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Eckpunkte des Entwurfs für das Kampfhundegesetz
Magdeburg/dpa. Der Entwurf von CDU und SPD für ein Kampfhundegesetz enthält folgende Eckpunkte:
- Alle Hunde müssen mit einem implantierten Erkennungschip oder einer lesbaren Tätowierung gekennzeichnet werden.
- Alle Hundehalter müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen.
- Ärzte sollen verpflichtet werden, Beißvorfälle und andere Verletzungen bei Hundeangriffen zu melden.
- Als gefährlich werden die Hunderassen Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier eingestuft.
Diese Hunde müssen einen Wesenstest absolvieren.
- Das gilt auch für Hunde, die auf besondere Aggressivität gezüchtet worden sind, die sich als bissig auch gegen andere Tiere erwiesen haben oder wiederholt Menschen angesprungen haben.
- Wer einen gefährlichen Hund halten will, muss seine Zuverlässigkeit und Eignung im Rahmen eines Sachkundenachweises unter Beweis stellen.
- Das Gesetz soll nach fünf Jahren auf seine Wirksamkeit überprüft werden.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtike
l&aid=1197483206240&openMenu=987490165154&calledPageId=987490165154&listid=9
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Jäger erschießen frei lebenden Wolf
Zwei Jäger erschossen am Samstag während einer Jagd im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen einen frei lebenden Wolf. Obwohl den Jägern bewusst war, dass es sich um ein vom Aussterben bedrohtes und unter Naturschutz stehendes Tier handelte, gaben die Männer mehrere Schüsse auf den Wolf ab. Die Jäger gaben an, der Wolf sei bereits verletzt gewesen. Das eigenmächtige Vorgehen löste Entrüstung und Unverständnis nicht nur bei Tier- und Naturschützern aus. Auch der Präsident des Deutschen Jagdverbandes räumte ein, dass Jäger verletzte Tiere nicht eigenmächtig von ihrem Leid erlösen dürften. 2000 wurde nach mehr als 140 Jahren zum ersten Mal wieder ein Wolf in der sächsischen Lausitz geboren. Derzeit gibt es gerade mal vier Familienverbände mit insgesamt zirka 35 Tieren in Deutschland. „Leider nähren derartige, mir vollkommen unverständliche Vorkommnisse, immer wieder das ohnehin schon angeschlagene Verhältnis zwischen Tierfreunden und der Jägerschaft.”, kommentiert Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO den Vorfall.
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Tiere als Weihnachtsgeschenk? Verantwortung sollte gut überlegt sein
05.12.07 - Lauterbach - Ist der süß. Den will ich auch. Krieg ich den zu Weihnachten? Fast allen Eltern sind diese Sätze nur allzu vertraut. Der Wunsch nach einem Haustier ist verständlich und gerade die Weihnachtszeit verlockend. Aber ein Haustier ist kein Stofftier. Es ist ein Lebewesen das Ansprüche stellt, Zeit und Geld kostet. Egal ob Hamster oder Hund. Wer die Verantwortung für ein Tier übernimmt, sollte gründlich darüber nachdenken. Verantwortung will gelernt sein. Trotz aller hoch und heiligen Versprechungen der Kinder in der Vorweihnachtszeit bleibt ein großer Teil der Verantwortung bei den Erwachsenen.
Die Anschaffung will also gut überlegt sein. Sind alle Familienmitglieder damit einverstanden? Gibt es Allergien? Wer kümmert sich im Urlaub um das Tier? Ist der Vermieter einverstanden? Ein Haustier kostet Geld. Nicht nur für das Futter. Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Tierarztkosten, Medikamente. Da kommt schnell etwas zusammen.
"Wir wollen Ihnen ein Haustier nicht mies machen. Wir wollen nur, dass Sie vorher gut über die Anschaffung nachdenken und alle in der Familie für ein Haustier sind. Wir wollen Ihnen und dem Haustier ein Schicksal ersparen, mit dem wir täglich konfrontiert werden. Hunderte von Tieren landen jährlich im Lauterbacher Tierheim. Die Gründe klingen irgendwie alle gleich. Umzug, Allergie, berufliche Veränderung, kein Geld mehr", schreibt das Lauterbacher Tierheim in einer Pressemitteilung.
Wer zu dem Entschluss kommt, sein Leben mit einem Haustier zu teilen, kann nach den Weihnachtsfeiertagen beim Lauterbacher Tierheim vorbei schauen. Auch die kleine Chihuahua-Hündin Hermine (Foto) war vermutlich irgendwann einmal ein Weihnachtsgeschenk. Sie wurde genau acht Wochen vor Weihnachten im Jahr 1997 geboren und einen Tag vor ihrem zehnten Geburtstag mit den Worten „wir haben keine Zeit mehr für sie“ im Tierheim abgegeben.
http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1143538
Tierarztmobil «Underdog» kümmert sich um Hunde von Obdachlosen
Von Anja Carolina Siebel
Düsseldorf. Ein Hund ist oft ihr einziger Freund: Viele der etwa 200 Menschen, die in Düsseldorf auf der Straße leben, haben Hunde oder andere Tiere an ihrer Seite.
«Sie sehen den Vierbeiner als treuen Begleiter. Oft ist ihnen das Tier wichtiger als sie selbst», meint Sozialarbeiterin Ila Golzari von der
Obdachlosenhilfe «fiftyfifty». Allerdings können sich die wohnungslosen Hundebesitzer meist keinen Tierarztbesuch leisten. Das Tierarztmobil «Underdog» soll von Februar an helfen.
Zusammen mit einer Assistentin und ehrenamtlich arbeitenden Tierärzten wird Golzari mit dem Mobil einmal pro Woche in der Stadt unterwegs sein und Obdachlosen mit Tieren eine Anlaufstelle bieten. «Wir impfen, entwurmen und geben Pflegetipps», sagt Golzari. Größere Eingriffe kann das Team im Tierarztmobil allerdings nicht vornehmen.
Zu 70 Prozent wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Mit Plakaten ruft die Obdachlosenhilfe zudem zu Spenden auf, um die mobile Praxis vollständig finanzieren zu können. Streetworkerin Golzari will mit ihrem mobilen Einsatz nicht nur den Tieren helfen: «Ich möchte auf diesem Wege für die sozialen Angebote der Obdachlosenhilfe werben, wie zum Beispiel Gesprächskreise oder Hilfe bei Behördengängen.» So werde den Menschen die Chance geboten, wieder zu einem geregelten Alltag zu finden.
Die Sozialarbeiterin weiß aus Erfahrung, dass sie mit den Wohnungslosen am besten ins Gespräch kommt, wenn es um deren Tiere geht. «Da tauen sie schnell auf», erzählt sie. «Und wenn sie merken, dass man sich für ihren besten Freund interessiert, gewinnen sie Vertrauen und erzählen auch mal von sich.»
Die meisten obdachlosen Hundehalter gehen verantwortungsbewusst mit ihren Vierbeinern um. «Die Gesundheit des Hunde
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=37035
4&_wo=News:Topnews&_g=Tierarztmobil-«Underdog»-kuemmert-sich-um-Hunde-von-Ob
Dachlosen
Tiertafel bereitet Festmahl für Vierbeiner vor
Sachsenhausen.Damit es an den Festtagen auch Hunden und Katzen gut ergeht, sorgt der Verein Tiertafel jetzt vor. Er ruft Tierfreunde zum Spenden auf. Wie bereits das ganze Jahr sind natürlich Futterdosen willkommen, aber auch Hunde- und Katzenkörbe, kleine Kratzbäume, Spielzeug, Leckereien für die Samtpfoten und Schweineohren für Hunde werden gebraucht.
Alles kommt auf den großen Gabentisch, den die ehrenamtlichen Mitglieder der Tiertafel am Samstag, 22. Dezember, auflösen werden. Zwischen 11 und 18 Uhr Uhr können sich Tierfreunde das Weihnachtsmenü und kleine Geschenke für ihre Vierbeiner abholen. Der Verein, der seine Frankfurter Niederlassung im April eröffnet hat, hat sich zum Ziel gesetzt, Tierhalter zu unterstützen, die in eine materielle Notlage geraten sind. Eine Zeit lang hilft die Tiertafel mit Futter aus.
http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=4180371
Die teuren Schnäppchen-Welpen
25 telefonische Anzeigen sind heuer beim Veterinäramt eingegangen. Alle betrafen illegalen Hundehandel. In allen Fällen hat es die Käufer getroffen,
die meinten, einen billigen Schnäppchen-Welpen ergattert zu haben und denen dann ihr Hund nicht nur lieb wurde, sondern auch richtig teuer.
„Das Angebot an Kampfhunde-Welpen und kupierten Tieren mit eingekürzten Ohren und Schwänzen ist stark gestiegen“, berichteten der Chef des Veterinäramtes, Dr. Franz Wiesenreiter, und sein Kollege Martin Sansoni. Die Masche ist meist die gleiche: Welpen werden mit fadenscheinigen Ausreden auf irgendwelchen Parkplätzen billig verscheuert. Es gibt oft keine Papiere und der Käufer sieht weder die Geschwister noch die Mutter. „Diese Welpen stammen oft aus osteuropäischen Massenzuchten, in denen mit Muttertieren in viel zu kurzen Abständen und unter katastrophalen hygienischen Bedingungen produziert wird“, sagt Dr. Wiesenreiter. Oft werden die Tiere viel zu früh von der Mutter getrennt und entwickeln sich zu Angstbeißern und Dauerbellern. Sie kommen an ohne Tollwut-Impfung, mit gefälschten Papieren, ohne ausreichende Entwurmung. Hohe Tierarztkosten und lebenslang kranke Tiere können die Folge sein. Die Welpen werden über Internet und Anzeigen auf dem Schnäppchenmarkt angeboten.
Immer wieder bekommt das Veterinäramt Hinweise von Tierschützern über Händler im Internet, die kupierte Tiere oder Kampfhunde anbieten, berichtet Martin Sansoni. Das Veterinäramt rät, bei Züchtern genau hinzusehen, auchbei deutschen. Ein guter Züchter habe bereits in Impfungen, angemessenes Futter und Gesundheitskontrollen investiert. Ein entsprechender Kaufpreis sei daher gerechtfertigt. Auf keinen Fall solle man sich in der Vorweihnachtszeit vom Anblick des süßen Welpen leiten lassen. Selbst die Rasse müsse so ausgesucht werden, dass der Halter ihre Bedürfnisse erfüllen kann. Auf keinen Fall kaufen sollte man: ohne Papiere, kupierte Welpen,Jungtiere unter acht Wochen oder Tiere, die krank, abgemagert und allgemein ungepflegt aussehen, oder im Internet per Mausklick.
Vorsicht, wenn...
... beim Hundekauf gleich mehrere Rassen gleichzeitig angeboten werden.
... die Preise für die angebotenen Welpen deutlich unter dem üblichenMarktpreis liegen.
... die Welpen jederzeit zur Verfügung stehen, oder wenn angeboten wird,dass die Tiere zu einem beliebigen Zeitpunkt besorgt werden können.
http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/region/cham/online/artikel/die_te
uren_schnaeppchen_welpen/168216/die_teuren_schnaeppchen_welpen.html
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