Anhörung zum umstrittenen Landeshundesgesetz

Grüll:

Gesetz geht von falschen Voraussetzungen aus – wirksame Regelung notwendig

„Schon im Vorfeld der heutigen Expertenanhörung haben die schriftlichen Stellungnahmen einhellig belegt: Die Gefährlichkeit eines Hundes an der Rasse fest zu machen, ist genau so falsch, wie die Gleichung ´Großer Hund gleich böser Hund´“, erklärte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Stefan Grüll am Freitag in Düsseldorf anlässlich der Anhörung zum Landeshundesgesetz.Offenbar, so Grüll mit Blick auf den zentralen Streitpunkt Rasselisten, wiege die Angst der verantwortlichen Ministerin Höhn vor einem Gesichtsverlust schwerer, als die Einsicht in die Notwendigkeit, ein umsetzbares Regelwerk zu schaffen, das die Menschen wirksam vor gefährlichen Hunden und unverantwortlichen Haltern schützt: „Die FDP fordert unverändert ein Gesetz, das die Menschen wirksam von gefährlichen Hunden schützt, ohne die Hundeshalter zu entmündigen und eine tiergerechte Haltung zu verhindern.“