Petition:
Kein Tier muss aus finanziellen Gründen leiden
In einer Petition an den Deutschen Bundestag wird zurzeit die Abschaffung der Vorgabe von Mindestgebühren für
tierärztliche Leistungen gefordert. Diese Petition zeugt nicht nur von Unkenntnis der Rechtslage. Sie verkennt
auch die Bedeutung bundeseinheitlich festgelegter Gebühren für Tierärzte und Tierhalter.
Laut Petition würden Tierärzte "mit Strafandrohungen von den Tierärztekammern der Bundesländer verfolgt", wenn sie
"unter dem Mindestpreis abrechnen bzw. das Tier sogar umsonst behandeln". Und sollte ein Tierhalter nicht zahlen können, "muss das Tier weiter leiden, obwohl es geheilt werden könnte, oder es wird notgedrungen vom Tierarzt euthanasiert".
Offensichtlich wurde diese Petition in völliger Unkenntnis der geltenden Bestimmungen verfasst. Richtig ist stattdessen, dass Tierärzte in begründeten Einzelfällen, zum Beispiel bei finanzieller Not von Tierhaltern, ganz oder teilweise von einer Honorarforderung absehen können. Dazu bedarf es lediglich einer vorherigen schriftlichen Vereinbarung.
Diese Regelungen - in der Gebührenordnung für Tierärzte, einer Verordnung der Bundesregierung, und den Berufsordnungen der Tierärztekammern festgelegt - dienen dem in der Petition geforderten Tierschutz: Kein Tier muss aus finanziellen Gründen leiden!
Eine Abschaffung der Mindestvergütung könnte zu einem ruinösen Konkurrenzkampf unter den Tierärzten führen. Der Wettbewerb soll jedoch über Leistung und nicht über den Preis stattfinden. Eine angemessene gesetzliche Vergütung stellt dagegen sicher, dass Tierärzte dem Qualitätsanspruch
der Tierhalter durch Fortbildung und Investitionen nachkommen können. Zudem schafft die Gebührenordnung klare Verhältnisse, sorgt für Transparenz und der Tierhalter wird vor Übervorteilung geschützt.
Bundestierärztekammer, Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V., Oxfordstr. 10, 53111 Bonn, Tel. (02 28) 7 25 46-0/-70, Fax 7 25 46 66
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Inge Brinkmann
Internet: www.ltk-hessen.de <http://www.ltk-hessen.de>
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6. TAZ: Kreaturen, die die Welt nicht braucht - Der Scheißer und Beißer
Sechzig Tonnen Kot wirft der Stadthund alleine in Berlin ab - das sind sechseinhalb Kilo pro Berliner. Fünf Millionen Hunde treiben deutschlandweit ihr Unwesen. Das muss nicht sein. VON KLAUS-PETER KLINGELSCHMITT
FRANKFURT/MAIN taz "Wer Hunde und kleine Kinder nicht leiden mag, kann kein schlechter Mensch sein": Gut gesprochen, lieber W. C. Fields! Die gemeinen Metropolenhunde haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen als alle anderen Säugetierarten auf der Welt. Sie übertragen Krankheitserreger, und ihre Exkremente in Parkanlagen und auf Kinderspielplätzen, auf Gehwegen und in Fußgängerzonen stinken zum Himmel.
Gehört der Stadthund abgeschafft?
http://www.taz.de/index.php?id=leserforen-artikel&tx_ttnews[tt_news]=31&tx_ttnews[backPid]=789&cHash=c2ce8ff03b
Rund 60 Tonnen Kot pressen rund 100.000 angemeldete und gut 100.000 nicht registrierte Stadthunde täglich allein in Berlin aus ihren parasitären Därmen. Das sind 21.900 Tonnen pro Jahr - oder umgerechnet exakt 6,34 Kilogramm Hundescheiße pro Einwohner (3,45 Millionen). Fünf Millionen Hunde insgesamt sollen in deutschen Städten ihr Unwesen treiben. Man mag gar nicht mehr ausrechnen, welche Massen von Ekel erregendem, bei Regen lasierendem, sich in den Laufrillen von Schuhsohlen festsetzendem Hundescheißdreck täglich über der gesamten Republik niedergehen.
"Wie der Herr, so s Gescherr", sagt man im Hessischen. Psychopathen schleifen fast nur aus Gebiss bestehende, eigentlich waffenscheinpflichtige Kampfhunde an Ankerketten durch unsere Städte. Andere "Herrchen" mit analem Charakter lassen ihre "Deutschen Schäfer" bei Fuß gehen und Stöckchen holen, weil ja sonst keine Kreatur - auch nicht ihre Frauen - auf sie hört. Wieder andere, meist kleinwüchsige Irre, kaufen sich dänische Doggen, Blut- oder Sklavensuchhunde, um die Armseligkeit ihrer eigenen Existenz zu kaschieren. Und dann heißt es immer wieder: "Leinen los!" Auf der Strecke bleiben harmlose Spaziergänger, Jogger - und kleine Kinder, denn der Stadthund ist von Natur aus feige und ein Angstbeißer.
"Rentner von Hund zerrissen - die Polizei schoss nicht" - "Pitbulls bissen Kind den Kopf ab" - "Theresa (6) von Rottweiler zerfleischt" sind alles Schlagzeilen aus deutschen Lokalzeitungen. In einer britischen Untersuchung mit dem Titel "Tödliche Hundebisse im Sektionsgut rechtsmedizinischer Institute" werden die häufigsten Todesursachen nach Angriffen von Hunden aufgelistet: Verbluten nach aufgerissener Halsschlagader, Verbluten nach zerbissenem Gesicht und Schädel-Hirn-Traumata. Fast immer waren es Stadthunde, die Menschen anfielen.
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Weg also mit den Kötern aus unseren Städten! Man möchte von diesen Tölen auch nicht "zum Spielen" angesprungen oder gar abgeschleckt werden - nachdem sie vorher einem anderen Hund den Arsch ab- oder seine Pisse aufgeleckt haben.
Dabei könnte aus jungen Hunden doch so vieles Nützliche werden: Rettungs- oder Blindenhund, Drogenfahnder oder Lawinenhund, Haus- und Hofhund auf dem Land. Beim Stadthund aber wird jetzt zurückgeschlagen: Die ersten Giftköder sind ausgelegt. In Essen wurde ein Stück Fleisch mit Stecknadeln präpariert, im Norddeutschen ein Dobermann nach einem Angriff auf der Flucht erschossen, in Rüsselsheim ein früh kläffender Mops vom Balkon geschubst.
http://www.taz.de/index.php?id=start&art=3275&id=
umwelt-artikel&cHash=61b4c317f5
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7. Hund mit dem Besenstil verteidigt
Innenstadt - Mit Pfefferspray und Besenstil trugen Mittwochmorgen ein 47Jahre alter Wittener und die Polizei in einer Wohnung an der Ruhrstraße ihre
Auseinandersetzung um einen Hund aus. Der Mann hatte sich geweigert, den Hund herauszugeben, als am Morgen das
Ordnungsamt in Polizeibegleitung klingelte. Es lag eine Verfügung vor, den Labrador-Neufundländer-Mischling und sein Herrchen zu trennen. Denn sein Halter hatte den Vierbeiner, der eine Schulterhöhe von 70 cm hat, immer wieder frei herumlaufen lassen.
Pfefferspray eingesetzt
Als der Vierbeiner gestern Morgen abgeholt werden sollte, drohte der 47-Jährige den Beamten: "Ich schlage euch in die Fresse, und ich bin auch sehr treffsicher."
So mussten ihm die Ordnungshüter nach Polizeiangaben Zwangsmaßnahmen androhen und gingen in die Wohnung hinein. Mit seinen Fäusten stürzte sich der Hundehalter auf die Polizisten. "Da haben die Kollegen das Pfefferspray eingesetzt", schilderte Volker Schütte aus der Pressestelle der Polizei die Vorgänge.
Als es dem 47-Jährigen gelang, den Beamten die Tür vor der Nase zuzuschlagen, traten sie die Tür ein. Da schnappte sich der Wittener einen Besenstil und griff die Polizisten an. Sie konnten ihn aber abwehren und brachten ihn gefesselt zur Wache. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Lange Vorgeschichte
Das Drama hat eine lange Vorgeschichte: Erstmals waren Hund und Herrchen nach Angaben der Stadtverwaltung im Jahre 2002 aufgefallen. Offenbar nutzten
alle Hinweise nichts. Immer wieder sichteten Mitarbeiter des Ordnungsamtes den nicht angeleinten Hund mit seinem Herrchen im Lutherpark. 2004 beschwerte sich eine Mutter mit Kleinkind über den Vierbeiner. Er ist zwar nicht als aggressiv bekannt, doch: "Ein Hund seiner Größe darf nach der Landeshundeverordnung nicht ohne Leine laufen", verdeutlicht
Stadt-Pressesprecher Jochen Kompernaß. Da gebe es keine Ausnahmen. Der Hund wurde schon einmal "einkassiert". Es kam zu einer Klage und zu einem Vergleich, nach dem nur noch die Lebensgefährtin des 47-Jährigen für den Hund zuständig sein sollte. Doch offenbar hielten die Hundehalter sich nicht daran. Jetzt ist er im Tierheim. - Lin
http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_
nachricht.php?file_name=630_001_3900090&newsline=
lokal&catchline=wt/%25/ln&szm_flag=1
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8. BMELV legt Gesetzentwurf zum "Tierschutz-TÜV" vor
(ISN). Einen Gesetzentwurf zum so genannten „Tierschutz-TÜV“ hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) jetz erarbeitet. Das Gesetz soll die Rechtsgrundlage für die Zulassungspflicht aller serienmäßig hergestellten Stalleinrichtungen für die Nutztierhaltung bilden.
Geht es nach dem Willen des Ministeriums, so sollen spätestens ab dem 1. Januar 2012 nur noch serienmäßig hergestellte Stalleinrichtungen in den
Verkehr gebracht werden, die auf Tiergerechtheit geprüft und zugelassen sind. Ferner sollen gegenüber den Tierhaltern Anforderungen an die bestimmungsgemäße und sachgerechte Verwendung der Stalleinrichtungen gestellt werden können.
„Wir sehen den vorliegenden Gesetzentwurf sehr kritisch“, so die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands. Die ISN befürchtet, dass der bürokratische Aufwand insbesondere für die Stalleinrichter deutlich zunehmen wird. Für die Schweinehalter würden dadurch die Investitionskosten weiter ansteigen. „Außerdem sollen mit dem Gesetz ausdrücklich nur Aspekte geregelt werden, die auf EU-Ebene noch nicht harmonisiert sind“, stellt die ISN mit Erstaunen fest. Wo bleibe da die von der Bundesregierung immer wieder ausgegebene Parole der 1:1-Umsetzung?
Die ISN will den Gesetzentwurf in den nächsten Tagen kritisch bearbeiten und dann vom BMELV und den Bundestagsabgeordneten praxisgerechte Lösungen einfordern, die kein weiteres Aufblähen der Bürokratie zur Folge haben.
http://www.raiffeisen.com/news/artikel/30205804
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9. Tierschutz nur vorgetäuscht
VON WILFRIED MEISEN
Kerpen / Frechen - „Wenn auch Sie Tieren helfen und sich im Naturschutz engagieren möchten, dann unterstützen Sie uns im Kampf gegen Missstände“, heißt es auf der Internetseite der Organisation „Deutsche Tierhilfe e.V. Rhein-Sieg“. Der offiziell immer noch in Frechen ansässige und beim Kerpener Amtsgericht registrierte Verein gibt als seine Partner beispielsweise den „Pferdeschutzhof Mon Ro Ranch“, die „Hundehilfe Ibiza“ oder ein „Tierheim Gelnhausen“ an. Bundesweit soll er Tausende von Mitgliedern geworben haben. Wie viel Geld die Gutgläubigen gespendet haben und noch spenden, ist offen.
Klar aber ist für das Amtsgericht Kerpen, dass der Vorsitzende des Vereins diesen am 12.4.2001 in Frechen nur gegründet hat, „um die Einnahmen des Vereins im Wesentlichen zur Deckung seiner Lebenskosten zu verwenden“. Nur „verschwindend geringe Beträge“ seien bis zu einer Durchsuchung des Vereinsbüros am 11. September 2003 für den Tierschutz ausgegeben worden. Alleine von 25. November 2002 bis zum 13. Februar 2003 seien 22
Barabhebungen von den Vereinskonten in Höhe von 16 600 Euro vorgenommen worden, für deren Verwendung es keine Belege gebe.
Auch danach dürfte es nicht besser geworden sein, wie aus einem Urteil zu entnehmen ist. Das hat das Amtsgericht Kerpen nun gegen den Vorsitzenden gefällt, es ist aber noch nicht rechtskräftig. Der 54-Jährige soll mittlerweile nach Cuxhaven verzogen, aber nicht erreichbar sein. Er wurde, auch wegen anderer Betrugsdelikte, zu einer Gesamtfreiheitsstraße von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt und hat dagegen Berufung eingelegt.
Rechtspfleger Reinhold Fank, beim Amtsgericht für die Pflege des Vereinsregisters zuständig, hat nun ein Amtslöschungsverfahren eingeleitet und warnt vor weiteren Spenden. Der Verein soll per Gericht aufgelöst werden. Unter den mehreren hunderten Vereinen aus Kerpen und Frechen, die beim Amtsgericht registriert seien, gebe es leider immer wieder auch ein paar schwarze Schafe - etwa wenn der Satzungszweck nicht erfüllt werde. „Oft kriegen wir da aber nicht die Nase dran“, bedauert Fank. Meist könne man erst einschreiten, wenn es Hinweise von außen auf Unregelmäßigkeiten bei der Vereinsführung gebe.
Im Falle des angeblichen Tierhilfevereins war laut Gericht schon die Gründung ein Täuschungsmanöver. Familienangehörige hatten ihre Unterschrift
gegeben, damit die erforderliche Zahl von Gründungsmitgliedern zustande kam. Dann beauftragte der Vorsitzende Werbeagenturen, die mit Hilfe von Drückerkolonnen Mitglieder warben. Oft haben diese Daueraufträge für Spenden erteilt oder Einzugsermächtigungen ausgestellt, die teilweise noch laufen beziehungsweise gültig sind. Der Vorsitzende habe den Verein selbstherrlich geführt, ohne dass es irgendeine Kontrolle durch die Mitglieder gegeben habe, sagt das Gericht. „Mitgliederversammlungen wurden nicht durchgeführt, eine ordnungsgemäße Buchführung über die Ein- und Ausgaben des Vereins fand nicht statt, erst recht keine Kassenprüfung oder eine irgendwie geartete Rechenschaft des Vereinsvorsitzenden über die Ausgaben des Vereins.“
http://www.ksta.de/html/artikel/1186044262620.shtml
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10. Nur das Beste für den Hund
Erster Hunde-Imbiss in Köln eröffnet
Köln hat seinen ersten Hunde-Imbiss: In Braunsfeld (Aachener Str. 427) feierte Lili's Hunde-Imbiss Eröffnung. Neben gesunder und auf den Hund zugeschnittener Nahrung gibt es auch Hundebücher, Hundeleinen und ein offenes Ohr zum Thema Hundeernährung von Imbiss-Besitzer Peter-Joachim Gitz-Mombauer.
Lili's Hunde-Imbiss setzt auf eine innovative Hundenahrung, die nur aus frischen und natur belassenen Produkten besteht. So werden frisches Fleisch (Pansen, Innereien, Schlund etc.), Gemüse und Ballaststoffe, Kohlenhydrate (Reis, Getreideflocken, Nudeln), Eiweiße (Milchprodukte), Kräuter und pflanzliche Öle angeboten.
Zur Bildergalerie: Lili's Hunde-Imbiss
http://www.koeln.de/bildergalerien/bilder.php?directory=hundeimbiss
Die Produkte werden in einem ehemaligen Metzgereifachgeschäft präsentiert und hygienisch im Kühlhaus zubereitet. Die Kunden erhalten naturbelassene und frische Hundenahrung, die sich ganz an die geschmacklichen Bedürfnisse des Hundes richte, so Besitzer Gitz-Mombauer. Die frischen Waren, die tagsüber nicht über die Ladentheke gehen, werden an die Hunde von Obdachlosen weitergegeben.
Geöffnet hat Lili's Hundeimbiss montags bis freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 20:00 Uhr. Samstags können Vierbeiner mit ihren Herrchen/Frauchen von 10:00 bis 14:00 Uhr vorbeischnuppern.
Zur Bildergalerie: Lili's Hunde-Imbiss
Lili's Hunde-Imbiss
Inh: Peter-Joachim Gitz-Mombauer
Aachener Straße 427
50933 Köln ( Stadtplan)
KVB: Linien 1, 7, 13 Aachenerstraße - Gürtel
http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Erster-Hunde-
Imbiss-in-Koeln-eroeffnet-36835-1.html