Notfälle:
Pancho, der Staff, der seit 10 Jahren im Tierheim saß ist tot.  (siehe Notfälle)

News
1. Futterrückruf in den USA
2. URTEILE:
Wenn Gerichte auf den Hund kommen
3. Hunde gehören nicht ins Cabrio

4. Nachfrage TV Produktion: Welcher Listenhundehalter sucht Wohnung?
5. Hunde: Schwanzwedeln Indikator für Wohlbefinden
6. Brut- Und Setzzeit:
Hunde sollen an die Leine
7.
Hessen will Haltung und Import von gefährlichen Wildtieren verbieten
8.
Hunde-Statistik Berlin: Mischlinge beißen am meisten zu
9. Tierarzt sagt als Zeuge bei Hundehändler-Prozess aus
10. Tierarzt beißt sich durch
11. Verbraucherschutzamt Düsseldorf warnt vor unseriösen Flugpatenschaften
12. Der deutsche Teckel
13. Katzen füttern und die Folgen
14.
Lateinamerika frisst seine Affen
15. Tierschützer empört über „Hinrichtung”
16. Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick



©  DIE ZEIT, 22.03.2007 Nr. 13
Der Terror der Tugend
Rauchen, trinken, fliegen – im Namen von Gesundheit und Umwelt sollen überall unsere Freiheiten eingeschränkt werden
. Von Jens Jessen
Überall sollen unsere Freiheiten eingeschränkt werden.
Ein Rausch des Verbietens hat die Republik erfasst. Wer derzeit das Treiben der gesetzgebenden Körperschaften in diesem Lande verfolgt, muss zu dem Schluss kommen, dass sich deutsche Politik, Medien und Mehrheitsgesellschaft zu einem einzigen gemeinsamen Ziel verschworen haben: Das Leben soll ungemütlicher werden. Alkohol und Tabak, Hunde und schnelle Autos, Flugreisen und Computerspiele, Fernsehen und Fast Food – alles, was Spaß, ein wenig Wärme und Abwechslung und Komfort verspricht, das Selbstbewusstsein stärkt oder Fluchten aus dem Alltag organisiert, die preiswerten Vergnügungen des kleinen Mannes zumal, soll eingeschränkt, reglementiert, verteuert, wenn nicht gar verunmöglicht werden.... Den ganzen Text hier: http://www.zeit.de/2007/13/Verbotsmanie
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1.
Futterrückruf in den USA
21.03.07
Menu Foods, einer der größten Hundefutter-Hersteller für den US-Markt, dessen Produkte  vor allem als Marken großer Supermarkt-Ketten wie Wal-Mart, aber auch anderer großer Firmen verkauft werden, musste am letzten Wochenende sein Dosenfutter in den USA zurückrufen, nachdem sich Meldungen von Nierenversagen bei Hunden häuften, und einige Tiere starben. Nach der Ursache für die Erkrankung der Tiere wird inzwischen fieberhaft gesucht. Menu Foods hat inzwischen auf seiner Homepage eine komplette Liste aller Hundefutter-Marken aufgelistet, die betroffen sein könnten, und wenn man sie anklickt erhält man die verdächtigen Chargen-Nummern, die Kunden in den USA an ihren Händler zurückgeben können. Für Hundehalter in Europa gibt es bisher keinen Warnhinweis. Wer ganz sicher gehen will, kann  hier nachschauen:
www.menufoods.com/recall/product_dog.html
http://www.partner-hund.de/aktuell/der-redaktionsblog/ph-
blog/archive////134/dd62d266aa/futterrueckruf_in_den_usa-1.html


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2. URTEILE:
Wenn Gerichte auf den Hund kommen
Der Hund ist für viele Menschen der treue Weggefährte, für den nicht nur das schmackhafteste (Dosen-)Futter aufgetischt und die schönste Hundehütte der Stadt gezimmert, sondern für den manchmal auch um Recht und Gesetz gekämpft wird. Wenn Menschen für ihren Vierbeiner vor Gericht ziehen  oder gezogen werden.\x0f.\x0f. Urteile, die auf den Hund gekommen sind:

Nächtliches Bellverbot
Auch in einem Mischgebiet müssen Hundebesitzer dafür sorgen, dass ihre Nachbarn nicht unzumutbar gestört werden. Hier ging es um einen Schäferhund, der unter anderem dann bellte, wenn morgens um 6.30 Uhr ein weiterer Nachbar mit seinem Pritschenwagen auf sein Gewerbegrundstück fuhr. Das Brandenburgische Oberlandesgericht gab dem Hundehalter auf, den Hund von 22 bis 7 Uhr im Haus zu halten; denn auch in einem Mischgebiet seien nächtliche Ruhezeiten einzuhalten. Nachts wirke sich auch kurzfristiger Lärm „besonders störend aus”. Die Richter hielten Gleiches aber nicht für erforderlich in der Mittagszeit sowie an Sonn- und Feiertagen. Mittags würden übliche Hintergrundgeräusche dafür sorgen, dass das Hundegebell „nicht sonderlich” auffalle. Und an Sonn- und Feiertagen würde  zum Beispiel  keine Post ausgetragen, so dass der Hund keinen Anlass hätte, einen Briefträger anzubellen (Aktenzeichen: 5 U 152/05).

Münsterländer falsch geparkt
Hat ein Hundehalter seinen Münsterländer trotz Aufforderung durch einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes unangeleint Gassi geführt, so darf er nicht mit einem Bußgeld von 250 Euro belegt werden. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hielt diese Strafe für weit überzogen. Wer mit 0,5 Promille Alkohol im Blut Auto fahre, der werde (neben einem „Punkt” in der Flensburger Sünderkartei) mit 250 Euro Bußgeld belegt; beim Überfahren einer roten Ampel seien nur bei einer Gefährdung oder Sachbeschädigung 200 Euro fällig. Die Richter hielten einen Vergleich mit „nicht ordnungsgemäßem Parken” für angemessen  und reduzierten das Bußgeld auf 20 Euro (Aktenzeichen: IV 5 Ss OWi 205/06 - OWi 47/06 IV).

Warnung befreit nicht vor Haftung
Auch ein Warnschild an einem Gartenzaun mit der Aufschrift „Warnung vor dem Hund” (hier drei bis vier Meter neben einem Gartentor angebracht) befreit den Grundstückseigentümer und Hundebesitzer nicht von der Haftung, wenn ein Mann, der den Eigentümer besuchen will, um die Bezahlung einer Rechnung anzumahnen, von dem Schäferhund des Schuldners gebissen wird. Der Eigentümer kann nicht argumentieren, dass der Gebissene „auf eigene Gefahr” gehandelt habe, indem er das Grundstück betreten hatte. Vielmehr wertete das Oberlandesgericht Dresden folgenden Umstand quasi als Einladung zum Betreten: Am Tor war als einzige Möglichkeit, sich anzumelden, eine kleine Glocke angebracht, die gezogen werden konnte. Reagiert auf dieses „leise Bimmeln” in dem rund 50 Meter entfernt liegenden Haus niemand, so entspricht es einem normalen Verhalten, wenn Besucher das Tor durchschreiten, weil sie annehmen, das „zarte Läuten” sei von den Hausbewohnern nicht wahrgenommen worden (Az: 8 U 1440/06).

Herrchen muss Alimente zahlen
Vereinbaren Eheleute nach ihrer Scheidung, dass die Frau den gemeinsam angeschafften Hund betreuen soll und dass der Mann ihr dafür einen monatlichen „Unterhalt” in Höhe von 100 Euro zahlt, so kann der Vertrag nicht vom Mann mit der Begründung gekündigt werden, die Alimente seien zu hoch bemessen. Er muss den Betrag bis zum Tod des Vierbeiners überweisen (Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken 2 UF 87/05).

Auch Diensthund kostet Steuern
Hält ein Beamter der Bundespolizei einen Diensthund außerhalb der Arbeitszeit in seiner Wohnung, so kann ihn die Kommune für den Vierbeiner zur Hundesteuer veranlagen. Die entsprechende Regelung in der Satzung der Stadt ist verfassungsrechtlich unbedenklich, weil der „Zweck” der Haltung des Hundes nicht „Gegenstand des Steuertatbestands” ist. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof kam darüber hinaus zu dem Schluss, dass es sich bei der Hundesteuer  vergleichbar der Zweitwohnungssteuer  um eine „Aufwandsteuer” handele, die „den besonderen, über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgehenden Aufwand für die persönliche Lebensführung” erfasse. Sie besteuere also „die in der Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf zum Ausdruck kommende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit” (Aktenzeichen: 5 UZ 1006/06).

Hunde-Sitting kann verboten werden
Ist in einem Mietvertrag ein generelles Hundehaltungsverbot vereinbart, so darf ein Mieter auch nicht den Vierbeiner eines Bekannten zwei- bis dreimal pro Woche für jeweils vier Stunden bei sich beherbergen, weil ansonsten die Möglichkeit bestünde, das Verbot völlig zu unterlaufen, indem der Mieter einen Dritten als Hundehalter vorschiebt, sich tatsächlich aber selbst um das Tier kümmert und es in seine Wohnung aufnimmt (Amtsgericht Hamburg, 49 C 29/05).

Keine Elektroreize im Hundeseminar
Der Leiter eines Seminars zur Hundeerziehung darf für die Ausbildung der Tiere keine Elektroreizgeräte verwenden. Das Tierschutzgesetz verbietet die Anwendung von Geräten, „die durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße Verhalten der Tiere erheblich einschränken oder es zu Bewegungen zwingen und dem Tier dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen”. Auf die tatsächliche Anwendung kommt es dabei nicht einmal an  die Geräte sind als „potenziell gefährlich” zu verbieten (Bundesverwaltungsgericht, 3 C 14/05).
http://www.ovb-online.de/news/wirtschaft/nachrichten/
art5817,961355.html?fCMS=8809d8be538de9c2cebfd8a19229bc4a


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3. Hunde gehören nicht ins Cabrio
(© ddp) 15.03.2007 08:43:52 - Frühlingszeit ist Cabriozeit - und wer keinen solchen Flitzer hat, öffnet beim Autofahren wenigstens die Seitenfenster, um ein laues Lüftchen zu ergattern. Hunde dagegen leiden meist unter dem Fahrtwind und fangen sich so schnell eine Bindehautentzündung ein. Nach Auskunft der Tierschutzorganisation Aktion Tier rötet sich dann die Lidinnenseite, die Augen fangen an zu tränen.
Berlin/München (ddp). Frühlingszeit ist Cabriozeit - und wer keinen solchen Flitzer hat, öffnet beim Autofahren wenigstens die Seitenfenster, um ein laues Lüftchen zu ergattern. Hunde dagegen leiden meist unter dem Fahrtwind und fangen sich so schnell eine Bindehautentzündung ein. Nach Auskunft der Tierschutzorganisation Aktion Tier rötet sich dann die Lidinnenseite, die Augen fangen an zu tränen. Im schlimmsten Fall kann der Ausfluss sogar eitrig werden.
Ständiger Tränenfluss ist jedoch oft auch rassebedingt. «Besonders bei kurzköpfigen Hunderassen wie Zwergpudeln oder Chihuahuas sind die Tränen-Nasen-Kanäle verengt. Dadurch fließt die Tränenflüssigkeit nach außen links und rechts des Nasenrückens ab. Dieser ständige Ausfluss führt zu Verklebungen der Haare und nachfolgend zu Entzündungen der Haut», sagt Tierärztin Tina Hölscher. Doch auch nach innen wachsende Wimpern, Verletzungen am Auge oder Entzündungen im Inneren des Auges führen zu übersteigerter Tränenproduktion.
Halter sollten die Ursache für den Ausfluss unbedingt klären lassen. Verletzungen der Hornhaut können innerhalb kürzester Zeit zum Verlust des Auges und damit zur Blindheit führen. Übrigens dürfen Verklebungen keinesfalls mit Kamille gereinigt werden. Viel besser sind nach Auskunft von Tierärztin Hölscher ein sauberer Waschlappen und lauwarmes Wasser.
http://www.live-pr.com/hunde-geh-ouml-ren-nicht-ins-cabrio-r7013.htm


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4. Nachfrage TV Produktion: Welcher Listenhundehalter sucht Wohnung?
Von: Anne Beck-Hofmann <anne@kampfhunde.org> Tue, 13 Mar 2007
Liebe Kollegen,
ein Herr von einer TV Produktionsfirma rief mich gerade an. Dieser sucht für die Sendung "We are family" Listenhundehalter die zur Zeit dringend eine Wohnung suchen und auf Grund des "Kampfhundes" keine finden konnten bisher.
Wer also jemand kennt, der jemand kennt, der jemand kennt, der soll sich bitte mit der Produktionsfirma in Verbindung setzen:
99 pro Media
Sitz in Leipzig
Herr Jan Pientka
Tel.: 0341 / 58 991 21
eMail: jan.pientka@99pro.de
http://www.99pro.de



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5. Hunde: Schwanzwedeln Indikator für Wohlbefinden
Neue Einblicke in die Aufgabenbereiche des Gehirns. Bei einem vertrauten Anblick wedeln Hunde mit ihrem Schwanz nach rechts. Wenn sie sich dagegen fürchten, wedeln sie mit ihrem Schwanz nach links. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts italienischer Wissenschaftler der Universitäten Bari http://www.uniba.it/frames/english/ und Triest http://www.univ.trieste.it/. Die Ergebnisse, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Current Biology http://www.current-biology.com/ veröffentlicht wurden, liefern ein weiteres Beispiel für Lateralisation, der Aufteilung von Prozessen

Schwanzwedel zeigt Hunde-Emotionenin die linke und rechte Hälfte des Gehirns.
Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler 30 Hunde verschiedener Rassen. In mehreren Testreihen konfrontierten die Forscher um Giorgio Vallartigara, Marcello Siniscalchi und Angelo Quaranta die Hunde mit unterschiedlichen Personen und Tieren. Die Reaktion der Hunde nahmen sie auf Video auf. Ihr Ergebnis: Zeigten sie den Hunden entweder einen Menschen oder eine Katze, wedelte sie mit ihrem Schwanz stets nach rechts. Dabei wackelten sie bei ihrem Herrchen stärker mit dem Schwanz als bei einem Fremden. Zeigten die Forscher dem Hund dagegen einen großen und Furcht einflößenden Hund, wedelten sie mit ihrem Schwanz stärker nach links. Darüber hinaus wedelten die Hunde auch dann nach links, wenn sie allein waren.
"Leider sind diese Asymmetrien zu gering, um sie mit bloßem Auge zu beobachten", sagt Giorgio Vallortigara von der Universität Triest gegenüber pressetext. Ein schneller Test für Hundehalter sei deshalb vermutlich nicht möglich. "Mit Hilfe weiterer Instrumente könnten Tierpfleger unsere Beobachtungen in Zukunft deshalb durchaus als Werkzeug benutzen, um das emotionale Verhalten von Hunden einzuschätzen."
Hunde sind nur ein Beispiel für die Laterialisation - auch im Gehirn des Menschen gibt es eine solche Aufgabenteilung. "Welche Vorteile die Lateralisation liefert, ist aber noch umstritten", sagt Vallortigara. "Möglicherweise ermöglicht sie es dem Gehirn mehrere Aufgaben gleichzeitig und ohne Störungen zu bearbeiten." Die Forscher sind auf der Suche nach den neurobiologischen Mechanismen, die diesen Prozess steuern. Denn eine Störung der Lateralisation bei Menschen gilt als mögliche Ursache von Legasthenie und Schizophrenie.
http://www.businessportal24.com/de-ch/Hunde_Schwanzwedeln_I
ndikator_Wohlbefinden_155782.html


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6. Brut- Und Setzzeit: Hunde sollen an die Leine

Naturschutz: Jägerschaft des Odenwaldkreises weist auf die besondere Verantwortung der Halter während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr hin
ODENWALDKREIS. In den Monaten März bis Juni besteht eine besondere Problematik des Tier- und Naturschutzes darin, dass die Gelege von Bodenbrütern und frisch gesetzte junge Wildtiere vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt sind.
Darauf weist der Kreisjagdberater Helmut Trautmann hin. Zwei Kommunen im Odenwaldkreis, nämlich Erbach und Reichelsheim, schreiben daher für die Zeit vom 1. März bis 15. Juni für Hunde die Anleinpflicht im Außenbereich vor. In Reichelsheim kam die Anleinpflicht nach Anhörungen und im Konsens von Jägern, Natur- und Tierschützern sowie dem örtlichen Hundesportvereinen zustande. Eine Zuwiderhandlung kann als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden. Es musste allerdings bisher noch kein Verfahren eingeleitet werden.
Der Kreisjagdberater weist darauf hin, dass die meisten in Deutschland stark gefährdeten Vogelarten Bodenbrüter sind und daher eines besonderen Schutzes bedürfen.
Aber auch unter einem weiteren Aspekt ist die Anleinpflicht zur jetzigen Jahreszeit von Bedeutung: Weibliche Rehe sind jetzt hochträchtig und deshalb zur ausdauernden Flucht vor hetzenden Hunden nicht fähig.
Jäger haben das Recht, Hunde, die im Jagdbezirk Wild nachstellen, zu töten. Von diesem Recht wollen sie aber nach Möglichkeit keinen Gebrauch machen, weil sie selbst Hundehalter sind und wissen, dass ein wildernder Hund nur seinem natürlichen Trieb folgt, so der Kreisjagdberater. Verantwortlich dafür, dass ein Hund zum Hetzen kommt, sei regelmäßig der Hundehalter, der sein Tier dann nicht ausreichend beaufsichtige oder aber seine Einwirkungsmöglichkeiten auf seinen Hund überschätze.
http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=449543


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Von: Animal Health Online <info@animal-health-online.de>
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

7.
Hessen will Haltung und Import von gefährlichen Wildtieren verbieten (29.03.2007)
Wiesbaden (aho) - "Dem Import, der Haltung und dem Handel mit exotischen und gefährlichen Tieren einen Riegel vorzuschieben, ist eine Notwendigkeit." Hessens Innenminister Volker Bouffier bezog im hessischen Landtag Position zu einem Gesetzentwurf der CDU-Fraktion, der zum Ziel hat, den Import und die Haltung gefährlicher Tiere zu verbieten. "Die Einfuhr von gefährlichen Tieren wie Spinnen, Skorpionen, vor allem aber von großen Raubkatzen, nimmt immer mehr zu", unterstützte Bouffier den Vorstoß. Das Bundesamt für Naturschutz habe erst jüngst erklärt, allein beim Import von Reptilien sei ein Anstieg von 1999 bis 2004 um 42 Prozent zu verzeichnen. Gründe für die generelle Zunahme sieht Bouffier zum einen in der Erweiterung der Europäischen Union nach Osten sowie bei der die Zunahme des Verkaufs über das Internet.
 "Wir müssen das unterbinden, weil sich aus der Haltung von gefährlichen Tieren wildlebender Art im Einzelfall auch erheblichen Risiken für das Leben und die körperliche Unversehrtheit von Mensche ergeben", sagte Bouffier. Außerdem müssten die Tiere oft unter den schlimmsten Bedingungen vegetieren und würden nicht artgerecht gehalten. "Es ist unfassbar, dass es Fälle gibt, in denen kleine  Kinder mit hochgiftigen Klapperschlangen oder Spinnen in einer Wohnung leben", so der Minister.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass zukünftig gefährliche Tiere nicht mehr in privaten Haushalten gehalten werden dürfen. Als gefährlich gelten Tiere, mit denen der Umgang wegen der ihnen eigentümlichen Veranlagungen oder Verhaltensweisen zu erheblichen Verletzungen oder Schäden führen kann, zitierte der Minister die Definition. Darüber hinaus sei ein Bestandsschutz vorgesehen für Halter, die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens ein gefährliches Wildtier halten. "Wenn im Einzelfall eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht, können die örtlichen Ordnungsbehörden auf der Grundlage des HSOG eingreifen und das Tier einziehen", stellte Bouffier klar.

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AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
8. Hunde-Statistik Berlin: Mischlinge beißen am meisten zu (29.03.2007)
Berlin (aho) - Mehr gemeldete Hunde, weniger Bisse: Das ist das
Ergebnis der Beiß-Statistik 2006 für Berlin. Wie der "Berliner Kurier"  berichtet, registrierten die Bezirke im letzten Jahr 839 Fälle, bei denen Menschen gebissen oder "gefahrdrohend angesprungen" wurden. Im Jahr davor waren es 909.
Auf das Konto der 13 als gefährlich geltenden Hunderassen und Mischlinge, wie z. B. Pitbull oder American Staffordshire Terrier gingen 68 Vorfälle (2005: 89).
Am bissigsten waren laut Zeitung ansonsten Mischlinge (266) und der Deutsche Schäferhund (122). Selbst ein Rehpinscher taucht mit einem Biss in der Statistik auf. 2006 waren in Berlin 108.509 Hunde gemeldet - 1794 mehr als im Vorjahr.

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> ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE
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9. Tierarzt sagt als Zeuge bei Hundehändler-Prozess aus
"Das Material war unterschiedlich" So geht's weiter
Tierarzt sagt als Zeuge bei Hundehändler-Prozess aus. Veterinär kann sich nicht vorstellen, dass kranke Tiere für den Verkauf "fit gespritzt" wurden
Dorsten. Zu einer Exkursion in die Tiefen der Veterinärmedizin wurde der gestrige Prozesstag gegen den Hundehändler W. vor dem Dorstener Amtsgericht. Als Zeuge war gestern der Haus- und Hoftierarzt des Angeklagten, Dr. M aus Marl, geladen. Und der nutzte die Gelegenheit, mit umfangreichem Wissen aus der Fachliteratur zu glänzen.
Dr. M. ist auf dem Gelände in Altendorf-Ulfkotte nach wie vor für die medizinische Untersuchung sowie die Impfung der Hunde zuständig. "Ich werde angerufen, wenn neue Tiere kommen. Die aus der näheren Umgebung impfe ich sofort, die aus Osteuropa wegen des Transportstresses oft erst einen Tag später." Eingangsuntersuchungen der Tiere seien damit ebenfalls verbunden. "Das Material, das angeliefert wurde, war stets unterschiedlich, man musste es zunächst sichten. Aber die Tiere aus dem Ausland waren oft in erstaunlich gutem Zustand, nur selten bestand Verdacht, dass bei ihnen etwas nicht in Ordnung war", erklärte der Zeuge. Wie es um die Impfung der Muttertiere in den Herkunftsländern bestellt war, wusste er aber nicht.
Nicht immer wurden scheinbar die fachlichen Empfehlungen des Veterinärs befolgt: "Es ist schon mal vorgekommen, dass ich Kritik geübt habe. Beispielsweise dass Tiere abgegeben wurden, die nicht komplett durchgeimpft waren." In der Regel aber seien W. und seine mit angeklagte Lebensgefährtin einsichtig gewesen.
Zwingerhusten, erklärte der Arzt, gebe es in dem Bestand: "Das ist normal. Etwa 90 Prozent der Tiere sind latend befallen. Aber in der Regel ist Zwingerhusten harmlos, mit geeigneten Mitteln aus der Humanmedizin ist er beherrschbar." Dass hustende Tiere separiert würden, habe er angemahnt, den Vollzug aber nicht kontrolliert.
M. sprach im Prozess von Diffamierung seiner Person durch Kollegen, bezweifelte auch die Ergebnisse bei der Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft an, bei der beispielsweise drei ausgetrocknete sowie sehr junge Tiere aufgefunden worden waren. Die Frage, ob kranke Hunde für den Verkauf "fit gespritzt" worden seien, verneinte er entschieden: "Das geht nicht. Ich glaube auch nicht, dass wissentlich kranke Tiere abgegeben wurden." Kranke Tiere, die von Käufern zurückgebracht wurden, habe er behandelt: "Einige sind auch durchgekommen."Nächste Woche Donnerstag, 29. März, werden Urkunden im Selbstleseverfahren abgehandelt. Es folgen zwei Wochen Pause. Weiter gehtŽs dann am 19. April, 9 Uhr, im Amtsgericht Dorsten.22.03.2007   Von Susanne Menzel  
http://www.waz.de/waz/waz.dorsten.volltext.phpkennung=on1wazLOK
StaDorsten39161&zulieferer=waz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region
=Dorsten&auftritt=WAZ&dbserver=1
<http://www.waz.de/waz/waz.
dorsten.volltext.phpkennung=on1wazLOKStaDorsten39161&amp;
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Dorsten&amp;auftritt=WAZ&amp;dbserver=1
>



10. Tierarzt beißt sich durch
Dorsten - Meisterlich vorbereitet wusste sich der Haus- und Hoftierarzt Hubert Winkels gestern als Zeuge im Prozess gegen den Altendorfer Hundehändler gegen allzu bissige Fragen zu behaupten.
So warf der Mann, dessen abgetrenntes Strafverfahren gegen Auflage einer Geldbuße eingestellt worden war (an dessen Ausgang konnte er sich allerdings nicht erinnern), seinen ganzen Fach- und Sachverstand in die Waagschale und scheute auch nicht die Auseinandersetzung mit den beiden sachverständigen Gutachterinnen. Gleichzeitig wehrte er sich gegen weit verbreitete Kritik, "Hunde kurzfristig gesund gespritzt zu haben, damit sie verkauft werden konnten": "Mit derartigen Unterstellungen werde ich seit längerem diffamiert", entgegnete der 53-jährige Marler und wies die Anwürfe als "laienhaft, dümmliche Vorstellungen" zurück.

Maximale Impfung
Seit den 90-iger Jahren ist der Veterinär auf dem Hof Winkels tätig. Zuständig ist er für die Sichtung des "neuen Materials", insbesondere aber für "die maximale Impfung" der Tiere. Hundertprozentigen Impfschutz könne man in der Altersklasse der von den Kunden verlangten Tiere dennoch nicht erwarten: "Zwischen der achten bis zwölften Lebenswoche machen die Junghunde eine Phase durch, in der sie schlecht zu immunisieren sind", betonte der Tierarzt und verwies auf zahlreiche Fachstudien zu dem Thema.
Dass Welpen vom Winkel-Hof kurz nach ihrem Verkauf an Zwingerhusten oder Staupe erkrankten, führt der Fachmann eben auf diese "Lücke" zurück, obwohl alle Tiere gleich nach ihrer Ankunft gegen gängige Hundekrankheiten Spritzen bekommen hätten. Von Impfungen gegen Zwingerhusten hält der Veterinär überhaupt nichts: "Die Durchseuchung in einer großen Ansammlung von Hunden ist groß, bei 90 Prozent der Tiere ist das Virus latent vorhanden, ohne dass es zum Ausbruch der Krankheit kommt und bei einem Teil bewirkt die Impfung sowieso nichts."

Krank durch Stress
Dass Käufer trotzdem nach nur wenigen Stunden einen hustenden Hund zu Hause hatten, begründete der 53-Jährige mit dem Orts- und Besitzerwechsel: "Es ist nicht ungewöhnlich, dass in einer solchen Stressphase die Krankheit ausbricht."
Mit dieser Aussage stützte der Tierarzt die Annahme der Verteidigung, dass Hubert Winkel und seine Lebensgefährtin beim Verkauf davon ausgehen konnten, gesunde Tiere abzugeben. Im Übrigen räumte der Zeuge ein, dass er in den vergangenen Jahren dazu gelernt habe: "Man sammelt immer mehr Erfahrungen. Oft helfen tiermedizinische Präparate nicht, man muss auf humanmedizinische Arzneiwirkstoffe zurückgreifen, damit ein Hund gesund wird."

Medikamentenarsenal
Damit lieferte er auch einen Grund für das bei der Razzia beschlagnahmte ansehnliche Arsenal an Antibiotika und anderen Hilfsmitteln, die er gleichwohl nicht verabreicht haben will, "um einen Hund kurzfristig gesund zu spritzen". "Das ganze Theater hier kommt doch nur durch die wenigen Hunde, die krank geworden sind. Über die gesunden redet keiner!" - eng
22. März 2007 | Quelle:
http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_nachricht.php?file_name=630_001_
3500409&newsline=lokal&catchline=dn/%/ln&szm_flag=1
<http://www.westline.de/nachrichten/lokal/index_nachricht.php?file_name=630_001_
3500409&amp;newsline=lokal&amp;catchline=dn/%/ln&amp;szm_flag=1
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11. Verbraucherschutzamt Düsseldorf warnt vor unseriösen Flugpatenschaften
Düsseldorf (aho) - Zur Vorsicht rät das Amt für Verbraucherschutz der Stadt Düsseldorf, wenn Reisende im Ausland von Organisationen angesprochen werden und Tiere - als so genannte Flugpaten - mit nach Deutschland nehmen sollen. Der Flugpate ist während des Transportes für das Tier verantwortlich und muss auch die geltenden Einreisebestimmungen beachten. Nach Mitteilung der Verbraucherschützer werden am Düsseldorfer Flughafen immer wieder Hunde und Katzen sichergestellt und in Quarantäne untergebracht, weil die Einfuhrvorschriften nicht beachtet wurden. Bis zur Freigabe des Tieres kommen dann schnell mehrere hundert Euro an Unterbringungskosten zusammen. Dafür muss der Flugpate, als Verursacher, aufkommen. Zusätzlich wird ein Bußgeld fällig.
Reisende sollten sich in jedem Fall - auch vom Urlaubsort aus - in Deutschland bei den zuständigen Veterinärämtern über die Organisation und die geltenden Einreisebestimmungen erkundigen. Seriöse Organisationen werden dieses Anliegen immer unterstützen. Fragen zu Einreisebestimmungen für Hunde, Katzen und andere Heimtiere beantwortet das Amt für Verbraucherschutz unter der Telefonnummer (Düsseldorf) 89-93242.
Außerdem weisen die Verbraucherschützer angesichts der bevorstehenden Osterferien auf die wichtigsten Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen hin:
Hunde und Katzen, die nicht dazu bestimmt sind, an andere Personen weiter gegeben zu werden und aus einem EU-Mitgliedstaat stammen, müssen über einen "EU-Heimtierausweis" verfügen. Das Tier muss eindeutig - durch Mikrochip oder Tätowierung - gekennzeichnet sein. Darüber hinaus muss in dem EU-Heimtierausweis eine gültige, in der Regel 30 Tage alte Tollwutschutzimpfung tierärztlich dokumentiert sein.
Wenn ein Hund oder eine Katze aus einem Land, in dem die Tollwut heimisch ist, wie zum Beispiel der Türkei, mitgebracht werden soll, ist sogar eine Blutuntersuchung erforderlich, die mindestens drei Monate vor der Einreise nach Deutschland vorgenommen werden muss, informieren die Verbraucherschützer.
http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20070312-00000/
http://www.animal-health-online.de/   
    im Laufband


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DAS BEDROHTE WORT
12. Der deutsche Teckel

Von Bodo Mrozek
Einst war er der Stolz der Nation. Der Teckel oder auch Dackel vertrat sie in Olympia und rührte das Fernsehpublikum mit treuem Hundeblick. Droht einem deutschen Sinnbild nun das Ende?
Sagen wir es frei heraus: Es steht nicht gut um den deutschen Dackel. Wie berichtet, alarmiert eine schlechte Nachricht derzeit nicht nur Hundefreunde: Im Jahr 2005 wurden nur 7300 Dackelwelpen geboren. Zum Vergleich: Noch 1996 waren es noch 12.000. Was ist los in deutschen Hundehütten? Droht der deutschen Dackel-Demographie womöglich ein Kampfhund-Komplott? Stirbt der Dackel demnächst aus?
DPA
Jagd- und Familienhund Dackel: Gilt trotz - oder wegen? - seiner Kurzbeinigkeit als deutsches Wahrzeichen
Der Verlust wäre beträchtlich. Denn der Dackel ist mehr als nur irgendeine Hunderasse. Schon dem Buch "Unsere Dackel - unsere Freunde" (1971) gilt er als der Individualist unter den Hunden. "Seine Originalität, seine pfiffige Schläue, seine Gutmütigkeit, aber auch seine unerschrockene Tapferkeit stempeln ihn zum liebenswerten Individualisten", heißt es dort. Der Dackel oder auch Dachshund gilt nicht nur als treue Hundeseele, sondern auch als ungewöhnlich schlau. Auch wenn das vom Internationalen Dackelclub Gergweis herausgegebene Standardwerk mit Recht darauf hinweist, dass der Dackelhund "nicht Zusammenhänge logisch erdenken und beurteilen" könne.
Er gilt als ausgesprochen geeignet für die Jagd, aufgrund seines ungewöhnlichen Mutes auch für das so genannte Auftreiben von Dachsen. Mit spitzer Schnauze spürt der Dackel den Dachs im engen, verzweigten Bau auf und treibt ihn an die Oberfläche und vor die Flinte des Jägers. Andere Hunde verließe in den engen Röhren des Baus der Mut. Unter den Jagdhunden gilt der Dachshund als ausgesprochen dickköpfig. Unter Waidmännern gilt deshalb die Spruchweisheit: "Wir haben einen Hund und außerdem einen Dackel."
Bekannt ist der Dackel auch unter den Synonymen Zamperl und Teckel. So nannte man im 20. Jahrhundert einen Wachtmeister oder Gendarm, auch einen berittenen Polizisten. Dieser hat seinen Spitznamen jedoch weniger vom wachsamen Dackelhund, sondern vom gleich lautenden Wort Deckel - der umgangssprachlichen Bezeichnung für Polizeimütze oder den ledernen Polizeihelm Tschako.

Wahrzeichen "Waldi"
Populäre Bücher wie "Der kleine Dackel Haidjer" oder filmische Werke der Nachkriegszeit wie "Liebe auf krummen Beinen" mit Sonja Ziemann und Walter Giller verliehen dem Dackel-Tier geradezu menschliche Züge. In der erweiterten Kulturgeschichte dagegen, spielt er eine eher untergeordnete Rolle. So war es der Unaussprechliche selbst, der sich einem bekannten Werk deutscher Dichtung als Hund getarnt in ein Studierzimmer schlich des Pudels und nicht des Dackels Kern. Aber auch diese Hunderasse dürfte schon bessere Tage gesehen haben.


DER AUTOR
Bodo Mrozek
Bodo Mrozek, Jahrgang 1968, schrieb u.a. für "FAZ", "NZZ", "taz" und "Süddeutsche Zeitung". Zuletzt erschien sein "Lexikon der bedrohten Wörter", Band II, im Rowohlt-Verlag. Bodo Mrozek lebt als Journalist und Autor in Berlin.
Bleibt die Frage, warum ausgerechnet der Dackel als deutsches Wahrzeichen gilt. Übergewichtig schnauft er auf seinen kurzen Beinen durch die Welt, er schwitzt stark und schläft bis zu 20 Stunden am Tag. Auch hat er eine durch Überzüchtung bedingte, ausgeprägte Neigung zu Bandscheibenvorfällen. Im Ausland ordnet man den Dackel ganz selbstverständlich den Deutschen zu: Die japanische Nationalmannschaft hielt sich zur WM einen leibhaftigen Dachshund, der auf den sprechenden Namen Erwin Rommel hört.
Noch 1972 wurde ein Dackel mit dem beliebten Hundenamen "Waldi" als Maskottchen für die Olympischen Spiele in München auserkoren. Nach Angaben der Welt Union Teckel (WUT) war dies ein gutes Hundejahr. 28.000 Dackel-Welpen erblickten das Licht der Welt - eine Population, von der heutige Züchter nur träumen können. Experten geben die Schuld am drastischen Geburtenrückgang der durch Züchtung erzielten neuen Artenvielfalt und natürlich der Vorliebe für wehrhaftere Hunderassen, die sich notfalls auch als Waffe einsetzen lassen.
Auch Florian Langenscheidt war der Dackel in seinem umstrittenen Kompendium "250 Gründe, unser Land zu lieben" einen Eintrag wert. Könnte sein, dass es künftig nur noch 249 Gründe bleiben. Immerhin gehören dazu so gewichtige Gründe wie Pfanni-Knödel und Veronica Ferres.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,473571,00.html

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13. Katzen füttern und die Folgen
Tierhilfe warnt davor, sich Eigentum „anzufüttern“
Von Redaktion
Mit Sorge stellt die Tierhilfe Jülich fest, dass einerseits die Zahl der vermissten Katzen im Jülicher Land steigt, andererseits immer mehr Menschen ihnen zugelaufene Katzen melden. Oft spielt es sich so ab, dass sie von diesen Menschen aus falschverstandener Tierliebe „angefüttert“ werden. Das heißt: Die Katzen kommen gewohnheitsmäßig, weil sie dort Futter erwarten können. Was als netter Besuch beginnt, kann aber als Eigentum enden, wie die Tierhilfe die Rechtslage erläutert.
Im Klartext: Wer ein fremdes oder freilebendes Tier über einen gewissen Zeitraum hinaus füttert, wird dessen Besitzer und trägt alle Folgekosten von der Unterbringung bis zur Kastration. Hier stoßen die Vereinsmitglieder immer wieder auf Unverständnis der vermeindlichen Tierfreunde.
Appelliert wird daher, dass Katzen, die in einem sehr guten Ernährungszustand sind und/oder einen sehr gepflegten Eindruck machen, auch ein zu Hause haben. Eine Katze, die woanders zusätzlich gefüttert wird, kann sich von ihrem eigentlichen zu Hause entfremden. Katzen interessieren sich oft nur für den Dosenöffner und es ist ihnen egal, wer das ist.
Das Territorium von Katzen kann einen sehr großen Radius umfassen, der mehrere 100 Meter groß sein kann. Vergessen werden hierbei immer wieder all die unglücklichen Menschen, noch schlimmer Kinder, die ihre Katzen dann schmerzlich vermissen und verzweifelt suchen. Daher ruft der Verein alle Tierfreunde zu vernunftsorientiertem Verhalten auf, das besagt, eine zugelaufene Katze ist erst beim zuständigen Ordnungsamt und einem ortsansässigen Tierschutzverein zu melden, ehe es angefüttert wird.
Es kann sich natürlich durchaus auch um eine ausgesetzte oder zurück gelassene Katze handeln, die dann über die Zeit verwildert oder Nachwuchs bekommt. Die Folge ist, dass nur noch das Tierheim eine Lösung sein kann, auch, wie die Tierhilfe unterstreicht, „wenn das niemand wahr haben möchte“.
Fragen zu dieser Problematik werden unter der Rufnummer 02461-53076 oder über Internet www.tierhilfe-juelich.de beantwortet.
http://www.das-juelicht.de/vereine/artikel/4281.php


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14. Lateinamerika frisst seine Affen
Bevölkerungsexplosion und Armut lassen den Menschen oft keine Wahl: In vielen Gebieten Lateinamerikas         ist Primatenfleisch fester Bestandteil des Speiseplans. Vor allem Großwüchsige, fleischreiche Arten wie  Woll-, Brüll-, Klammer- und Kapuzineraffen sind vielerorts bereits ausgerottet.
http://www.tierlieb.net/show_link.php?link_id=4964


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15. Tierschützer empört über „Hinrichtung”

Höhenried - Der Abschuss von sechs weißen Hirschen aus dem Park der Klinik Höhenried am Starnberger See (Kreis Weilheim-Schongau) erzürnt Tierschützer. Von einer „öffentlichen Hinrichtung” spricht Nicole Brühl, Vorsitzende des Tierschutzbunds Starnberg. Klinikleitung und Jäger kennen das Problem, wissen aber keine bessere Lösung.
Vor 80 Jahren wurden die Tiere von Parkstifterin Wilhelmina Bush-Woods dort angesiedelt, Patienten und Spaziergänger können sich an den edlen Damhirschen erfreuen. Doch kürzlich waren Spaziergänger entsetzt: Sie sahen, wie ein Jäger vormittags mit seinem Traktor aufs Gelände fuhr und von einem aufmontierten Hochsitz sechs Hirsche erlegte. „Mir tut das auch jedes Mal weh”, sagt Helmut Liegl (72), seit 40 Jahren dort im Auftrag der Klinik im Einsatz. Doch durch die Bestandsregulierung würden kranke und schwache Exemplare aussortiert, außerdem vertrage das Gehege nur eine gewisse Tier-Zahl.
Über Sinn oder Unsinn, in einem Gehege die Tiere quasi zu „ernten”, könne man streiten, sagt Tessy Lödermann, Vize-Chefin des Tierschutzbunds Bayern. „Aber das hier ist befriedetes Gebiet, da muss man die Sicherungsmaßnahmen einhalten und das Gelände absperren.” Schließlich könne ein Querschläger Spaziergängern gefährlich werden oder Kinder, die die Schüsse mitansehen, Albträume bekommen.
Jäger Liegl, der mit einer Genehmigung des Landratsamts seine Arbeit in Höhenried verrichtet, sieht sich zu Unrecht am Pranger. „Die Leute halten sich ja doch nicht an Sperrungen. Und soll ich in der Nacht schießen, wo ich nichts sehe?” Seit dem Umzug des Geheges - früher war es wenige hundert Meter entfernt, wo jetzt das Buchheim-Museum steht - habe er kaum Möglichkeiten für einen sicheren Schuss, weshalb er den mobilen Hochsitz benutze. Aus erhöhter Position sei die Gefahr von Querschlägern geringer. Doch auch da protestiert Lödermann: „Von einem bewegten Gefährt aus darf man nicht schießen, das ist nicht tierschutzgerecht.”
VON JOHANNES THOMA UND BORIS FORSTNER
http://www.ovb-online.de/news/bayern/bayern/art5858,
968030.html?fCMS=934d7c217e6840b1c8249993d96b16b0


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16. Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick
Heute wurden wieder 50 aktuelle Dokumente der Datenbank hinzugefügt. Oftmals sind Fragestellung und Ergebnis der dokumentierten tierexperimentellen Arbeiten derart banal, dass man sich fragen muss, wie so etwas genehmigt werden konnte.
In einer Doktorarbeit aus Bad Nauheim werden die Würfe von Ratten auf jeweils vier Babys reduziert, d.h. die "überschüssigen" Geschwister werden getötet. Die verbleibenden vier Babys nehmen mangels Konkurrenz mehr Nahrung zu sich. Andere Rattenbabys werden einzeln in Plastikkästen künstlich aufgezogen. Über einen permanent in die Speiseröhre gelegten Plastikschlauch wird eine Milchmischung in den Magen der Tiere gepumpt. Ergebnis der Arbeit: Ratten, die als Babys viel essen, sind auch als Erwachsene dick. (1)  Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen ist in der Tat ein Problem. Aber würden hier nicht eher Bevölkerungsstudien zu sinnvollen Erkenntnissen führen?
Die in der Datenbank dokumentierten Tierversuche werden nicht nach besonderer Sinnlosigkeit oder Grausamkeit ausgewählt. Sie stellen einen Querschnitt durch die in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichten tierexperimentellen Arbeiten dar. Jeder Leser kann sich selbst ein Bild davon machen, was hier und heute mit Tieren zum angeblichen Wohle des Menschen geschieht.
Den ganzen Artikel von Dr. Corina Gericke finden Sie im Magazin unter http://www.datenbank-tierversuche.de
Die Datenbank Tierversuche (www.datenbank-tierversuche.de), ein Gemeinschaftsprojekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V. und Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., macht die heutige Praxis des Tierversuchs transparent.