NEWS 7.2007
1. 5. DogDay in Düsseldorf http://www.dog-day.de
2. Studie: 40 bis 60 Hunde finanzieren einen Arbeitsplatz
3. REISEN MIT HUND
4. Mehr als 1000 Hunde nach Urlaubsreise schwer erkrankt
5. Verbot von Elektroreizgeräten in der Hundeerziehung .....
6. Gebührenordnung für Tierärzte
7. Das Verhütungs-Implantat für Rüden kommt
8. Kein Problem mit Kampfhunden
9. Mensch-Hund-Harmonie - für ein artgerechtes Leben!
10. Doggen erst seit vier Tagen beim Halter
11. Poggendorf kauft preiswerte Sylt-Wohnung mit Meerblick aus Erbschaft für Hamburgs Tierheim
12. Unterschätzte Gefahr für Hunde: Schneckenkorn
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5. DOG DAY am 12. August auf der Pferderennbahn in Düsseldorf Grafenberg
Am 12. August dreht sich auf der Pferderennbahn in Düsseldorf Grafenberg einen Tag lang alles um den Hund.
An zahlreichen Ständen können sich Zweibeiner über den besten Freund des Menschen umfassend informieren. Hundeschulen, Hundesitter, Tierphysiotherapeuten und - psychologen stellen sich ebenso vor wie Tierschutzvereine, Hunderunden, Rassevereine, Gassi-TV und ein Tierarzt mit alternativen Methoden. Sie können Hundepralinen kaufen, Bello & Co frisch frisieren lassen oder mit einem neuen Outfit verwöhnen. Wer mehr über gesunde Ernährung, Handicap-Hunde, Tierseminare oder Trick-dogging erfahren möchte, ist auf dem DOG DAY ebenfalls gut aufgehoben.
Für Unterhaltung sorgt auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm:
- das Teatime Ensemble der Düsseldorfer Symphoniker gibt das 2. Düsseldorfer
“Hot Dog Konzert”
Moderation: Elisabeth Kuhs
- Mitmachwettbewerb: Partnerlauf
Mensch und Hund treten an als Team auf der 2km Strecke der Pferderennbahn
Moderation: Manni Breuckmann
- die erste Clubschau des 1. Continental Bulldogclub Deutschland mit Prämierung
(der Continental Bulldog ist eine neue Schweizer Hunderasse)
- Hier kommt Kalle (Ab Herbst im ZDF)
Wir haben den tierischen Darsteller Kalle vor Ort, der sein Können darbietet.
- die Feuerwehr Düsseldorf zeigt mit ihrer Rettungshundestaffel eine Abseilaktion
am Leiterwagen
- Trickdogs führen die neuesten Kunststücke vor
- Handicaphunde beweisen, wie gut sie mit Ihrer Behinderung klar kommen.
- Prämierung der Kinderbilder: Kinder malen Hunde und Vorstellung des Kalenders
- Hunde zeigen eine SaccoCart Vorführung (Fahrsport mit Wagen)
- Hundeschulen präsentieren u.a. Junghundgruppen, Gehorsam und Spass,
Verhaltenstest, Dogfrisbee
und Agility
- und vieles mehr
Es wird außerdem eine Tombola geben. Für das leibliche Wohl ist natürlich ebenfalls bestens gesorgt.
Der Pfötchenexpress kümmert sich im klimatisierten Bus um das Hundewohl, - gerade bei schönem Wetter warnen wir eindringlich davor, Hunde im Auto zu lassen.
Damit es den kleinen Besuchern nicht zu langweilig wird, wenn Papa und Mama wieder mal endlos fachsimpeln, können sie sich auf einer Hüpfburg oder Rollenbahn mit Bob vergnügen.
Weitere Informationen zum DOG DAY gibt es unter http://www.dog-day.de
Anmeldungen für den Partnerlauf bitte an:
Menschen Tiere Werte e.V., Postfach 103728, 40028 Düsseldorf; Tel. 0174 5412542, info@mtw-ev.de
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2. Studie: 40 bis 60 Hunde finanzieren einen Arbeitsplatz
"Ökonomische Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland" heißt die Studie des Volkswirtschaftlichen Seminars der Universität Göttingen, die die wirtschaftliche Bedeutung des Vierbeiners in Zahlen ausdrückt. Hier einige davon:
Die Ausgaben in Zusammenhang mit der Hundehaltung haben einen Anteil von 0,22 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Das entspricht einem Fünftel des Beitrags der Landwirtschaft.
Hundehaltung verbessert die Gesundheit und reduziert so die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten um mehr als zwei Milliarden Euro, das sind 0,875 der Gesamtaufwendungen.
40 bis 60 Hunde "finanzieren" einen Arbeitsplatz.
700 Millionen Euro Umsatz entstehen in deutschen Tierarztpraxen bei der Behandlung von Hunden. Die Arbeitsplätze von 15 000 Tierärzten und Helfern hängen direkt am Hund. Der Umsatz für Hunde-Arzneimittel beträgt rund 150 Millionen Euro, der Aufwand in Tierheimen liegt bei 70 Millionen.
Zwei der fünf Millionen Hunde in Deutschland sind haftpflichtversichert, bei Prämien zwischen 50 und 120 Euro pro Jahr nimmt die Versicherungswirtschaft so 100 bis 240 Millionen Euro ein. Hundesalons setzen 50 Millionen Euro jährlich um, Hundepensionen 14 Millionen Euro.
Die Gemeinden streichen jährlich 220 Millionen Euro Hundesteuer ein. Ihre Ausgaben für die Beseitigung "negativer Begleiterscheinungen der Hundehaltung" machen aber nur einen Bruchteil der Summe aus.
Die Studie steht auf den Internetseiten der Universität Göttingen zum Download bereit, Suchbegriff "Hundehaltung": www.uni-goettingen.de
http://www.abendblatt.de/daten/2007/07/14/770551.html
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Studie: Hunde gehören in Deutschland «einfach dazu»
Bremen/Köln (dpa/tmn) - Ein Leben ohne Hunde können sich die meisten Deutschen nicht vorstellen - egal ob sie selbst einen der Vierbeiner besitzen oder nicht. Viele sind aber zugleich der Ansicht, eine artgerechte Haltung sei immer schwerer zu verwirklichen.
Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Instituts The Consumer View aus Bremen, flankiert von Interviews mit Hundehaltern durch das Institut Rheingold aus Köln.
Der Umfrage zufolge sind 95 Prozent der Hundehalter unter den Deutschen und 85 Prozent der Bundesbürger ohne Hund davon überzeugt, dass die Vierbeiner «einen festen Platz in unserer Gesellschaft verdient» haben. Als Gründe dafür nennen sie etwa den Ausgleich und die Entspannung, die ein Hund im Alltag ermögliche - 99 Prozent der Halter und 86 Prozent der Nicht-Halter stimmten dieser Aussage zu. Gut drei Viertel (76 Prozent) der Hundebesitzer und immerhin fast ein Drittel (29 Prozent) der Menschen ohne Hund bekannten: Mit einem Hund lebt man glücklicher.
Drei von vier (74 Prozent) Haltern fühlen sich aber durch immer neue Regeln - etwa durch Leinenzwänge - schikaniert. Auch 43 Prozent der Deutschen ohne eigenen Vierbeiner gaben an, Hundebesitzer würden zunehmend diskriminiert. Deshalb erklärten 35 beziehungsweise 25 Prozent aus den beiden Gruppen von Befragten, eine Haltung, die den Tieren gerecht wird, sei heute kaum möglich. Gerade Halter aus großen Städten monierten vor allem einen Mangel an Freilaufflächen.
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200725/article_10901.
php/Studie-Hunde-geh-ouml-ren-in-Deutschland-laquo-einfach-dazu-raquo
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3. REISEN MIT HUND
ACHTUNG: Alle pitbullartigen Hunde, das können neben Pitbulls und Staffordterriern auch American Bulldogs, Dogo Argentinos, aber auch Mischlinge, die pitbullartig aussehen, sein haben Einreiseverbot in den Niederlanden. Die Hunde können eingezogen und getötet werden.
Näheres auch zu den Gesetzen, die die Holländer betreffen hier:
http://www.menschen-tiere-werte.de/pages/NL.html
Niederlande-Urlaub: Hunde-Regeln am Strand beachten
Köln (dpa/tmn) - Wenn Hunde mit in den Niederlande-Urlaub fahren, sollten sich die Besitzer genau über die Bestimmungen an den Stränden erkundigen. Das empfiehlt das Niederländische Büro für Tourismus in Köln.
Es könne in den einzelnen Orten sehr verschieden geregelt sein, ob, wann und wie Hunde ihre Herrchen zum Sonnenbaden begleiten dürfen. So dürfen inBergen aan Zee, Zandvoort und Katwijk Hunde vom Frühling bis 1. Oktober tagsüber gar nicht an den Strand. Das Verbot gilt jeweils von 9.00 bis 19.00 Uhr. Am Strand von Zandvoort müssen die Vierbeiner auch in der übrigen Tageszeit immer angeleint sein.
In Oostkapelle in Seeland dagegen sind Hunde auch von 10.00 bis 19.00 Uhr am Strand gestattet, sofern sie an der Leine gehen. In Den Helder gilt von Mai bis September generell eine Leinenpflicht. Noordwijk wiederum verbietet Hunde vom 1. Mai bis 1. September komplett an den Stränden vor den Boulevards. Der Abschnitt «Beach End» in Noordwijk dagegen ist ohne Einschränkungen für die Vierbeiner freigegeben. Am Strandpavillon stehen ,nach Angaben des Tourismusamtes außerdem zum Beispiel Spielbälle und Fressnäpfe für die Tiere bereit.
Infos für Hundebesitzer: www.niederlande.de
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200728/article_16626.php/Niederlande-Urlaub-Hunde-Regeln-am-Strand-beachten
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5. Mehr als 1000 Hunde nach Urlaubsreise schwer erkrankt / Hundemalaria und andere gefährliche Krankheiten bedrohen den Hund auf Reisen München/Berlin (ots) - In den Jahren 2005 und 2006 sind mehr als 1000 Hunde während oder nach einer Urlaubsreise allein an der Hundemalaria erkrankt, der Tierarzt spricht auch von Babesiose. Das teilte aktion tier e.V. aufgrund einer Tierärztebefragung mit. ...
München/Berlin (ots) -
In den Jahren 2005 und 2006 sind mehr als 1000 Hunde während oder nach einer Urlaubsreise allein an der Hundemalaria erkrankt, der Tierarzt spricht auch von Babesiose. Das teilte aktion tier e.V. aufgrund einer Tierärztebefragung mit. Etwa jeder 10. mit Babesien infizierte Hund starb trotz Behandlung an dieser Krankheit. Besonders gefährdet sind Hunde in den südlichen Ländern rund um das Mittelmeer und in Ost- und Südosteuropa. Neben der Hundemalaria werden Hunde dort auch mit den Erregern der Leishmaniose, Dirofilariose, Anaplasmose, Hepatozoonose und Ehrlichiose infiziert. Während die Erreger der Hundemalaria, der Anaplasmose, Ehrlichiose und Hepatozoonose von Zecken übertragen werden, erfolgt die Infektion der Leishmaniose und Herzwurmkrankheit durch Mücken. Hierbei ist zu beachten: an Leishmaniose erkranken nicht nur Hunde, sondern auch Menschen.
Übertragung und Schutz
Diese gefährlichen Krankheiten werden von Zecken und Mücken während ihrer Blutmahlzeit übertragen. Aufgrund des hohen Risikos einer Infektion empfiehlt deshalb Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., Hunde vor Reiseantritt vor diesen Krankheiten entweder präventiv zu schützen oder erst gar nicht mit dem Hund in diese Länder zu reisen. Als präventiver Schutz sind an erster Stelle Spot on-Produkte mit Zweifachwirkung zu empfehlen, die die Zecken und Mücken durch den Repellenteffekt vom Hund abschrecken und durch ihre akarizide Wirkung die Parasiten abtöten. Spot on-Produkte ohne abschreckende Wirkung sind zur Prävention gegen Reisekrankheiten ungeeignet, da sie keine Mückenstiche verhindern und bei Zecken nicht geklärt ist, ob diese ihre gefährlichen Erreger übertragen, bevor diese abgetötet werden. Zusätzlich sollte der Hund prophylaktisch mit dem Wirkstoff Imidocarb gegen die Hundemalaria und mit Allopurinol gegen die Übertragung der Leishmaniose geschützt werden. Da die Erreger der Hundemalaria nicht nur in südlichen Ländern vorkommen, empfiehlt sich die Prävention mit Spot on-Produkten mit Zweifachwirkung auch in Deutschland vom Frühjahr bis zum Herbst.
aktion tier - menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.:
089-89146676, Mobil: 0177-2451198 (tierarzt@aktiontier.org).
Originaltext: aktion tier - menschen für tiere e.V. Digitale Pressemappe:
http://presseportal.de/story.htx?firmaid=66187 Pressemappe via RSS :
feed://presseportal.de/rss/pm_66187.rss2
Pressekontakt: aktion tier - menschen für tiere e.V. Pressestelle Kaiserdamm
97 14057 Berlin Tel.: 030-301038-33 Fax: 030-301038-34 www.aktiontier.org
info@aktiontier-pressestelle.org
http://www.ad-hoc-news.de/Aktuelle-Nachrichten/de/12490732/Mehr-als-1000-Hun
de-nach-Urlaubsreise-schwer-erkrankt
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Information von: http://www.hund-und-halter.de
5. Verbot von Elektroreizgeräten in der Hundeerziehung – Knickt die Bundesregierung vor den Lobbyisten der ewig Gestrigen und Brutalos in der Hundeszene ein?
Mit Urteil vom 23. Februar 2006 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass § 3 Nr. 11 TierSchG den Einsatz von Elektroreizgeräten in der Hundeerziehung/-ausbildung generell verbietet. Dies gelte unabhängig von der Verwendung im konkreten Einzelfall. Entscheidend sei vielmehr, dass die Geräte bauartbedingt dazu geeignet sind, durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße Verhalten eines Tieres, insbesondere seine Bewegung, erheblich einzuschränken oder es zur Bewegung zu zwingen und dem Tier dadurch nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zu zufügen. Ein unmissverständliches Urteil, das leider schon lange überfällig war und von allen Tierschutzverbänden außerordentlich begrüßt wurde. Denn unverständlicher Weise bietet § 3 Nr. 11 offensichtlich denen, die ihre Hunde nicht ohne derartige Hilfsmittel auszubilden wissen bzw. die Hunde anderer aus finanziellen Aspekten nicht ausbilden wollen, hinreichend Spielraum zur Interpretation in ihrem Sinne. Anders lässt es sich zumindest nicht erklären, dass Elektroreizgeräte trotz des Verbotes ganz ungeniert, insbesondere in der Ausbildung von Jagd- und anderen Gebrauchshunden, regelmäßige Verwendung finden.
Dem Tierschutzbericht der Bundesregierung 2007(1) ist nun jedoch zu entnehmen, dass "verschiedene Verbände" aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts die Bundesregierung dazu aufgefordert haben, den Einsatz von Elektroreizgeräten unter bestimmten Vorgaben, gestützt auf § 2a TierSchG(2) weiterhin zu gestatten. Dies hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) dazu veranlasst, tierschutzrelevante Fragen hinsichtlich des Einsatzes von Elektroreizgeräten mit einer Sachverständigengruppe zu erörtern. Darauf aufbauend soll abschließend geprüft werden, ob und in welchen Fällen der Einsatz derartiger Gerätschaften zum Schutz der Tiere erforderlich sein könnte und, sofern man es für notwenig erachtet, der Einsatz im Rahmen der Verordnungsermächtigung im § 2a TierSchG zugelassen werden kann.
Der Verein Hund und Halter e.V. vertritt die Auffassung, dass gemäß Sinn und Zweck des Tierschutzgesetzes jegliche hierin enthaltene Ermächtigung lediglich und ausschließlich dem Wohl des Tieres und somit der Verbesserung der Haltungsbedingungen dienen kann. Dieses Gesetz dient, wie es der Name schon sagt, dem Schutz der Tiere und nicht dem Schutz der Interessen von irgendwelchen Verbänden. Und dies schon gar nicht, wenn es sich, wie in diesem Fall, um äußerst fragwürdige Interessen handelt.
Abgesehen davon, dass dieses Unterfangen für die betreffenden Richter am Bundesverwaltungsgericht ein Schlag ins Gesicht bedeuten dürfte, kann es wohl kaum im Interesse des Gemeinwohls sein, dass sich Politiker und Experten auf kosten des Steuerzahlers darüber beraten, wie zu Gunsten einer Minderheit Tierleid legitimiert und das Tierschutzgesetz sowie entsprechende Urteile zu unterwandern sind.
Wir appellieren an alle Tierfreunde gegen dieses Vorhaben zu protestieren. Bitte richten Sie Ihren Protest an:
Dienstsitz Bonn:
Postanschrift: Postfach 14 02 70, 53107 Bonn.
Telefon: 0228/529-0 oder 01888-529-0
Telefax: 0228/529-4262 oder 01888-529-4262
Dienstsitz Berlin:
Postanschrift: 11055 Berlin.
Telefon: 030/2006-0 oder 01888-529-0
Telefax: 030/2006-4262 oder 01888-529-4262
E-Mail: poststelle@bmelv.bund.de
1) Tierschutzbericht der Bundesregierung 2007, Punkt 2.2, S. 22 u. 23.
2.2 Haltung von Hunden
Nach § 3 Nr. 11 TierSchG ist es verboten, ein Gerät zu verwenden, das durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße Verhalten eines Tieres, insbesondere seine Bewegung, erheblich einschränkt oder es zur Bewegung zwingt und dem Tier dadurch nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügt, soweit dies nicht nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften zulässig ist.
Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 23. Februar 200619) entschieden, dass § 3 Nr. 11 TierSchG den Einsatz solcher Geräte generell verbietet. Dies gelte unabhängig von der Verwendung im konkreten Einzelfall. Entscheidend sei vielmehr die Bauart bedingte Eignung des Gerätes, entsprechende Wirkungen wie nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden herbeizuführen.
Von verschiedenen Verbänden wurde daraufhin gefordert, einen Einsatz von Elektroreizgeräten unter bestimmten Vorgaben gestützt auf § 2a TierSchG zu ermöglichen. Im Dezember 2006 hat das BMELV die tierschutzfachlichen Fragen des Einsatzes von Elektroreizgeräten, die sich aus dem Bundesverwaltungsgerichtsurteil ergeben, mit einer Gruppe von Sachverständigen erörtert. Darauf aufbauend ist abschließend zu prüfen, ob und in welchen Fällen der Einsatz von Elektroreizgeräten zum Schutz der Tiere erforderlich sein kann. Nach Abschluss dieser Diskussion wird zu entscheiden sein, ob von der Verordnungsermächtigung des § 2a Abs. 1a TierSchG Gebrauch gemacht wird und Anforderungen an Ziele, Mittel und Methoden bei der Ausbildung, bei der Erziehung oder beim Training der Hunde festgelegt werden sollen.
Tierschutzbericht der Bundesregierung 2007: http://www.bmelv.de/cln_045/nn_751696/SharedDocs/downloads/07-SchutzderTiere/Tierschutzberichte/2007,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2007.pdf
2) Tierschutzgesetz § 2a
(1) Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Bundesministerium) wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, die Anforderungen an die Haltung von Tieren nach § 2 näher zu bestimmen und dabei insbesondere Vorschriften zu erlassen über Anforderungen (…)
(1a) Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, Anforderungen an Ziele, Mittel und Methoden bei der Ausbildung, bei der Erziehung oder beim Training von Tieren festzulegen (…).
http://www.hund-und-halter.de/paged-70.html
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6. Vergütung für medizinische Leistungen: Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)
Eingereicht durch: Heidrun Schultz am Montag, 2. Juli 2007
Mit der Petition soll die Abschaffung der Vorgabe von Mindestpreisen für tierärztliche Leistung durch die Gebührenordnung für Tierärzte erreicht werden.
Begründung:
In vielen deutschen Haushalten leben Tiere, die natürlich auch erkranken können. Der Besuch beim Tierarzt kann sehr teuer werden und die finanziellen Möglichkeiten der Tierhalter übersteigen - auch wenn ""nur"" der von der GOT vorgeschriebene Mindestsatz berechnet wird.
Falls Tierärzte hier helfen wollen und unter dem Mindestpreis abrechnen bzw. das Tier sogar umsonst behandeln, werden sie mit Strafandrohungen von den Tierärztekammern der Bundesländer verfolgt. Hier werden die hilfsbereiten Tierärzte von den eigenen Kollegen angezeigt. Seltsamerweise werden in der Regel Anzeigen erstattet bei Unterschreitung der GOT - nicht bei Überschreitungen!
Was aber ist, wenn ein Tierhalter die Tierarztrechnung für die Heilung seines Tieres nicht bezahlen kann? Entweder muss das Tier weiter leiden, obwohl es geheilt werden könnte, oder es wird notgedrungen vom Tierarzt euthanasiert - wegen Geldmangel. In beiden Fällen wird aber gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.
Es kann und darf nicht sein, dass ein Tierarzt, der hier seinem Gewissen folgt und von der GOT ""nach unten"" abweicht, mit Strafandrohungen rechnen muss und Opfer eines feudalen Besitzstandsdenkens wird.
Hier der Link
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=474
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7. Das Verhütungs-Implantat für Rüden kommt
Ein Langzeit-Implantat soll künftig zur Verhütung bei männlichen Hunden dienen und ihnen so die Kastration mit dem Skalpell ersparen. Es greife gezielt in den Hormonhaushalt der Tiere ein, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin „New Scientist".
Wer nicht will, dass sich der kleine Liebling vermehrt (der Hund!), kann ihm ab dem nächsten Jahr einen Chip implantieren lassen. Bei diesem Prachtexemplar handelt es sich übrigens um den amtierenden "Hässlichsten Hund der Welt". Reggie lebt in den USA
Das für Tierpräparate zuständige Komitee der europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat die Zulassung des Produktes Suprelorin des Herstellers Cyton Biosciences Ltd. (Bristol/Großbritannien) bereits empfohlen. Der Vorteil: Wird das Implantat wieder entfernt oder verliert es nach einer festgelegten Zeit seine Wirksamkeit, normalisiert sich der Hormonhaushalt. Das Verhütungsprodukt ist laut „New Scientist“ in Australien bereits in Gebrauch.
Suprelorin blockiert im Hirn die Freisetzung von Geschlechtshormonen. Daraufhin versiegt die Produktion der Spermien, zudem sinkt der Testosteron-Gehalt. Das lässt die Hunde zudem weniger aggressiv werden. Eine Sechs-Monats-Dosis kostet dem Magazin zu Folge rund 45 Euro.
Kürzlich hatten Forscher um Daniela Braga vom Zentrum für künstliche Befruchtungen in Sao Paulo (Brasilien) berichtet, mit dem Präparat auch die Fruchtbarkeit von Kühen steuern zu wollen. Die Substanz regelt auch die Sexualhormone bei weiblichen Tieren.
http://www.welt.de/wissenschaft/article1017495/Verhuetungs-Implantat_fuer_maennliche_Hunde_kommt.html
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8. Kein Problem mit Kampfhunden
Zahl der gemeldeten Tiere stagniert / Wesenstest ist Pflicht / Verstärkte Kontrollen
Gilt als gefährlicher Hund und muss deshalb eine Wesensprüfung machen und Maulkorb tragen: Ein American Staffordshire-Terrier.
dpa Vom 19.07.2007
WIESBADEN Obwohl der Eindruck im Straßenbild ein anderer sein mag: Die Zahl der Kampfhunde in Wiesbaden stagniert. 220 sind derzeit gemeldet, heißt es seitens der Stadt. Sie alle haben die Wesenspüfung bestanden.
Von Patrick Körber
Die Bisse waren tödlich. Zwei Kampfhunde fielen auf einem Hamburger Schulhof über einen sechsjährigen Jungen her. Ohne ersichtlichen Grund zerfleischten sie seinen Hals und Kopf. Der Junge starb vor Ort an seinen Verletzungen. Der Halter hatte seine Tiere nicht bändigen können. Der Fall hatte im Jahr 2000 deutschlandweit für großes Entsetzen gesorgt. Es war und blieb nicht der einzige folgenschwere Zwischenfall mit Kampfhunden.
Getragen von der Welle der Empörung reagierten Länder und Kommunen - wie auch Hessen. So führte das Bundesland eine sogenannte Kampfhunde-Verordnung ein, die von elf Hunderassen einen Wesenstest verlangt und Auflagen für die Hundehalter vorsieht. Hunde, die den Wesenstest nicht bestehen, können auf Anordnung der Behörden eingeschläfert werden. Fast 400 gefährliche Hunde wurden daraufhin im Jahr 2000 in Hessen eingeschläfert.
Vielleicht liegt es an der gesetzlichen Regelung, dass die Zahl der in Wiesbaden gemeldeten Kampfhunde stagniert. 220 Kampfhunde, die den Wesenstest bestanden haben, seien in der Stadt angemeldet, berichtet Rathaus-Sprecher Siggi Schneider. In letzter Zeit seien die Kontrollen des Ordnungsamtes verstärkt worden, die Hunde darauf überprüft worden, ob sie ordnungsgemäß angemeldet sind. Bei den Kontrollen sei kein "illegaler" Hund aufgefallen, so Schneider. Die als potenziell gefährlich eingestuften Hunderassen müssen einen Chip im Fell tragen, der Auskunft über ihre Identität gibt. Als gefährliche Hunde hat der Gesetzgeber folgende Rassen eingestuft: Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier, Bullterrier, American Bulldog, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Kangal (Karabash), kaukasischer Owtscharka, Mastiff und Mastino Napoletano.
Etwa zehn Hundebisse (alle Rassen) würden dem Ordnungsamt jährlich gemeldet. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren weitgehend gleich geblieben. Es seien aber in der Regel keine Kampfhunde, die als bissig auffielen, so der Rathaus-Sprecher. Die gemeldeten Hunde müssten sich wie Kampfhunde auch einem Wesenstest unterziehen.
Wer seinen Kampfhund nicht bei der Stadt anmeldet, muss mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro rechnen. Wer seinen Kampfhund, der den Wesenstest nicht bestanden hat, nicht an die maximal zwei Meter lange Leine nimmt, kann mit einem Bußgeld von 25 Euro belegt werden. Leinenzwang gilt übrigens für alle Hunde an Brücken, Unterführungen und Rampen.
Bußgeld droht
Für jeden Hund sind die Halter steuerpflichtig, so kostet der erste Hund - gleich zu welcher Rasse er gehört - 75,60 Euro, jeder weitere Hund 151,20 Euro. Die Stadt Frankfurt hatte die Hundesteuer für Kampfhunde auf fast 1000 Euro pro Jahr erhöht, um den Besitzern das Halten der Tiere zu verleiden. Allerdings hatte das Verwaltungsgericht Kassel diese Regelung nach Klagen von Hundehaltern wieder kassiert.
Trotz der gleichen Hundesteuer müssen Kampfhundebesitzer mehr Geld hinblättern, denn der Wesenstest für einen Kampfhund kostet rund 150 Euro.
Die Sachkundeprüfung, der sich der Hundehalter unterziehen muss, kostet weitere 50 Euro. Diese Tests, die Experten durchführen, müssen alle zwei Jahre wiederholt werden.
Wer einen bissigen Hund melden will, wendet sich ans Ordnungsamt unter der Nummer: 0611/31-3333.
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2901622
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9. Mensch-Hund-Harmonie - für ein artgerechtes Leben!
Konzept mit Funktionsgarantie
Bad Wünnenberg - Haaren/Köln (pts/19.07.2007/13:00) - Er gilt als einer der wichtigsten und innovativsten Wegbereiter in der modernen Hundeausbildung: Der Österreicher Professor Ekard Lind betreibt seit über zehn Jahren Spielforschung - mit Vierbeinern und Menschen. Hintergrund: Hunde sollen ein artgerechtes Leben führen können. Mit seinen einzigartigen 'Motivationsobjekten' sorgt der Hundexperte jetzt in der Szene für Aufregung!
Hunde haben es in unserer Gesellschaft schwer: Sie leiden häufig an Bewegungsmangel, Vermenschlichung und fehlender Akzeptanz - so die knappe Botschaft des Experten. Tierfreunde müssen lernen, ihren Vierbeiner Ernst zu nehmen - seine Bedürfnisse zu erkennen und darauf einzugehen. Dann klappt es auch mit der harmonischen Partnerschaft. Gemeinsam mit Karlie, einem der größten Anbieter für Heimtierbedarf, hat Professor Ekard Lind jetzt Produkte für Ausbildung und Sport auf den Markt gebracht - alles absolute Weltneuheiten, deren Entwicklung mehrere Jahre in Anspruch genommen hat.
Sein Ziel: Die Mensch-Hund-Harmonie - mit etwas Übung kann sie jeder leben. Sie wird über eine sehr subtile Form der Kommunikation erreicht,' so Professor Ekard Lind. Ihr wichtigstes Stilmittel ist die Motivation. 'Als Tierfreund muss es mir gelingen, meine Ziele zu Zielen des Hundes zu machen - so einfach ist das.' Eine wichtige Faustformel, die sich aus der Natur ableitet. Szenarien, die bei Wölfen oder wilden Hunden beobachtet worden sind, bilden eine Grundlage für die Arbeit von Professor Lind. Ein Beispiel: Soll mein Hund 'Platz' machen, zerre ich nicht an der Leine und drücke ihn mehr oder weniger sanft zu Boden. 'Hunde liegen vor einer Höhle und warten,' erklärt der Forscher. 'Also setze ich mich auf den Boden, winkle meine Beine an und inszeniere so eine Höhlensituation. Umgehend wird sich der Hund hinlegen.' Spielerisches und druckfreies Verknüpfen eines Kommandos!
Ein weiteres Problem für unsere Vierbeiner: Sie werden nie erwachsen. 'In unserer Gesellschaft bleiben sie immer Junghund - sie dürfen nicht jagen, sich nicht vermehren, haben ein eingeschränktes Territorium.' Umso wichtiger ist für sie die Interaktion mit dem Menschen. 'Nur wenn die funktioniert, wird der Hund an Seele und Herz keinen Schaden nehmen:'
Genau hier kommen die Motivationsobjekte vorn Professor Lind und Karlie zum Einsatz. Bislang gibt es sie für die Bereiche Welpe, Erziehung und Sport. 'So ein Programm, wie wir es entwickelt haben, gab es bislang auf dem Markt überhaupt nicht. Unsere Produkte zeichnen sich durch ihre zahlreichen Funktionen aus - sind in vielen Versuchsreihen immer weiter optimiert worden..' Ein Lieblingsprodukt beider Entwickler: Das Puppy Egg. Dieses Spiel-Ei hat eine asymmetrische Form, so dass es in unvorhersehbare Roll- und Hüpfbewegungen versetzt werden kann. Welpen und Hundehalter bietet es verschiedene Zugriffsmöglichkeiten - das klassische Beutestreiten wird so zu einem aufregenden Spiel.
Professor Lind vermeidet ganz bewusst den Begriff 'Spielzeug.' 'Wir sprechen von Motivationsobjekten, die zu einer intensiven Interaktion Mensch-Hund auffordern.' Und so zu einem pädagogisch kreativen Umgang mit dem Hund führen. Genau das war auch der Ansatz, der Karlie überzeugt hat. 'Die Einstellung dem Hund gegenüber hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Erziehung und die Sicherstellung eines artgerechten Lebens sind immer wichtiger geworden,' so Geschäftsführer Gerd Blaschke. Für ihn steht fest: Die Karlie-Lind-Reihe wird weiter ausgebaut - Ideen für weitere Weltneuheiten haben beide Partner schon in der Schublade!
Weitere Informationen:
Dr. Janusch, media service, Bodinusstrasse 1, 50735 Köln , fon: 0221 - 2870184 / 85, mobil: 0171 – 7466251, info@jp-medien.de
Aussender: pts - Presseinformation (D), Ansprechpartner: Daniela Janusch, email: dj@jp-medien.de, Tel. 0221 - 2870184 / 85
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070719028
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10. Doggen erst seit vier Tagen beim Halter
Staatsanwalt ermittelt gegen Osthofener Hundebesitzer wegen fahrlässiger Körperverletzung
Vom 14.07.2007
OSTHOFEN Der neunjährige Junge und dessen 41-jähriger Vater, die am Donnerstag von zwei Doggen schwer verletzt wurden (die WZ berichtete), sind nicht in Lebensgefahr. Beide werden noch eine Woche im Klinikum bleiben müssen, der Junge steht unter einem schweren Schock.
Von Manfred Janß
Der Leitende Oberstaatsanwalt in Mainz, Klaus Puderbach, hat gestern bestätigt, dass gegen den 55-jährigen Besitzer der Hunde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt wird.
"Der Bub hat schwere Bisswunden im Gesicht und am ganzen Körper. Es werden auf alle Fälle sichtbare Narben zurück bleiben. Wie groß die seelischen Narben sein werden, kann man im Augenblick noch gar nicht sagen", berichtete der behandelnde Arzt im Klinikum, Dr. Ralph Gabelmann, der WZ. Wie auch sein Vater, der ebenfalls einiges abbekommen habe, werde der Junge psychologisch betreut.
"Hundehalter sollten endlich mal kapieren, dass so ein Tier letztendlich unberechenbar ist und deshalb grundsätzlich an die Leine gehört. Aber jeder sagt natürlich `mein Hund beißt doch nicht`. Wenn ich das schon höre", schimpfte der Chirurg. In seiner 30-jährigen Berufserfahrung habe er es immer wieder mit schweren Bissverletzungen durch Hunde zu tun. Seine Begründung dafür: "Viele schaffen sich einen Hund an und kümmern sich dann nicht um ihn. Ein Hund ist aber nun mal ein Rudeltier. Er braucht ein soziales Umfeld, vor allem aber eine Hierarchie. Wenn er nicht artgerecht gehalten wird, braucht sich niemand zu wundern, wenn er verhaltensgestört ist", wetterte der Arzt.
Er freute sich im Grunde über das große Medieninteresse, das der Vorfall ausgelöst hat. Den ganzen Morgen gaben sich gestern im Klinikum Fernseh- und Radioteams die Klinke in die Hand. "Das muss an die Öffentlichkeit", zeigte sich Gabelmann überzeugt. Als er allerdings merkte, dass es zu viel für den Jungen wird, wies er weitere Pressevertreter ab.
Wie Silvia Bertz, die Vorsitzende des Wormser Tierschutzvereins, von dem Osthofener erfahren hatte, besaß er die Doggen erst vier Tage. "Er hat die Hunde also noch gar nicht gekannt. Mal von der Anleinpflicht seitens der Stadt Osthofen abgesehen, war es allein deshalb schon ein schwerer Fehler, die Hunde frei laufen zu lassen", sagte sie auf WZ-Anfrage. Überhaupt dürfe man Hunde schon gar nicht ohne Leine laufen lassen, wenn Kinder in der Nähe seien.
Die Hunde seien außerdem erst 18 Monate alt, wie sie weiter berichtete. "Für eine Dogge ist das noch ein sehr jugendliches Alter", weiß Bertz. Daraus aber nun Rückschlüsse auf den Grad der Erziehung zu ziehen, sei schwierig. "Ein am Boden liegendes Kind anzugreifen, ist jedenfalls kein normales Verhalten für einen Hund", meinte sie. Er müsse so erzogen sein, dass man neben ihm die sprichwörtlichen Kanonen abschießen können müsse ohne dass der Hund darauf reagiere. Zudem gelte die Dogge im Allgemeinen als friedfertig. "Ich weiß jedoch nicht, woher der Besitzer sie hat und aus welcher Zuchtlinie sie stammen", schränkte sie ein. Er müsse nun eben damit klar kommen, was sie angerichtet hätten. Haben wolle er sie nicht mehr.
Der Hundehalter hatte sich über den unvermittelten Angriff seiner Tiere derart aufgeregt, dass er mit Verdacht auf Herzinfarkt ebenfalls ins Klinikum eingeliefert wurde. Er ist jedoch bereits wieder entlassen. Laut Auskunft der Wormser Polizei wäre er damit einverstanden, wenn die Doggen eingeschläfert würden. "Er ist fix und fertig mit den Nerven", sagte der Polizeisprecher.
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2895731
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11. Poggendorf kauft preiswerte Sylt-Wohnung mit Meerblick aus Erbschaft für Hamburgs Tierheim
Hat sich Wolfgang Poggendorf auf Kosten des Hamburger Tierschutzvereins, dessen Vorsitzender er ist, bereichert? Nach Abendblatt-Recherchen hat Poggendorf eine Wohnung in bester Lage in Westerland gekauft, die dem HTV vererbt worden war.
Wolfgang Poggendorf ist Vorsitzender des Hamburger Tierschutzvereins, früher war er dessen Geschäftsführer.
HAMBURG -
Poggendorf bezahlte nach eigenen Angaben 111 000 Euro für das Appartement direkt an der Strandpromenade. Nach Aussagen mehrerer Sylter Makler ist die Immobilie allerdings deutlich mehr wert. "Die Wohnung hat einen Marktwert von 240 000 Euro", so Thorsten Eberle von Reinhold Riel Immobilien in Westerland. Eine vergleichbare Wohnung im selben Haus wird zurzeit sogar für 290 000 Euro angeboten. Makler Lars Axmann (König Immobilien) sagt, ein Preis von 220 000 Euro sei realistisch.
Wolfgang Poggendorf selbst bestreitet die Vorwürfe und sagt, alles sei "ganz korrekt" abgelaufen. Der Preis, den er gezahlt habe, sei marktüblich. Das habe ein Wertgutachten ergeben. Die Zweite Vorsitzende Kirsten Weckel verteidigt das Geschäft ebenfalls.
Das sieht Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ganz anders. "Dass Mitarbeiter oder Präsidiumsmitglieder vererbte Immobilien kaufen, verbietet sich aus ethischen Gründen von selbst."
http://www.abendblatt.de/daten/2007/07/19/772870.html
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12. Unterschätzte Gefahr für Hunde: Schneckenkorn
Die Situation ist bekannt: Schnecken lieben es, Blumen und Gemüsepflanzen anzuknabbern. Sehr zur Verärgerung aller Hobbygärtner. Nur allzu oft wird den Plagegeistern mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Weniger bekannt ist, dass diese chemische Keule für Hunde sehr schnell tödlich enden kann. Das im Schneckenkorn enthaltene Metaldehyd ist ein Nervengift, das der Hund über den Kontakt mit dem Schneckenkorn aufnimmt, auch wenn er sich nur die Pfoten leckt. Laut Aussage von Veterinärmedizinern reiche schon eine geringe Menge aus, um einen Hund in ernsthafte Gefahr zu bringen. Das Fatale daran: Hunde mögen den süßen Geschmack von Schneckenkorn; ganz im Gegensatz zu Katzen. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang auch die Kennzeichnung entsprechender Produkte durch die Hersteller. Liegt der Wert des eingesetzten Giftstoffes Metaldehyd unter 6% werde das Schneckenkorn oft als giftfrei deklariert. Erste Symptome für eine Vergiftung können sein: Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen mit Blut, Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Durchfall, Krämpfe, Koordinationsstörungen und Fieber. In Verdachtsfällen muss der Hund sofort zum Tierarzt. Nur innerhalb von 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und der Hund noch bei Bewusstsein helfen 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten als Erste-Hilfe-Maßnahme. Kohle absorbiert kurzfristig einen Teil des Giftes. „Leider droht die Gefahr auch auf Feldern, weil manche Landwirte das Schneckenkorn in großem Umfang gedankenlos einsetzen.‰, berichtet Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. „Weitere Gefahren für den Hund, an die man im ersten Augenblick einfach nicht denkt, sind Tabak-Stummel, Schokolade und Tennisbälle‰, so McCreight weiter
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