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Ein wunderbarer Film, der uns noch einmal bewusst macht, WARUM es so wurde, wie es ist.......!!!
http://www.themeatrix.com/german/dub
Gruss  Birgit / Hundshuus

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wann immer man eine Mail bekommt von Bonsai kitten Knochenmarkspendern oder gefährlichen Swiffer Tüchern: unter diesem Link gibt’s einen Hoax-Info Service - Über Computer-Viren, die keine sind (sog. "Hoaxes") und andere Falschmeldungen und Gerüchte
http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax.shtml
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1. VGH Hessen: Erlaubnispflichtigkeit der Haltung eines Mischlingshundes, der in zweiter Generation von einem Pitbull-Terrier abstammt

Mit Urteil hat der VGH Hessen auf die Berufung der Stadt Friedberg ein Urteil des VG Gießen aufgehoben. Dieses hatte der Klage eines Hundehalters stattgegeben, der sich bei der Stadt Friedberg erfolglos um die Feststellung bemüht hatte, dass sein Hund als ein lediglich in zweiter Generation (von einem Großelternteil) von einem Pitbull-Terrier abstammender Mischling nicht zu den gefährlichen Hunden nach der hessischen Hundeverordnung (HundeVO) gehört, und dass seine Haltung nach der Verordnung deshalb nicht erlaubnispflichtig ist.

Nach § 2 Abs. 1 Satz 2 HundeVO gehören Hunde bestimmter Rassen und Gruppen (u.a. auch Pitbull-Terrier) sowie Kreuzungen dieser Hunderassen oder -gruppen untereinander oder mit anderen Hunden auf Grund einer bei diesen Tieren vermuteten Gefährlichkeit ohne weiteres (d.h. ohne dass sich diese Hunde tatsächlich als bissig oder in anderer Weise als gefährlich erwiesen haben) zu den gefährlichen Hunden. Ein gefährlicher Hund darf nach § 1 Abs. 3 HundeVO nur mit Erlaubnis der zuständigen Behörde gehalten werden. Das VG Gießen hatte sich in seinem Urteil auf den Standpunkt gestellt, unter "Kreuzung" sei nur ein direkt, d.h. in erster Generation, von einem Hund der in der HundeVO als vermutlich gefährlich bezeichneten Hunderassen oder -gruppen abstammender Mischlingshund zu verstehen.

Dem folgte der VGH Hessen nicht. Der Begriff "Kreuzungen" erfasse grundsätzlich sämtliche Nachfahren eines reinrassigen Hundes nach § 2 Abs. 1 Satz 2 HundeVO. Der Verordnungsgeber habe auch einer Gefährlichkeit von Hunden, die sich erst in späteren Erbgängen zeige oder durch zielgerichtete Einkreuzung bewusst erzeugt werde, begegnen wollen. Für die Einstufung als "Kreuzung" bedürfe es allerdings bei Hunden, die nicht unmittelbar, d.h. in erster Generation, von einem reinrassigen Hund nach § 2 Abs. 1 Satz 2 HundeVO abstammten, der Feststellung, dass der Mischlingshund von seinem äußeren Erscheinungsbild her noch signifikant von den Erbanlagen des zu den Hunderassen bzw.- gruppen nach § 2 Abs. 1 Satz 2 HundeVO gehörenden Vorfahren geprägt sei. Überdies müsse feststehen, dass der Mischlingshund tatsächlich von einem Hund nach § 2 Abs. 1 Satz 2 HundeVO abstamme.

Die Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision kann Beschwerde eingelegt werden, über die das BVerwG in Leipzig zu entscheiden hätte.

Urteil des VGH Hessen vom 14.03.2006
Az.: 11 UE 1426/04
Quelle: Pressemitteilung Nr. 7/2006 des VGH Hessen vom 14.03.2006
LNCA 2006, 88930
http://www.lexisnexis.de/rechtsnews/index.php?p=produkt&aid=88930
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2. Mensch-Hund Psychologie: Forschungsprojekt am Psychologischen Institut der Universität Bonn unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhold Bergler

Liebe Hundebesitzer,
im Rahmen einer Forschungsstudie am Psychologischen Institut der Universität Bonn, unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Reinhold Bergler, beschäftigen wir uns mit der Mensch-Hund-Psychologie. Wir untersuchen die Beziehung von Menschen zu ihren Hunden und wollen unter anderem herausfinden, warum Menschen Hunde halten und wie sie mit ihren Hunden zusammen leben. Um aussagekräftige neue Erkenntnisse zu gewinnen, benötigen wir die Unterstützung möglichst vieler Hundehalter, die uns beispielsweise Auskunft darüber geben, warum sie sich dazu entschieden haben, einen Hund zu halten, was sie gemeinsam mit ihrem Hund unternehmen oder wie sie sich mit ihm beschäftigen. Unser Ziel ist, das Zusammenleben von Mensch und Hund noch besser zu verstehen und Empfehlungen zur Gestaltung der Mensch-Hund Beziehung abzuleiten.

Hätten Sie Lust, sich an unserer Studie zu beteiligen? Wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung freuen! Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich, dass Sie Ihren Hund seit mindestens 0,5 Jahren besitzen, Ihr Hund mindestens 1 Jahr alt ist und Sie unseren Online-Fragebogen ausfüllen.
Die Online-Befragung erreichen Sie ganz einfach unter der folgenden Internet-Adresse:
http://www.umfragen.uni-bonn.de/mrIW...und_und_mensch

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 30-45 Minuten und erfolgt durch einfaches Anklicken. Die Teilnahme an unserer Online-Befragung ist völlig anonym und persönliche Daten wie beispielsweise Ihren Namen oder Ihre E-Mail Adresse müssen Sie nicht angeben. Selbstverständlich garantieren wir Ihnen auch, dass die Durchführung und Auswertung unserer Hundestudie ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dient.

Je mehr Hundebesitzer sich beteiligen, um so aussagekräftiger und repräsentativer sind die gewonnenen Ergebnisse. Unterstützen Sie uns durch Ihre Teilnahme am besten möglichst sofort, da die Befragung bereits am 30.04. endet. Besonders freuen würden wir uns natürlich auch, wenn Sie anderen Hundebesitzern aus Ihrem Bekanntenkreis von der Studie erzählen und den Link entsprechend weiterleiten könnten.

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme informieren wir Sie nach Fertigstellung der Studie gerne über unsere Erkenntnisse. Wenn Sie wünschen, dass wir Ihnen nach Abschluss des Forschungsprojekts eine Kurzdarstellung unserer Ergebnisse senden, geben Sie dies einfach am Ende des Fragebogens an. Als weiteren Anreiz zum Ausfüllen des Fragebogens verlosen wir unter allen Teilnehmern der Befragung Hundefutter und kleine Überraschungen!

Falls Sie Fragen zur Hundestudie haben, beantworten wir Ihnen diese gerne persönlich. Schicken Sie uns in diesem Fall einfach eine E-mail an: s.wechsung@uni-bonn.de.

Und hier noch einmal der Link, der Sie direkt zu unserer Befragung führt:
http://www.umfragen.uni-bonn.de/mrIW...und_und_mensch

Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung und
senden beste Grüße aus Bonn

Silke Wechsung
Diplom-Psychologin
Forschungsprojektleiterin

Kontaktdaten:
Diplom-Psychologin Silke Wechsung
Psychologisches Institut der Universität Bonn
Römerstraße 164
53117 Bonn
fon 0228-73-4405
fax 0228-73-4407
mail s.wechsung@uni-bonn.de



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3. Aktuell

Hunde-Lobby klagt an:
Fehlender Sachverstand kostet Familienhund das Leben

Jetzt ist es also soweit: Die Hamburger Polizei mischt sich in Hundestreitereien ein. Und ohne jeglichen Hunde-Sachverstand wird der vermeintliche Aggressor, ein so genannter Kampfhund, von einem übereifrigen Polizisten erschossen. Die Halterin des 9-jährigen Familienhundes, Semra O., weiß derweil nicht, wie sie ihren beiden kleinen Kindern beibringen soll, was ihrem Freund zugestoßen ist.  Familie lebt in Norderstedt und durfte dort den Bulldoggen-Mischling Tyson ohne Beschränkungen halten.

Was wirklich in Borgfelde geschah
Am 17. März 2006 war Ehemann Hüseyin T. zusammen mit Tyson zu Besuch bei seinem Vater in dessen Gaststätte in Borgfelde. Als ein Gast die Kneipe verließ, lief der Bulldoggen-Mischling mit hinaus. Hüseyin T.  lief zusammen mit Sentürk A. hinterher. Vor der Tür passierte gerade ein Hundehalter mit seinem angeleinten Husky. Beide Hunde nahmen den für Hunde typischen Kontakt auf und zunächst verlief auch alles friedlich. Bis Hüseyin T. bemerkte, dass der Husky seine Nackenhaare aufstellte.  Er bat den Husky-Halter deshalb darum, seinen Hund zurück zu nehmen, doch da war es bereits zu spät.

Der Husky packte Tyson an den Lefzen und ließ ihn nicht mehr los.  Tyson wehrte sich zunächst, ließ aber auf Kommando seines Herrchens wieder von dem Husky ab. Hüseyin T. versuchte das Maul des Huskys aufzuhebeln, was ihm jedoch nicht gelang.

Inzwischen fuhr ein Streifenwagen vor. Der Fahrer sprang heraus und schon hörten Hüseyin T. und Sentürk A. das Durchladen seiner Dienstwaffe. Noch immer hielt der Husky Tyson gepackt, während der Beamte rief: "Zur Seite, zur Seite!"

Hüseyin T. flehte den Polizisten, der inzwischen auf Tyson zielte, an, nicht zu schießen. Doch der Beamte hielt bereits die Waffe an den Kopf des Hundes und drückte zweimal ab. Tyson, schwer verletzt, versuchte noch sich zu bewegen und etliche umstehende Zeugen baten den Polizisten, den Hund mit einem dritten Schuss von seinem Leiden zu erlösen - vergeblich!

Während Hüseyin T., völlig geschockt von dem Vorfall zurück in die Gaststätte lief, schrie Sentürk A., den Polizisten an, was er da gemacht habe. Mit auf ihn gerichteter Waffe drohte der Beamte daraufhin: "Wenn Du nicht zur Seite gehst, bist Du der nächste!"   Daraufhin öffnete der Mann seine Jacke und rief: "Schieß doch!"  Sentürk A. wurde daraufhin von Freunden zurückgezogen und der Schütze von anderen Polizisten weggeschickt.

Semra O. hat am 18. März 2006 Strafanzeige gegen den Beamten gestellt - wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, wegen vorsätzlicher Tötung eines Wirbeltieres, Nötigung und Sachbeschädigung. Auch Sentürk A. stellte Strafanzeige: wegen Bedrohung und Nötigung.

Warnung der Hunde-Lobby an Halter von Bulldoggen-Rassen Ab sofort müssen alle Halter von Bulldoggen-Rassen - insbesondere aber Bürger ausländischer Herkunft - in der Hansestadt damit rechnen, dass ihre Hunde selbst dann erschossen werden, wenn es nur um eine Auseinandersetzung unter Hunden geht. Sollten die Halter versuchen, die Tötung ihres Tieres zu verhindern, müssen sie zudem damit rechnen, selbst er- oder angeschossen zu werden. Denn augenscheinlich gibt es in dieser ehemals toleranten Stadt überforderte Polizisten, die sofort bereit sind, bei Hundestreitereien von der Waffe gebrauch zu machen. Die hundefeindliche Atmosphäre in der Hansestadt, scheint einzelne Polizisten zur hemmungslosen Dienstausübung zu verführen.

Sobald der Leichnam von Tyson von der Staatsanwaltschaft frei gegeben wird, soll er auf dem Tierfriedhof Nord in Norderstedt - ganz wie es  sich für ein Familienmitglied gehört - beigesetzt werden.  www.hunde-lobby.de  

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3. Mischling „Tobi“ fraß Giftköder
ERSTELLT 09.03.06, 10:13h
1. Hundehalter sollten ihre Tiere an die Leine nehmen, damit sie keine Giftköder aufstöbern.
Leichlingen - Waren Hundehasser am Werk? Den Verdacht haben die Leichlinger Tierärztin Dr. Andrea Jansen und Hundebesitzer Mike Genster, nachdem gestern Morgen am Rande des Parkplatzes hinter dem Hallenbad Schneckenkorn aufgetaucht ist. Gensters Mischlingsrüde „Tobi“ wurde Opfer eines Giftköders, den Unbekannte offenbar gezielt in einem Gebüsch neben der Straße Am Schulbusch abgelegt haben. Der 15 Jahre alte Tibet-Terrier-Mix lag am Nachmittag mit einer schweren Vergiftung auf der Intensivstation von Jansens Praxis an der Bahnhofstraße am Tropf - er wird den Vorfall trotz rascher Behandlung und Magenspülung möglicherweise nicht überleben, da er vermutlich eine größere Menge des Giftes gefressen hatte.
 
Genster brachte seinen Hund zur Ärztin, nachdem „Tobi“ nach dem Morgenspaziergang zuckend zusammen gebrochen war. Als die Medizinerin eindeutige Vergiftungssymptome feststellte und im Erbrochenen noch Reste des körnigen Schneckengiftes entdeckte, schlug sie sofort Alarm, damit andere Tierbesitzer gewarnt sind. Denn offensichtlich ist das süßlich schmeckende Gift sogar noch mit Tierfutter vermischt worden, um Hunde anzulocken.
 
Mike Genster kann sich daher im Nachhinein erklären, warum sein Hund so in das Gestrüpp drängte, wo der Leichlinger später weitere Körnchen entdeckte. Er warnte andere Passanten, die regelmäßig hier mit ihren Hunden spazieren gehen und wollte am Nachmittag mit aufgesammelten Köder-Resten zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. (hgb)
(KStA) http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1141776717331.shtml

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5. Schneckenkorn-Vergiftung:
verläuft uncharakteristisch mit Unruhe, starkem Erbrechen (mit Blut), starkem Speichelfuß, starke Reizung der Augen- und Mundschleimhaut,
Blaufärbung der Zunge, Atemnot, Blut im Kot und Urin, starker Durchfall, Zittern, Krämpfen, Kreislaufkollaps - meist mit heftigem Verlauf - Kohletabletten, viel Trinken lassen und sofort zum TA!
http://www.holi-praxis.de/aktuell.html

Vorsicht vor Schneckenkorn
Gefahr auch auf Feldern

Dass Schneckenkorn in Gärten eine große Gefahr für Hunde darstellt, ist seit langem bekannt.
Dass aber auch Bauer in größerem Umfang damit hantieren, wissen wohl die wenigsten Hundehalter. Aufgrund häufiger Vergiftungs-Meldungen in den 70er- und 80er-Jahren wurden die Hersteller zwar verpflichtet, Geschmacksstoffe einzubauen, die Hunde vom Fressen abhalten sollen, und auf der Packung darauf hinzuweisen, das Granulat nicht in Häufchen auszustreuen und nur "wenn Haustiere ferngehalten werden können".
Ob dies in der Praxis aber auch geschieht, liegt in der Verantwortung des  jeweiligen Landwirts. Derzeit sind verscheidene, für Haustiere mehr oder weniger giftige Produkte auf dem Markt, die z.B. auf Feldern mit Zucker- oder Futterrüben, Tabak, Getreide, Raps, Gemüse, Salat, Erdbeeren oder Himbeeren Verwendung finden.

Bei Verdacht sofort zum Tierarzt
Obwohl es keine offiziellen Statistiken gibt, sieht Prof. Manfred Kieztmann, Lehrstuhlinhaber für Pharmakologie und Toxilologie an der Uni Hannover, "ein
grundsätzliches Gefährungspotenzial für Hunde gegeben". Deshalb sei es "das Mindeste, auf Feldern kenntlich zu machen, wenn Schneckenkorn ausgebracht wurde".
Da das Nervengift ziemlich schnell wirkt und die Symptome schwer zu erkennen sind, sollten Sie bei Spaziergängen am Feldrand doppelt vorsichtig sein und darauf achten, dass Ihr Hund nirgendwo etwas aufnimmt. Vor allem bei Welpen ist die Gefahr sehr groß.
Die Giftstoffe führen entweder zu Zittern, Speicheln und Lähmungen, oder sie greifen die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt an und lösen Erbrechen aus. Meist zeigen sich die Symptome bereits kurz nach der Aufnahme. Wenn ihr Hund trotz aller Vorsicht etwas gefressen hat oder auch nur der geringste Verdacht besteht, sollten Sie umgehend zum Tierarzt gehen, da Sie sonst wertvolle Zeit verlieren.
Nur innerhalb 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und ihr Hund noch bei Bewußtsein flößen Sie ihm am Besten 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten ein. Kohle absorbiert kurzfristig einen Teil des Giftes und schadet ihm auf keinen Fall.
Geben Sie auf keinen Fall Milch, Öl oder etwa Rizinusöl, da dadurch die Aufnahme vor allem fettlöslicher Gifte noch beschleunigt werden kann. Trotz dieser Erste-Hilfe-Nahme sollten Sie sich so schnell wie möglich auf den Weg zum Arzt machen.

http://www.malume.de/uebermich/aktuelleshund/schneckenkorn.html

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2. Wirbel um den Bericht eines „taz“-Autors
6. Das bizarre Protokoll einer Hunde-Tötung

Die Hündin hing im Stacheldraht fest, ihre Welpen vor sich
„Wer Köter keulen will, braucht eine richtige Keule.“
 
So heißt ein Artikel in der Tageszeitung „die taz“ – der jetzt für Wirbel sorgt. Der Journalist Arno Frank beschreibt darin in allen Einzelheiten, wie er einmal eine Hündin tötete.
 
Die Geschichte spielt auf einer Reise durch Indien, die der Journalist unternahm. Er sah eine „Straßenköterin in erbärmlichem Zustand“. Die Hündin war von einem österreichischen Touristen mit dem Motorrad angefahren worden, hing in einem Stacheldraht-Zaun, fünf Welpen um sie herum. Zitat: „Und obwohl die Stacheln schon tief in ihrem sonnengelbem Fell steckten, drängte die Hündin weiter vorwärts, sich dabei langsam selbst die Haut vom Leibe ziehend, hechelnd.“
Zuerst wollte der Motorradfahrer das Leiden des Tieres beenden. „Ich sah, wie er einen großen Stein hob. Sah, wie er ihn hinabschleuderte auf die Hündin – und sie nicht traf, nicht richtig jedenfalls, nur so halb. Und niemals habe ich eine Kreatur ein solchen Geräusch machen hören. Ein Geheul aus Protest und Schmerz und Todesangst, das mir auf der Stelle die Sicherungen durchbrennen ließ“, schreibt der Autor.
 
„Ich weiß noch, daß ich mir die Schaufel schnappte, die ich im Garten gesehen hatte. Ich weiß noch, wie ich die verwirrten Welpen aus dem Weg kickte. Ich weiß noch, wie die zerschmetterte Hündin aufblickte zu mir, als ich mit dem Spaten ausholte – wobei die Eisenschaufel in hohem Bogen wegflog. Ich spürte sofort, daß der Stock ohne die schwere Schaufel am Ende zu leicht war, um damit einen Hund zu erschlagen. Ich weiß noch, daß ich trotzdem zuschlug, direkt zwischen die Augen. Einmal, zweimal, dreimal. Je nutzloser mein Geprügel schien, um so wütender hieb ich auf die Hündin ein.“ Arno Frank ertränkte den Hund schließlich in einem Kanal: „Irgendwann bekam ich einen Fuß zwischen ihre Schulterblätter. Und drückte sie unter Wasser, bis das Zucken aufhörte und keine Blasen mehr kamen.“
Und weiter: „Als ich wieder zu mir kam, sah ich mich von verständnislosen Buddhisten umringt: ‚Did that dog attack you?‘ (Anm. d. Red.: Hat dich der Hund angegriffen?) Der Österreicher hielt mir den Mob vom Leib, während ich den Kadaver im Nacken packte und abseits ins Gebüsch warf.“
 
Was sagen Tierschützer?
Harald Ullmann (50), 2. Vorsitzender der Tierschutzorganisation PETA, sagte zu der „taz“-Veröffentlichung: „Erschütternd! Er hat sich nicht bemüht, eine andere Lösung zu finden. Außerdem muß man so etwas nicht so aufschreiben. In Deutschland hätten man ihn wegen Tierquälerei anzeigen können!“
 
BILD fragte den Journalisten: Was hat er empfunden? „Ich habe Rotz und Wasser um das Tier geheult. Ich liebe Hunde, bin mit ihnen aufgewachsen“, sagte Arno Frank. Ob dies die Hundefreunde versöhnt?
 
Er gab seine E-Mail-Adresse an: kolumne@taz.de
Hier ist die Telefonnummer: 030/259020
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/03/09/hund-toetung-protokoll/hund-toetung-protokoll.html

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7. Leipziger Institut entwickelt effiziente Impfstoffe gegen Tierseuchen

Impfstoff gegen Vogelgrippe auch als Markerimpstoff zur frühzeitigen Unterscheidung von Impf- und Wildinfektion?

 Immer mehr Fälle der gefährlichen asiatischen Vogelgrippe mit dem Subtyp H5N1 werden in Deutschland entdeckt. Auch sind jetzt offenbar freilaufende Katzen von der Vogelseuche bedroht. Dabei geht die Meldung, dass in Nordrhein-Westfalen die Schweinepest ausgebrochen ist, fast unter. Auch wenn das Schweinepest-Virus für den Menschen ungefährlich ist, so droht hier, wie bei den Geflügelhaltern, ein immenser wirtschaftlicher Schaden.

 Impfungen mit konventionellen Impfstoffen gegen die Vogelgrippe sind in Deutschland und Europa nach den geltenden EU-Vorschriften prinzipiell nicht erlaubt. Denn die Immunantwort eines geimpften Tieres könnte nicht ohne weiteres von der Immunreaktion nach erfolgter Feldinfektion mit dem tödlichen Erreger unterschieden werden. Mit konventionellen Impfstoffen geht der Überblick über die Seuchensituation verloren und der eigentliche Erreger könnte sich unkontrollierbar ausbreiten.

 Das im Jahr 2005 in der Leipziger BIO CITY neu gegründete Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), unter der Leitung von Prof. Dr. med. Frank Emmrich, hat neben weiteren Arbeitsgruppen auch die Arbeitsgruppe "Impfstoff-Entwicklung" etabliert. Ziel ist die Entwicklung moderner gentechnischer Impfstoffe für die Tiermedizin und somit die Bekämpfung von Tierseuchen, die auch den Menschen bedrohen können, wie möglicherweise die Vogelgrippe. Neben ihrer großen biologischen Sicherheit haben diese neuen Impfstoffe den einzigartigen Vorteil, als Markerimpfstoff eingesetzt zu werden, d.h, geimpfte Tiere sind nunmehr eindeutig von infizierten Tieren unterscheidbar. Markerimpfstoffe mit den zugehörigen Serologietests erlauben eine sichere Erkennung von Impfreaktion und Wildinfektion.

 Molekularbiologen, Virologen, Immunologen und Tierärzte arbeiten im Fraunhofer IZI in modern eingerichteten neuen Laboratorien unter der Regie eines erfahrenen Forschungsleiters, der selbst viele Jahre in der internationalen Pharmaindustrie für die Impfstoffentwicklung Verantwortung trug. In Kooperation mit der Medizinischen Tierklinik der Veterinärmedizinschen Fakultät der Universität Leipzig werden im IZI Markerimpfstoffe gegen virale und bakterielle Infektionskrankheiten bei Haus- und Nutztieren erforscht und entwickelt.
 ... weitere Meldungen aus der regenerativen Medizin im mitteldeutschen Raum unter ...
Pressekontakt:
 Kaj Heyral
 event lab.
 mobil: +49 172 - 36 24 121
 email: kheyral@eventlab.org
www.eventlab.org
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/vwdnews/0,2828,ticker-24548465,00.html

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8. Die NABU-Infoseite zum Thema Vogelgrippe

Auf dieser Seite finden Naturfreunde Informationen zur Vogelgrippe aus Sicht des Naturschutzes. Der NABU bemüht sich, den jeweils aktuellsten Wissensstand wiederzugeben, kann aber für die Angaben keine Gewähr übernehmen.
http://www.nabu.de/m05/m05_03/04117.html
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9. Mit der richtigen Ausstrahlung gegen Zecken: tic-clip Anhänger von ANIBIO
lässt bioenergetische Ladung wirken.

08.03.2006 - 10:14 Uhr, ANIBIO Specht Bio-Pharma    [Pressemappe]
Hamburg (ots) - Giftfrei, geruchsneutral, wasserbeständig und dazu zwei Jahre lang wirksam: Der tic-clip Anhänger von ANIBIO ist die umwelt- und tierfreundliche Alternative zu herkömmlichen Mitteln gegen Zeckenbefall. Dabei basiert seine Wirkung allein auf energetischen Schwingungen.

Was zunächst nach Hokuspokus klingt, ist tatsächlich das Ergebnis jahrelanger bioenergetischer Entwicklung. Erkenntnisse der tiermedizinischen Forschung über Vorlieben und Abneigungen von Zecken wurden systematisch aufgearbeitet und in Form von bioenergetischen Informationen auf dem tic-clip gespeichert. Mit diesen Schwingungen ausgestattet, hält der tic-clip Zecken im Schwingungsumfeld fern, ohne dabei auf Hund oder Katze zu wirken.

"Nach anfänglicher Skepsis wurde das Produkt sehr gut angenommen", so ANIBIO-Geschäftsführer Michael Specht. "Inzwischen beliefern wir
rund 3.500 zoologische Fachgeschäfte und arbeiten mit mehr als 1.000 Tierärzten und Tierheilpraktikern zusammen. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz des tic-clip ist allerdings ein ganzheitliches Verständnis des Tierorganismus."

Dr. Christoph Cramer, Tierarzt mit Praxis in Berlin-Pankow, hat den tic-clip auf Empfehlung eines Kollegen getestet: "Ich kann meinen Kunden nicht erklären wie es funktioniert, aber es funktioniert. Wenn es dennoch einmal vorkommt, dass Tiere von Zecken befallen werden, liegt es häufig an nicht artgerechter Fütterung. Dosen und Trockenfutter verändern den Hautgeruch und können die Wirksamkeit des tic-clip beeinträchtigen."

Tierheilpraktiker Klaus Dörre aus Gevelsberg arbeitet seit 3 Jahren mit dem tic-clip und macht gute Erfahrungen. Lediglich bei Tieren, die starke Medikamente wie zum Beispiel Cortison einnehmen, lässt sich eine verringerte Wirksamkeit feststellen.

Herr Metschulat vom Heimtiermarkt und Zoohandel in Glinde: "Wir beobachten, dass es eher die Frauen sind, die bereit sind, den tic-clip auszuprobieren. Männer sind da skeptischer. Wer den tic-clip jedoch einmal gekauft hat, bleibt dem Produkt in der Regel treu."

 Ulrike Ulrich aus Kirkel hatte im Sommer mit einer regelrechten Zeckenplage zu kämpfen. Ihr Schäferhund-Labrador-Mix kam täglich mit bis zu 25 Zecken nach hause. Seit tic-clip kommen Zecken nur noch sehr vereinzelt vor. "Und die saugen sich dann auch kaum noch voll."

Der tic-clip entwickelt seine optimale Schutzwirkung innerhalb von 5-20 Tagen. Beeinträchtigungen der Wirksamkeit konnten bisher nur bei schwer kranken Tieren, während der Läufigkeit und nach Impfungen festgestellt werden. tic-clips sind im zoologischen Fachhandel und in ausgewählten Tierarztpraxen erhältlich.
Über ANIBIO: ANIBIO Specht Bio-Pharma produziert und vertreibt seit mehr als 10 Jahren natürliche Pflege- und Ergänzungsfuttermittel für Hunde, Pferde und Katzen. Die Inhaltsstoffe der ANIBIO-Produkte stammen weitestgehend aus kontrolliert biologischem Anbau und sind frei von Alkohol, Chemikalien, Konservierungs- oder Duftstoffen. Ihre Wirksamkeit wurde in klinischen Studien bewiesen. ANIBIO-Produkte sind im zoologischen Fachhandel und in ausgewählten Tierarztpraxenerhältlich.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter http://www.anibio.de
Ansprechpartner:
Michael Specht, SPECHT BIO-PHARMA
Tel: +49-(0)40-720 44 93
Email: info@anibio.de
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=795010

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10. Zu früh, um Katzen zu verstoßen
Viele Deutsche bringen ihre Hauskatzen ins Tierheim. Sechs H5N1-infizierte Katzen in Deutschland und Österreich sind der Grund. Dabei sind drei von ihnen wieder Virus-frei, alle sechs Infektionen stellen Ausnahmen dar. Forscher untersuchen die genauen Umstände der Ansteckung.

Viele Bundesbürger geben ihre Katzen in Tierheimen ab, meldet der Deutsche Tierschutzbund. Offenbar hat das wenig mit der Nähe zur Insel Rügen zu tun, dem einzigen Ort in der Republik, an dem sich überhaupt Katzen mit dem Vogelgrippe-Erreger H5N1 infiziert haben. Bislang ganze drei.
Doch die genügen, um auch im Süden des Landes Ängstlichen ihre Kätzchen zu vergällen. "Die Tierheime werden überschüttet", melden die Tierschützer. Besonders Bürger in Baden-Württemberg und Bayern trennten sich von ihren Haustieren.

Anscheinend genügen die Hinweise von Experten und Politikern nicht, dass Hauskatzen nicht gefährdet seien, außerhalb der Vogelgrippe-Beobachtungszonen schon gar nicht, und dass das Risiko für den Menschen nicht größer geworden sei.
Nur sechs Katzen sind der Auslöser der Verunsicherung: Mit den rund siebeneinhalb Millionen Hauskatzen in deutschen Haushalten haben sie alle wenig gemein. Die Rügener Tiere waren alle drei Streuner. Die drei Katzen mit positiver H5N1-Diagnose aus einem Grazer Tierheim wurden in Ställen gehalten, die gleich neben denen infizierter Vögel standen.
Dennoch haben sie sich offenbar nur so schwach angesteckt, dass das Virus ihnen nichts anhaben konnte. "Wir haben festgestellt, dass auch die dritte Katze keine Viren mehr ausscheidet", sagte der Sprecher der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), Oskar Wawschinek, zu SPIEGEL ONLINE. Bereits gestern war der Erreger bei den beiden anderen Tieren nicht mehr festzustellen gewesen. Alle drei Katzen sind putzmunter und zeigen keine Krankheitssymptome.

Katzenkot viel geringer belastet als Geflügelexkremente
Die Wissenschaftler des österreichischen Gesundheitsministeriums testen nun alle übrigen 170 Katzen, die mit den drei infizierten Tieren zusammen in eine Quarantänestation gebracht worden waren. Man wolle wissen, ob und wie die Tiere ihre Artgenossen angesteckt haben könnten. Die Chancen, dass die Mitinsassen der drei offenbar wieder H5N1-freien Katzen gänzlich unbehelligt von dem Vogelgrippe-Erreger sind, stehen nicht schlecht. Zwar scheiden infizierte Katzen das Virus nicht nur über Kot, sondern auch über Nasen- und Augensekret aus. "Aber die Dosis des Virus etwa in den Exkrementen von Katzen ist viel geringer, als es bei infiziertem Geflügel der Fall wäre", sagte Thijs Kuiken zu SPIEGEL ONLINE.

Der Virologe der niederländischen Erasmus-Universität in Rotterdam ist einer der wenigen Wissenschaftler, die experimentelle Erfahrung mit Katzen und Vogelgrippe haben. 2004 wies er zusammen mit dem H5N1-Spezialisten Albert Osterhaus nach, dass Katzen prinzipiell als Wirte für das Virus in Frage kommen - und dass sie sich auch untereinander anstecken können.

Mit Erregern aus Vietnam infizierten sie Versuchstiere. Gesunde Katzen, die mit ihnen in Kontakt gerieten, steckten sich ebenfalls an. "Wir haben aber auch eine hohe Dosis benutzt", schränkt Kuiken ein, "weil wir wollten, dass sich die Versuchstiere auf jedem Fall infizieren." Welcher Virendosis es bei Katzen bedarf, ist ungewiss. Zu den Grazer Katzen sagte Kuiken: "Das ist nicht überraschend." Nicht jede Katze, die dem Virus ausgesetzt würde, stecke sich an. Und nicht jede Infizierte sterbe.


VOGELGRIPPE
So muss auch bei jedem Katzenkadaver mit H5N1-Diagnose geklärt werden, ob auch eine Grippeerkrankung vorlag - und ob dies die Todesursache war. Bei dem ersten H5N1-Kater von Rügen scheint dies der Fall gewesen zu sein. Er sei "relativ stark" infiziert gewesen, sagte die Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) Elke Reinking zu SPIEGEL ONLINE. "Es sieht stark danach aus, als ob er tatsächlich an Vogelgrippe verstorben ist." Die Lungen des Tieres hätten Veränderungen aufgewiesen, wie sie für eine Grippeinfektion symptomatisch seien. Er habe aber einen leeren Magen gehabt, so dass der vermutete Infektionsweg nicht belegt werden könnte - dass der Streuner sich an einem toten Vogel gütlich getan habe.

Veterinäre des Rostocker Landesuntersuchungsamtes suchen in den Kadavern der beiden jüngst mit H5N1 diagnostizierten Katzen nach Hinweisen auf deren letzte Mahlzeiten.

Anfang Januar hatten die Forscher der Erasmus-Universität um Albert Osterhaus und Thijs Kuiken festgestellt, dass bei Katzen das Vogelgrippevirus auch über den Magen-Darm-Trakt in den Körper eindringen kann. Bis dahin war vermutetet worden, bei Säugetieren dringe H5N1 bloß über die Atemwege in den Körper ein.

Hauptsache hygienischer Umgang
Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) hatte nach Bekanntgabe der beiden neuen H5N1-Fällen bei Katzen davon gesprochen, das Risiko sei nun "nicht mehr abstrakt" und "näher an den Menschen herangerückt".

FLI-Sprecherin Reinking wollte dem nicht widersprechen, relativierte aber: "Es ist insofern näher gerückt, als man in Deutschland mit Katzen in engerem Kontakt lebt als mit Geflügel." Eine Katze, drei Katzen, Virologe Thijs Kuiken sieht ein Risiko eher auf einer abstrakten Ebene: "Je größer die Zahl der Spezies, in denen das Virus sich vermehren kann, desto größer ist auch die Gefahr von Mutationen" - eine Perspektive, die eher Virologen beunruhigen sollte, als die rund 15 Prozent der Haushalte in Deutschland, in denen eine oder mehrere Katzen leben. "Das Risiko ist nach wie vor das Gleiche", sagte Reinking. Für alle Bürger außerhalb der Beobachtungszonen heißt das: sehr gering.


DIE VOGELGRIPPE
FLI-Präsident Thomas Mettenleiter warnt vor dem Kontakt mit streunenden Tieren, andere Katzen dürften nach wie vor gestreichelt werden. Der Tipp des Wissenschaftlers für die Bevölkerung ist recht schlicht: "Man sollte die normalen Hygieneregeln beim Umgang mit seinem Tier einhalten. Also Händewaschen, wenn man Kontakt mit der Katze oder dem Katzenklo hatte." - Man sollte erwarten, dass Menschen dies nicht nur in Tierseuchenzeiten tun.

Stefan Schmitt/AFP/dpa
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,405003,00.html
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11. Katzen überleben Vogelgrippe
Experten rätseln über Vogelgrippe-Fälle bei zwei Katzen in Österreich, die das Virus offenbar erfolgreich bekämpft haben. Es gebe noch keine Erklärungen dafür, sagte eine Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) am Dienstag. Von Katzen ist bislang nicht bekannt, dass sie wie Wildenten das Virus übertragen können, ohne selbst zu erkranken. Nachdem das H5N1-Virus zunächst bei drei Katzen in Österreich nachgewiesen worden war, hatten spätere Tests den Erreger bei zwei der Tiere nicht mehr angezeigt. Auf Rügen wurden zwölf weitere mit dem H5N1-Virus verseuchte Vogelkadaver entdeckt. Das Risiko einer Ansteckung von Fischen mit dem Erreger schätzen Experten indes als „sehr gering“ ein.
 
Nach Angaben eines Sprechers der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wurden zwei der im Grazer Tierheim „Arche Noah“ in der südlichen Steiermark lebenden Katzen trotz der Vogelgrippe-Infektion nicht krank. Sie könnten den Erreger dennoch an weitere Tiere übertragen haben. Die Katzen lebten neben Vogelkäfigen, in denen zeitweise mit H5N1 infiziertes Geflügel untergebracht war. Das Friedrich-Loeffler-Institut wollte zunächst die Informationen der österreichischen Behörden abwarten. Vor mehr als einer Woche war auf Rügen eine mit H5N1 infizierte tote Katze gefunden worden, die sich möglicherweise durch Vögel angesteckt hatte.
 
Bei den auf Rügen gemeldeten neuen Vogelgrippe-Fällen handelte es sich nach Angaben des Krisenstabs der Schweriner Landesregierung um elf Höckerschwäne und eine Kanadagans. Damit stieg die Zahl der in Mecklenburg-Vorpommern positiv auf Vogelgrippe beprobten Wildvögel auf 146. Bei der Untersuchung weiterer Säugetierkadaver wurden keine Vogelgrippeviren gefunden.
 
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auch Fische durch Kot von Wildvögeln oder den Verzehr infizierter Tiere anstecken könnten, ist nach Einschätzung von FLI-Präsident Thomas Mettenleiter „nicht besonders hoch“. Die unterschiedlichen Körpertemperaturen von Geflügel und Fischen würde derzeit ein Überspringen des Erregers behindern, sagte er den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ (Dienstagausgabe). „Für den Menschen besteht keine gesundheitliche Gefährdung durch den Verzehr von Fisch und Fischprodukten.“ Der Experte widersprach damit dem Münchener Zoologen und Ornithologen Josef Reichholf. Reichholf schrieb in einem Beitrag für die „Welt“ vom Dienstag, er gehe davon aus, dass Fische den Erreger durchaus weiter verbreiten können. Dies zeige sich an den in Vietnam an Vogelgrippe gestorbenen Zibetkatzen, die mit Fischen gefüttert worden seien, Eine Sprecherin des FLI bezeichnete dies als „nicht gesicherte“ These.
 
Rheinland-Pfalz erteilte unterdessen Vorstößen, die Abschaffung der Käfighaltung bei Legehennen wegen der Vogelgrippe zu kippen, eine klare Absage. Es sei eine „Unverfrorenheit, wenn die Ausbreitung der Geflügelpest jetzt von einigen Landesregierungen dazu missbraucht wird, den Tierschutz auszuhebeln“, erklärte Umweltministerin Margit Conrad (SPD) in Mainz.
 
„Keinen Anlass“ für vorbeugende Impfungen von Menschen gegen die Vogelgrippe sieht der Vorstandschef der Kaufmännischen Krankenkasse Hannover (KKH), Ingo Kailuweit. Die Viren seien nicht bekannt, „und man weiß nicht, ob ein Medikament hilft“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagausgabe). Sollte aus medizinischer Sicht der Verdacht auf Vogelgrippe bestehen, würden die Krankenkassen auch die Kosten für die Diagnostik übernehmen.
 
In Polen wurde am Dienstag der dritte Fall einer Vogelgrippeinfektion mit dem Virus H5N1 bei einem Wildschwan gemeldet. Das Tier sei wie die beiden bereits positiv getesteten Artgenossen am Wochenende in Torun in Nordpolen verendet aufgefunden worden, sagte der Chef des polnischen Vogelgrippe-Referenzlabors in Pulawy.
http://www.neuepresse.de/politik/279417.html

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12.
H5N1: Katzentest ab sofort verfügbar
Keine Hysterie wegen jedem 'Flügelschlag'
Tierschutzvereine und Tierärzte fordern KatzenhalterInnen auf, Ruhe zu bewahren und sich zu informieren. Eindringlich wird von den Experten vor unüberlegten Handlungen, wie beispielsweise dem Abgeben der Katzen in Tierheimen, gewarnt.
"Die einzelnen bekannt gewordenen Fälle einer Übertragung des Virus auf eine Katze fanden allesamt unter speziellen Rahmenbedingungen statt. Die durchschnittliche Katze kommt hingegen kaum in eine vergleichbare Situation und eine akute Ansteckungsgefahr muss nach derzeitigem Untersuchungsstand nicht befürchtet werden", so Lisa Faderny von Vier Pfoten.

Es gibt derzeit weder Hinweise auf eine Ansteckungsgefahr unter Katzen, noch solche auf eine Übertragung des Virus von der Katze auf den Menschen. Die Angst, dass es zu einer großflächigen Epidemie unter Katzen kommt, ist jedenfalls unbegründet.

Im Zusammenhang mit der Bewältigung der Krise um die infizierten und inzwischen genesenen Katzen in Graz ortet Vier Pfoten massive Fehler in der Kommunikation. "Hier wurde nicht Krisenbewältigung betrieben, sondern fahrlässig eine Krise inszeniert, denn bei allen drei Katzen konnte bereits in der nächsten Untersuchung H5N1 nicht nachgewiesen werden", kritisiert Lisa Faderny von Vier Pfoten.

Ebenso bestätigten der Verband Österreichischer Tierschutzvereine (VÖT) und der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT), dass die vorschnelle Meldung durch Agrarlandesrat Seitinger zur Verunsicherung tausender KatzenhalterInnen führte, zu überfüllten Tierheimen und schließlich zum Leid vieler ausgesetzter Katzen.

Den 170 Katzen aus dem Tierheim Arche Noah, die in Nickelsdorf festgehalten werden, droht nun gar das grausame Schicksal von Versuchstieren.

 Gerda Matias, Präsidentin des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner (IBT) und des Verbandes Österreichischer Tierschutzvereine (VÖT): "Alle Behördenvertreter und Politiker, die sich an dieser Aktion beteiligen, begehen Amtsmissbrauch und Tierquälereien, verüben Eigentumsdelikte an im privaten Eigentum stehenden Katzen und setzen den österreichischen Rechtsstaat außer Kraft."

"Wir fordern die Regierung und das Parlament auf, die sofortige Beendigung dieses Tierversuches, die Rückgabe aller Tiere und die Einleitung eines Untersuchungsausschusses durchzusetzen. Anzeigen werden gegen Landesrat Seitinger für die Landesregierung Steiermark und gegen Stadträtin Monoguidis für die Stadt Graz wegen Amtsmißbrauch, wegen Verstoß gegen das Bundestierschutzgesetz (Tierquälereien), wegen Verstoß gegen das Tierversuchsgesetz (keine Genehmigungen) und wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit erstattet", so Gerda Matias.

Rasch reagiert hat der Präsident der Österreichischen Tierärztekammer Dr. Helmut Wurzer auf die große Verunsicherung von Katzenhaltern auf Grund der widersprüchlichen Meldungen zu den Folgen der Vogelgrippeinfektion für Katzen.

In Zusammenarbeit mit der AGES wurde ein Influenza-Virus-Test entwickelt, der bei allen Tierärzten durchgeführt werden kann. Innerhalb kürzester Zeit kann der Tierarzt den Gesundheitszustand und mit diesem Test dem Katzenbesitzer Sicherheit über den Infektionszustand seiner Katze geben. Der Influenza-Virus-Test ist für die Katze völlig beschwerdefrei. Es wird lediglich ein Abstrich im Rachenraum gemacht und die Probe mittels Polymerase-Chain-Reaktion (PCR) untersucht. Mit dieser Methode kann vorhandenes Virus-Erbmaterial direkt nachgewiesen werden.

Auch Präsident Dr. Helmut Wurzer warnt darüber hinaus vor überzogenen Reaktionen wie Aussetzen, Abschießen oder Euthanasieren von Katzen. Das Risiko, dass sich Katzen am H5N1-Virus anstecken ist gering und bedeutet außerdem noch lange nicht, dass die Tiere auch wirklich erkranken. Wie das Beispiel der Grazer Tierheimkatzen zeigt, ist das Immunsystem der Katzen durchaus im Stande, mit dem H5N1-Virus fertig zu werden. Das Ansteckungsrisiko der Katzen im Grazer Tierschutzheim ist eher durch den dort herrschenden hohen Seuchendruck durch problematische Haltungsbedingungen zu erklären. Unter Einhaltung hygienischer Haltungsbedingungen einer Hauskatze ist sowohl Ansteckung wie Erkrankung einer Katze höchst unwahrscheinlich.

 Als reine Vorsichtsmaßnahme empfiehlt Tierarzt Dr. Helmut Wurzer der Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit folgend, Katzen in Schutz- und Überwachungszonen vorläufig im Haus zu behalten und freilaufenden Katzen keinen Zutritt zu gewähren. Regional ergriffene amtstierärztliche Maßnahmen sind zu beachten. Sollten bei einer Katze Schnupfensymptome oder Atembeschwerden auftauchen, wird es sich zumeist um einen ganz gewöhnlichen "Katzenschnupfen" handeln. Sicherheit gibt ihnen aber eine Untersuchung über den allgemeine Gesundheitszustand bzw. der Influenza-Viren-Test beim Tierarzt. http://www.bohmann.at/

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13. Liebe Tierfreunde,
nur weil es Schweine und keine niedlichen Kuschelwelpen sind, halten Sie sich so zurück mit Ihren Unterschriften gegen die Mastanlage in Siegen?

Das glaube ich nicht!!!  Ich denke eher, Sie haben bisher nichts von der Petition gewusst und ich denke auch, Sie wissen nicht, unter welchen Bedingungen die Tiere dort mehr sterben als leben....

Darf ich Sie deshalb noch einmal bitten, sich selber ein Bild zu machen und vor allen Dingen mit Ihrer Unterschrift dafür zu sorgen, dass  weit mehr als bisher knapp 2200 Unterzeichner FÜR diese Tiere stimmen? Hier der Link auf die Seite, die Petition finden Sie im unteren Bereich der Seite:

http://www.die-tierfreunde.de/index.html?
http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/info/schutz/schweine_in_siegen/feb_06.htm

Vielen Dank im Namen der geschundenen Tiere,
Birgit (Schmidt)/ Hundshuus

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14. Vier lesenswerte Artikel in der Zeit:
1. Tieropfer gegen Menschenangst
Rinderwahn, Schweinepest und nun die Vogelgrippe: Bricht Panik aus, verstummen selbst wortgewaltige Tierschützer Von Richard D. Precht
http://www.zeit.de/2006/10/Tier-Rechte

2. »Aus der BSE-Krise gelernt« Nur Transparenz helfe, findet die frühere Gesundheitsministerin Andrea Fischer
http://www.zeit.de/2006/10/Interview_Fischer

3. Fleisch mit Seele Seit der Antike fragen wir uns, ob Tiere beseelt sind-und essen sie doch. Lasst sie uns lieben, bevor wir sie schlachten! Von Cord Riechelmann
http://www.zeit.de/2006/10/Tier-Seele

4. »Gummihandschuhe hätten’s auch getan« Der ehemalige Bundesinnenminister und Katzenfreund Otto Schily über das aktuelle Krisenmanagement
http://www.zeit.de/2006/10/Interview-Schily